Gastrezensionen Januar – Annik-Tabea

 

 

 

Calendar Girl – Ersehnt

Audrey Carlan

Ullstein

erschienen 11/2016

ca. 433 Seiten

 

Es handelt sich hier um den vierten Band der „Calendar Girl“ Reihe. Dabei geht es um Mia, die eine mäßig erfolgreiche Schauspielerin war und sich um ihre jüngere Schwester Madison kümmerte, bevor ihr alkoholkranker Vater von den Schlägern eines Kredithais ins Koma geprügelt wurde. Nun muss Mia als Escort-Girl arbeiten um die 1 Mio. Dollar Schulden abzuarbeiten.

In Band vier dreht es sich vor allem um Mias ehemaligen Kunden und jetzigen Freund Wes, der unter den Folgen seiner dramatischen Entführung leidet. Für Mia eröffnen sich neue Karrieremöglichkeiten in der TV-Branche. Während der Dreharbeiten trifft sie plötzlich auf ihre Mutter, der sie immer noch nachträgt, dass diese die Familie vor vielen Jahren verließ und Mias Vater so unglücklich machte. Natürlich kommen die neu hinzugewonnenen Freunde und Familienmitglieder auch nicht zu kurz und am Ende gibt es natürlich ein Happy End.

Während mir in den ersten drei Bänden der Schreibstil recht gut gefiel, hat er mich diesmal ziemlich gestört. Er wirkt recht einfach und irgendwie plump. Zudem gelingt es der Autorin nicht, dramatische Geschehnisse auch wirklich dramatisch wirken zu lassen. Alles wirkt zu platt und die Lösungen zu einfach und unrealistisch. Dennoch werde ich das erste Buch ihrer neuen „Trinity“-Reihe auch noch lesen und der Autorin noch eine Chance geben.

3 von 5 Sternen

 

 

 

Crossfire – Erfüllung

Sylvia Day

Heyne

erschienen 07/2013

ca. 480 Seiten

 

Im 3. Band der Crossfire-Reihe geht es natürlich wieder um den heißen Millionäre Gideon und seine Freundin Eva. Nachdem Evas Stiefbruder Nathan von Gideon getötet wurde, kann Eva wieder aufatmen und muss nicht mehr in ständiger Angst vor ihm schweben. Allerdings befürchtet sie nun, dass die Polizei Gideon auf die Schliche kommt.

Ansonsten können die Beiden endlich eine halbwegs normale Beziehung führen. Natürlich wird er Leser die ganze Zeit über das äußerst rege Sexleben von Gideon und Eva auf dem Laufenden gehalten. 😉

Evas Mitbewohner Cary mit seinen Beziehungen, ehemalige Verflossene von Gideon und Evas kontrollsüchtige Mutter sorgen auch dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Wobei mich Evas Mutter mit ihrer hysterischen Art in den Wahnsinn treiben würde.

Ich habe jetzt schon mehrere Bücher dieses Genres gelesen. Dies waren u. a. Shades of Grey, Royal Passion, Calendar Girl,usw. Crossfire gefällt mir eindeutig am besten. Es geht halt nicht nur die ganze Zeit um Sex mit ein bisschen Story nebenbei, sondern die Handlung mit ihren vielen facettenreichen Personen ist auch am interessantesten. Der Schreibstil ist ein himmelweiter Unterschied zu Calendar Girl, da kann sich Audrey Carlan noch eine Scheibe abschneiden!

Nun bin ich gespannt, wie es in Band 4 und 5 mit Gideon und Eva weitergeht.

4 von 5 Sternen

 

 

 

Die rote Königin

Victoria Aveyard

Carlsen

erschienen 05/2015

ca. 512

 

Die rote Königin handelt von Mare, einer „Roten“. In ihren Adern fließt rotes Blut, weshalb Mare der dienenden Unterschicht angehört, welche unter erbärmlichen Bedingungen schuften muss, damit die reichen „Silbern“ ein Leben im Überfluss und Luxus führen können. Die Silbernen verfügen – im Gegensatz zu den Roten – über spezielle, angeborene Fähigkeiten, weshalb sie den Roten überlegen sind.

