Gastrezensionen Annik-Tabea: Mai

 

 

 

Eden Academy. Du kannst dich nicht verstecken von Lauren Miller

Seitenanzahl: 512

Passt nicht zum Monatsthema.

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Reszension:

Die Handlung spielt im Jahr 2030. Der Smartphonenachfolger „Gemini“ ist weit verbreitet und die Menschen lassen die App „Lux“ die meisten Entscheidungen treffen. Die innere Stimme, in dem Buch auch „Zweifel“ genannt, wird als Krankheit angesehen und mit aller Macht bekämpft. Das Leben ist sehr digital und transparent, ständig posten die Menschen etwas über sich.

Für Rory wird ein Traum war, als sie an der berühmten Eden Academy angenommen wird. Den Absolventen winkt eine erfolgreiche Zukunft.

Den ersten Dämpfer erhält Rory, als sie feststellt, dass sich mit ihrer zickigen ehemaligen Klassenkameradin Hershey das Zimmer teilen muss. Allerdings scheint Hershey netter zu sein als erwartet.

Doch dann hört Rory den Zweifel und hat fürchterliche Angst davor, dass dies jemand herausfindet und sie deshalb von der Schule fliegt. Das Gleiche soll ihrer Mutter vor vielen Jahren passiert sein. Doch stimmen die Gerüchte, die über ihre Mutter verbreitet werden? Oder versucht jemand nur etwas zu verschleiern? Und was hat es mit diesem Geheimbund auf sich, für den Rory eine Einladung erhält?

Dann lernt Rory North kennen, der nicht viel von Lux und Gemini hält. Übertreibt North oder sind seine Ängste berechtigt?

Das Buch war ganz anders als erwartet. Die Idee, dass die Menschheit zu willenlosen und fügsamen Figuren verkommt und der Zweifel als Krankheit klassifiziert wird, gefällt mir. Gleichzeitig wird die Botschaft vermittelt, dass es trotz der vielen technischen Neuheiten wichtig ist zu hinterfragen und nicht alles wortlos hinzunehmen.

Die Personentypen waren nicht ganz neu: North als coolen und unangepassten Einzelgänger, Hershey als Zicke, die dann doch ganz nett ist und die sympathische und intelligente Hauptprotagonistin Rory. Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen und kann es guten Wissens weiterempfehlen.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Cyberworld 1.0: Mindripper von Nadine Erdmann

Seitenanzahl: 368

Es passt zum Monatsthema, weil: Ein großer Teil der Handlung in der digitalen Cyberworld spielt.

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Reszension:

2038 in London. Die Zwillinge Jemma und Jamie, sowie Jamies Freund Zack verbringen ihre Freizeit gerne in der Cyberworld, wo sie mittels eines Avatars mitten im Spielgeschehen stecken. Vor allem Jamie genießt in der Cyberworld seine Freiheit, da er im wirklichen Leben nach einem schweren Autounfall, bei dem auch seine Mutter starb, die meiste Zeit im Rollstuhl sitzt.

Ihr Vater ist von ihren Ausflügen in die Cyberworld nicht sehr angetan, denn in letzter Zeit sind mehrere Jugendliche nachdem Besuch der Cyberworld ins Koma gefallen.

Dann lernt Jemma auf einer Party Will kennen. Die beiden vergucken sich sofort ineinander. Doch Will ist anfangs sehr geheimnisvoll. Schließlich macht er Jemma, Jamie und Zack ein Angebot: Sein Vater ist der Entwickler der Cyberworld und die Drei sollen Will und seinem Bruder Ned helfen, den Mindripper in der digitalen Welt zu fassen um zu verhindern, dass noch mehr Jugendliche ins Koma fallen. Sie ahnen nicht, dass sie das Lösung viel näher sind als gedacht und Will und Ned ihnen etwas verschweigen…

Wow, was für ein tolles Buch! Die Handlung hat mich sofort gepackt und ich bekam mega Lust, selbst einmal in der Cyberworld zu agieren. Dazu gleich mehrere Hauptpersonen, die indirekt für mehr Akzeptanz werben, wie Jamie, der meistens im Rollstuhl sitzt, Ned, der schwerkrank ist und Jamie und Zack als homosexuelles Pärchen. Toll! Ich habe mir sofort danach den zweiten Band auf mein Kindle runtergeladen. Eine Reihe, die ich unbedingt weiterlesen werde!

5 von 5 Sternen

 

 

 

Cyberworld 2.0: House of Nightmares von Nadine Erdmann

Seitenanzahl: 333

Es passt zum Monatsthema, weil: Die Jugendlichen Will, Ned, Jamie, Zack und Jemma wieder in die digitale Welt, der sogenannten „Cyberworld“ eintauchen um einem Verbrechen auf die Spur zu kommen.