Doch Mare ist anders und könnte das ganze System in Frage stellen. Auch sie verfügt über spezielle Fähigkeiten! Als dies herauskommt, bleibt der Königsfamilie nichts anderes übrig, als für Mare eine neue Identität zu erschaffen. Von nun an heißt sie Lady Titanos und gehört der herrschenden Elite, den Silbernen an. Doch eine Widerstandbewegung bleibt nicht untätig…

Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ich hatte mir nicht zu viel versprochen und kam am Anfang auch nur etwas schwer in die Story rein. Doch dann kam die Handlung richtig in Schwung und die vielen unerwarteten Wendungen, Intrigen und Vertrauensbrüche sorgten für atemlose Spannung! Ehrlich gesagt, war ich etwas betroffen, als sich herausgestellt hat, dass Mare von einer ihr ans Herz gewachsenen Person aufs Übelste betrogen wurde.

Eine gescheiterte Revolte sorgt für einen Machtwechsel im Palast. Am Ende herrscht ein anderer König – doch ist er wirklich besser als der vorherige König? Es sieht so aus, als wäre die Widerstandsbewegung niedergeschlagen. Wer wird siegen? Schafft Mare es, das System zu revolutionieren? Ich bin gespannt und freue mich auf Band 2. J

4 von 5 Sterne

 

 

 

Princess Reality – Gespieltes Leben

Noemi Caruso

Twentysix

erschienen 12/2016

ca. 228

 

Die Story handelt von Prinzessin Siera, die dem Wunsch ihrer Eltern nachkommt und zustimmt, sich in ihrem normalem Prinzessinnenalltag von einem Kamerateam begleiten zu lassen. Damit soll das Volk von der großen Flüchtlingsproblematik abgelenkt werden und Unruhen vermieden werden. Siera trifft auch mehrere adelige Männer anderer Länder, doch möchte sich noch nicht festlegen, an wen sie letztendlich ihr Herz verschenkt.

Leider konnte mich die Story nicht so ganz überzeugen. Die Handlung erinnert doch stark an Selection, bleibt jedoch insgesamt eher oberflächlich. Ich hatte das Gefühl, dass nicht wirklich etwas geschehen ist, außer einem Ball und ein paar Ausritten.  Die „auserwählten“ Prinzen hatten alle keine großen charakterlichen Unterschiede und blieben insgesamt sehr blass und farblos. Auch wäre eine große Umschreibung, weshalb so viele Flüchtlinge aus Nordamerika nach Europa strömen, hilfreich gewesen. So habe ich mich immer nur gefragt, was denn so viele Flüchtlinge aus Nordamerika in Europa machen.

Insgesamt war das Buch ganz nett, leider aber auch nicht mehr. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn ich nicht den Vergleich zu Selection gehabt hätte.

3 von 5 Sternen

 

 

 

Trinity – verzehrende Leidenschaft

Audrey Carlan

Ullstein Verlag

erschienen 01/2017

 432 Seiten

 

Eine junge, attraktive Frau mit dunkler Vergangenheit und schlechten Erfahrungen mit Männern begegnet einem sexy Millionär, der ein Kontrollfreak und eine Granate im Bett ist.

Nein, es handelt sich nicht um Shades of Grey, Crossfire, Royal Passion oder Hardwired.

Was ist an der Story neu? Nichts, ehrlich gesagt. Gillian wurde von ihrem Ex-Freund misshandelt und fand Schutz bei der Frauenhilfsorganisation „Safe Haven“. Mittlerweile geht es Gillian wieder besser und sie arbeitet bei der Organisation.  Bei einem Kongress begegnet sie Chase Davies, dem reichen Hauptsponsor. Es funkt sofort zwischen den Beiden und wenig später landen sie gemeinsam im Bett.

Im Buch geht es mehr oder weniger die ganze Zeit um Sex. Damit es nicht zu einem Porno in Buchform wird, hat die Autorin sich noch bemüht, einige „dramatische“ Wendungen mit einzubauen. Die Betonung liegt auf „bemüht“, da diese Szenen total unglaubwürdig in ihrer Schilderung wirken. Es wirkt einfach nicht realistisch, sondern eher so „Oh, ich brauche noch Dramatik! Warte, es kommt mal eben ein böser Mann vorbei, damit mein sexy Millionär mich retten kann.“.

Schon beim 4. Teil der Calendar Girl-Reihe hat mich der seichte Schreibstil der Autorin gestört, doch ich wollte ihr mit Trinity noch eine Chance geben. Leider konnte dieses Buch mich nicht überzeugen, sodass ich die nächsten Bände wohl nicht lesen werde. Selbst die Sexszenen liefen alle ähnlich ab und haben mich am Ende einfach nur noch gelangweilt. Und selbst der dümmste Leser dürfte nach der hundertsten Wiederholung verstanden haben, dass Gillian das Wasser im Mund zusammen läuft, sobald sie Chase` Schwanz sieht.  Bei einer Frau wie Gillian, die von ihrem Ex-Freund misshandelt worden ist, hätte ich erwartet, dass sie Probleme hat einem Mann zu Vertrauen und Chase sie dann langsam überzeugen muss, dass er ihr Vertrauen verdient hat. Stattdessen wurde der Eindruck erweckt, dass dies alles keine Rolle spielt, solange der Typ einfach nur verdammt gut aussieht und gut im Bett ist.

Vielleicht stört dies alles andere Leser nicht, doch ich habe einfach schon weitaus bessere Bücher dieses Genres gelesen.

2 von 5 Sternen

 

 

Die Farbe des Blutes 2: Gläsernes Schwert

Victoria Aveyard

Carlsen

576 Seiten

 

 

Reszension:

Maven hat alle getäuscht und ist nun neuer König. Mare und Prinz Cal konnten sich aus der Arena retten und werden von der Schachlachroten Garde in Sicherheit gebracht. Mare stellt fest, dass sie die Größe und Dimension der Garde unterschätzt hat. Auch innerhalb der Garde gibt es Unstimmigkeiten, was die weitere Vorgehensweise gegen den König angeht. Doch Mare und ihre Verbündeten machen sich daran, alle anderen, die so wie sie über einzigartige Fähigkeiten verfügen, aufzuspüren. Immer in der Hoffnung, dass Mavens Armee ihnen nicht zuvorkommt…

Der zweite Band ging dort weiter, wo der erste Band aufgehört hatte. Spannungsgeladen vom Anfang bis zum Schluss. Diese Reise hat ähnliches Potential wie Divergent oder die Tribute von Panem. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr. Ich kam schneller in die Geschichte rein, weil nicht erst alle Figuren vorgestellt werden mussten und die Handlung gleich spannend weiterging.

Die Kämpfe und die Verluste, die Mare, Cal, Shade und die anderen wegstecken müsse, fordern ihren Tribut. An niemandem geht diese Zeit spurlos vorbei. Auch Mare hat sich verändert, wird härter und kalkuliert kühl Verluste ein. Nur Cal kommt teilweise an sie heran, gleichzeitig wirft er ihr vor, sich zu stark verändert zu haben.

Das Ende war sehr dramatisch und heftig. Shades Tod hat alle ziemlich getroffen. Doch ich konnte kaum weiterlesen, als Mare sich freiwillig in Mavens Hände begeben hat, damit er ihre Freunde laufen lässt. Ich überlege ernsthaft, ob ich den dritten Band noch lesen will, weil ich nicht wissen möchte, was Maven alles mit ihr anstellen wird.

4 von 5 Sternen

 

 

Bourbon Kings 

J. R. Ward

Lyx

Seitenanzahl: 528

 

 

Reszension:

„Bourbon Kings“ ist der erste Band einer Trilogie und handelt von der reichen Familie Bradford, die durch die Produktion von Bourbon ein riesiges Imperium aufgebaut haben. Auf den ersten Blick mag das Leben wie ein Märchen erscheinen, doch auch die Schönen und Reichen sind vor Katastrophen nicht gefeit. Alles um Geld, Affären und Intrigen.