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Reszension:

Ned ist nun in seinem künstlichen Körper Zuhause, da sein biologischer Körper durch die Krebserkrankung zu geschwächt war. Ein Geschäftspartner seines Vaters macht ihnen ein Angebot: Nach einem Schlaganfall ist sein Körper stark eingeschränkt. Er möchte auch einen Bioroboter als Körper um wieder agiler zu werden. Dies soll auch der Öffentlichkeit preisgegeben werden. Neds Vater stimmt zu, um Ned den Medienrummel zu ersparen und um sein Geheimnis zu wahren.

Alle machen sich auf den Weg zum alteingesessenen Anwesens von Angus McLean, dem Geschäftspartner von Ned und Wills Vater. Doch Angus ist nicht gerade ein Sympathieträger und seine Familie auch nicht viel besser: Sein Sohn trachtet dem Vater nach seiner Firma, die Schwiegertochter ist ständig betrunken, sein Enkel an allem nicht interessiert und seine Enkelin eine scheinheilige Intrigantin.

Zunächst verläuft alles nach Plan, doch dann kommt es zu Problemen: Angus wird anscheinend irgendwo in der Cyberworld festgehalten und wacht nicht mehr auf. Ned, Zack, Jamie und die anderen machen sich wieder auf in die Cyberworld um den Fall zu lösen und Angus zu retten.

Zudem kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen Zack und Jamie. Können die Beiden ihre Beziehung retten?

Mir hat der zweite Band leider nicht ganz so gut gefallen wie der Erste. Das lag einmal an der unsympathischen Familie von Angus und an dem Spiel „House of Nightmares“, in das die Jugendlichen eintauchen. Es war nicht so schön mittelalterlich abenteuerlich wie das Spiel aus dem ersten Band und hat mich nur mäßig interessiert. In das Spiel aus „Mindripper“ wäre ich selber gerne eingetaucht, das war hier nicht der Fall.

Dennoch werde ich den dritten Band wahrscheinlich auch noch lesen, da mir die Hauptprotagonisten einfach ans Herz gewachsen sind.

4 von 5 Sternen

 

 

 

God Game von Sören Jessen

Seitenanzahl: 240

Es passt zum Monatsthema, weil: Der Jugendliche Mads herausfindet, dass er mit Hilfe des Compterspiels God Game das Leben der Menscheit steuern kann.

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Reszension:

Mads gilt an seiner Schule als Einzelgänger. Am liebsten hört er Indie-Musik und zockt am PC. Dann findet er ein im Computerladen ein Spiel, das er nicht zuordnen kann. Mads beginnt zu spielen und ist anfangs begeistert: Das Spiel ist so realitätsnah! Doch dann verursacht er einen tödlichen Unfalls und ist geschockt, dass dies nicht nur im Spiel, sondern auch im wirklichen Leben geschieht. Doch im Spiel kann man zum Glück auch wieder „zurückspulen“, sodass Mads beginnt in das Leben seiner Mitmenschen einzugreifen. Nicht immer hat dies Gutes zur Folge und es kommt mitunter zu tragischen und gefährlichen Vorfällen. Doch Mads lernt aus seinen Fehlern und missbraucht das Spiel nicht, sondern versucht Gutes zu bewirken. Anders als sein Klassenkamerad Karloff. Der klaut Mads das Spiel und benutzt es dazu um sich zu bereichern und andere dazu anzustiften Verbrechen zu begehen. Mads muss sich beeilen, wenn er nicht möchte, dass alles den Bach heruntergeht.

Dieses Buch hat eine kluge Handlung und ich könnte es mir sehr gut als Schullektüre vorstellen. Es rät dazu, die Macht, die man hat nicht zu missbrauchen und klug einzusetzen um Gutes zu bewirken. Dies versucht Mads – mit mehr oder weniger großem Erfolg. Karloff hingegen zeigt, wie man Macht nicht benutzen sollte. Er stiehlt Geld und benutzt andere für seine Verbrechen. Auch impliziert das Buch, dass man seine Handlungen immer auf die Auswirkungen hinterfragen sollte, denn in der Realität gibt es keine Rückspul-Taste. Mads stellt irgendwann fest, dass Verantwortung auch eine Belastung sein kann und ist froh, als das Spiel am Ende weg ist und er wieder ein normales Leben führen kann.

4 von 5 Sternen

 

 

 

Paper Prince von Erin Watt

Seitenanzahl: 368

Passt nicht zum Monatsthema.

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Reszension:

Band 2 der Paper-Trilogie.

Nachdem Ella Reed zusammen mit Brooke erwischt hat, ist sie spurlos verschwunden. Reed würde ihr gerne erklären, dass es nicht so war wie es aussah und dass Brooke ihn reingelegt hat, doch niemand weiss wo sie ist. Seine Brüder reden nicht mehr mit ihm und sein Vater hat einen Privatermittler auf Ella angesetzt. Da Brooke ihn in eine missliche Lage gebracht hat, schließt er eine Abmachung mit ihr, die er später bitter bereuen wird. Doch auch in der Schule macht sich bemerkbar, dass etwas nicht in Ordnung ist. Da die Royal-Brüder nicht mehr als eingeschworenen Gemeinschaft auftreten und für Ordnung sorgen, kommt es zu Unruhen.