Im Mittelpunkt stehen die Bradford-Geschwister Lane, Gin und Edward. Jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen. Lane ist immer noch in die Angestellte Lizzy verliebt, hat jedoch eine andere geheiratet und ist vor ihr ans andere Ende des Landes geflüchtet. Edward ist nach einer Entführung immer noch schwer verletzt und hat sich auf sein Gestüt zurückgezogen. Den Kontakt zu seiner Familie hat er abgebrochen. Gin hat einer Tochter und viele Affären. Insgeheim ist sie jedoch immer noch in ihre Jugendliebe verliebt, der auch der Vater ihrer Tochter ist. Dies hält sie jedoch vor ihm geheim.

Die Mutter der Drei dröhnt sich mit Medikamenten voll und ist nicht ansprechbar. Der Vater scheint eine widerliche Persönlichkeit zu haben und steht keinem seiner Kinder nahe.

Die ganze Dynastie scheint bedroht zu sein, als auf einmal der Vater verschwindet und Unregelmäßigkeiten in der Buchführung entdeckt werden… Doch bringt vielleicht gerade diese nahende Katastrophe die Geschwister wieder einander näher?

Bei der Beschreibung habe ich mir ja schon gedacht, dass das Buch von Intrigen handelt. Das die Protagonisten jedoch alle so starke Probleme haben, hat mich etwas überrascht. Keiner von Ihnen führt ein schönes Leben, alle haben ziemliche Probleme und sind dem Alkohol ziemlich zugeneigt. Niemand ist mit der Person zusammen, die er wirklich liebt, obwohl die jeweils andere Person insgeheim auch in denjenigen verliebt ist. Das ist doch zum Haare raufen! Den Vater find ich ziemlich unsympathisch und bin froh, dass ich ihm nie begegnen muss.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir die Hauptprotagonisten sympathisch sind und bin mir auch unschlüssig darüber, ob in der Handlung nicht zu viele Dramen vorkommen. So viel Drama und Unglück kann in einer Familie doch gar nicht vorkommen?

Am Anfang kam ich nicht so schnell in die Geschichte rein, dass änderte sich jedoch zum Glück. Es stehen mehrere Personen im Vordergrund, deren Leben näherbeleuchtet wird. Dies ist auch notwendig, um eine so komplexe Familie darstellen und näher beleuchten zu können.

Ich habe zwar mit etwas weniger Drama gerechnet, dennoch werde ich wahrscheinlich noch den zweiten Band lesen um zu erfahren, ob nicht vielleicht doch noch ein Mitglied der Bradford Familie das Glück findet.

4 von 5 Sternen

 

 

Das Juwel – Die weiße Rose

Amy Ewing

Fischer Jugendbuch

Seitenanzahl: 400

 

Reszension:

„Das Juwel – Die weiße Rose“ ist der zweite Band des Bestsellers „Das Juwel“.

Der zweite Band geht dort weiter, wo der Erste Band geendet hat. Das Surrogat Violet hat es geschafft mit seiner Freundin Raven und ihrem Geliebten Ash aus der Palast der Herzogin vom See zu fliehen. Doch noch sind sie nicht in Sicherheit. Die Soldaten der Herzogin sind Ihnen dich auf den Fersen und nur dank der Hilfe ihrer Freunde schaffen sie es in die Farm, wo eine geheimnisvolle Frau auf Violet wartet. Lucien und die geheimnisvolle Fremde erwarten Großes von Violet, doch wie soll sie deren Erwartungen erfüllen, wenn sie sich ihrer eigenen Fähigkeiten gar nicht bewusst ist?

Sie erfährt, dass es schon früher Frauen mit ihren Fähigkeiten gab. Sie kann sich mit den Elementen verbinden und viel mehr erreichen, als nur ihr eigenes und das Leben ihrer Freunde zu retten. Doch reichen Violats Kräfte dafür aus? Raven ist immer noch geschwächt und verändert nach ihrer Rettung aus der Hölle.

Violet, Raven und Ash erfahren, dass es einen geheimen Bund gibt, den Bund der „schwarzen Schlüssel“. Die Mitglieder sind auf Violets Seite, wollen „das Juwel“ stürzen und die Unterdrückung beenden.

Nachdem alle Leser vom ersten Band so begeistert waren, hatte ich ihn mir auch ausgeliehen. Doch ich war nur mäßig angetan, weil mir das Grundprinzip nicht gefiel (Mädchen können Dinge umwandeln, müssen Babys für die Reichen austragen und werden wie Haustiere behandelt). Deshalb habe ich von dem zweiten Band auch nicht sehr viel erwartet. Doch ich wurde positiv überrascht! Die Handlung im zweiten Band gefiel mir viel besser, es waren nicht mehr so viele unsympathische Personen vorhanden und auch der Schreibstiel gefiel mir sehr gut!

Klar, die Grundidee, dass eine reiche Elite das restliche Volk unterdrückt ist nicht neu und auch eine junge, weibliche Heldin mit besonderen Fähigkeiten als Anführerin des Widerstands hatten wir ja auch schon öfter. Dennoch riss mich das Buch mit und das Erzähltempo war sehr flott. Mir hat es auch gefallen, dass beleuchtet wurde, wie sich die Flucht von Violet und Ash auf das Schicksal ihrer Familien auswirkt.

Nachdem ich nun doch Gefallen an dieser Reihe gefunden habe, kann ich es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht und ob die Revolution erfolgreich gelingen wird. Ich freue mich schon auf den 3. Band!

4 von 5 Sternen

 

 

Lady Almina und das wahre Downton Abbey

Gräfin von Carnavon

Seitenanzahl: 304

 

 

Reszension:

Die britische Serie Downton Abbey hat weltweit eine riesige Fangemeinde. Auch ich liebe diese Serie um das Alltagsleben einer britische Adelsfamilie und deren Dienerschaft.

Downton Abbey ist zwar fiktiv, die Serie wurde auf dem wunderschönen Highclere Castle gedreht. Und auch deren Adelsfamilie bietet genügend Stoff für einen Roman.

Lady Almina war die uneheliche Tochter des reichen Alfred de Rothschild. Durch eine hohe Mitgift heirate sie in die Adelsfamilie der Carnavons ein. Mit nur 19 Jahren wurde sie Duchess of Carnavon und füllte diese Rolle mit Bravour aus. Sie und ihr Mann führten eine glückliche Ehe mit zwei Kindern.

Almina war eine begnadete Gastgerberin und führte dank der großzügigen Finanzspritzen ihres Vaters ein sorgenfreies Leben. Während des ersten Weltkriegs entdeckte Lady Almina ihre Bestimmung in der Krankenpflege der heimgekehrten, verwundeten Soldaten. Higclere Castle wurde in ein national anerkanntes Krankenhaus umgewandelt. Ihr Mann, der 5. Earl of Carnavon liebte Ägypten und war an der Entdeckung des Grabs von Tutanchamun maßgeblich

beteiligt.

Wer einen Roman erwartet hat, wird enttäuscht werden, denn es liest sich eher wie ein Geschichtsbuch. Der Schreibstil ist eher trocken und gespickt mit vielen Fakten, die Sätze sind sehr lang. Doch das Leben der Lady Almina und das deren Familie ist so interessant, dass man sich insgeheim wünscht an ihrer Stelle zu sein. Wer würde nicht gerne ein finanziell abgesichertes Leben mit mehreren Wohnsitzen und vielen Reisen in interessante Orte der Erde wünschen? Doch auch das Leben auf Highclere Castle bleibt nicht vom ersten Weltkrieg unberührt und auch Lady Alminas Familie ist nicht unsterblich…

Das Buch ist ein interessantes Portrait einer faszinierenden Frau und für Fans von Downton Abbey ein Muss!

4 von 5 Sternen

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