Doch schließlich wird Ella gefunden und überzeugt wieder zu den Royals zurückzukehren. Reed versucht alles wieder gut zu machen und beschützt sie vor den fiesen Streichen der Mitschüler. Doch auch Ella weiss sich zu wehren und auch Reeds Vater kriegt mehr mit, als alle denken.

Schließlich versöhnen sich Reed und Ella und man könnte denken, dass nun alles endlich gut sei. Doch dann passiert etwas schreckliches: Reed wird wegen eines angeblichen Mordes verhaftet!

Damit endet der zweite Band mit einem saftigen Cliffhanger. 😉

Mir hat dieser Band auch wieder sehr gut gefallen, auch wenn es meiner Meinung nach etwas zu lange gedauert hat, bis Ella wieder aufgetaucht ist. Dafür erfuhr man mehr über die übrigen Royal Brüder. Auch Brooke zeigte endlich ihr wahres Gesicht und ist damit die einzige Person in diesem Buch, die ich überhaupt nicht leiden kann.

4 von 5 Sternen

 

 

 

Rosen und Seifenblasen – Verliebt in Serie: Folge 1 von Sonja Kaiblinger

Seitenanzahl: 320

Es passt zum Monatsthema, weil: Die 14-jährige Abby auf einmal mitten in der Fernsehserie „Ashworth Park“ landet.

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Reszension:

Abby macht sich immer über ihre ältere Schwester lustig, die total süchtig nach der Serie „Ashworth Park“ ist und keine Folge verpasst. Ashworth Park handelt von einer Adelsfamilie, die in einem noblen Gutshaus auf einer Insel lebt.

Doch eines Tages vergeht Abby das Lachen, nämlich als sie auf einmal nicht mehr in ihrem Wohnzimmer sitzt, sondern sich mitten in der Serie wiederfindet!

Zuerst denkt sie, dass das alles nur ein Streich ist, doch dann bekommt sie Panik und hat Angst, dass sie nicht wieder zurück in die richtige Welt kommt.

Doch die Ashworths halten sie für eine Verwandte und so wird Abby erstmal in die Familie aufgenommen.

Abby landet dann wieder Zuhause in New York, wo sie, ihre Schwester Deborah und Abbys beste Freundin Morgan feststellen, dass Abby jeweils zur normalen Sendezeit in der Serie landet – und zwar täglich-. Seltsam ist nur, dass sie anscheinend die einzigen sind, die „Ashworth Park“ überhaupt empfangen können… Können sie das Rätsel lösen?

Doch auch in der Serie bleibt es spannend: Serienschönling Julian halt ein Auge auf Abby geworfen und natürlich gibt es auch einen Bösewicht, der Abby aus dem Weg räumen will.

Die Geschichte ist einfach nur süß. Zwar merkt man am Schreibstil deutlich, dass sie jüngere Teenies geschrieben wurde, dennoch sind die Serienklischees sehr unterhaltsam. Abby ist tollpatschig, stur und sympathisch, Julian entsprich total dem schnulzigen Serienliebling, eine böse Gutsherrin sowie Bösewichte gibt es auch. Mich hat die Beschreibung des Gutshauses ein wenig an Downton Abbey erinnert. Ich denke auch, dass Abby und Julians Bruder Jasper sich noch näherkommen werden, das war schon zu Anfang ersichtlich. Ansonsten wird das klischeehafte Leben einer noblen Adelsfamilie sehr gut dargestellt.

4 von 5 Sternen

 

 

 

Die Nightingale Schwestern: Geheimnisse des Herzens von Donna Douglas

Seitenanzahl: 512

Passt nicht zum Monatsthema.

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Reszension:

Band 2 der Reihe rund um die angehenden Krankenschwestern Millie, Dora und Helen.

In diesem Band ist Helen etwas in den Hintergrund gerückt, doch ich bin mir sicher, dass sich dies in den nächsten Bänden wieder ändern wird.

Die Aristokratentochter Millie ist sich unsicher was ihre Liebe zu ihrem Verlobten Sebastian angeht. Vor der Verlobung hat sie ein Date mit Helens Bruder und kann ihn einfach nicht vergessen. Doch er ist als Schürzenjäger bekannt. Zudem ist Sebastian sehr eifersüchtig und setzt Millie schließlich ein Ultimatum.

Auch die Arbeitertochter Dora hat Liebeskummer. Immer muss sie an Nick denken, doch er ist inzwischen mit ihrer besten Freundin Ruby zusammen. Dazu kommt noch, dass ihr Bruder seine Arbeit verliert und ständig braune Parolen verlauten lässt. Dies wird wahrscheinlich noch in den nächsten Bänden für mächtig Zündstoff sorgen. Bei Doras Familie ist das Geld sehr knapp, zudem trauert Doras Mutter immer noch Doras Stiefvater hinterher. Doch der hat ihnen mehr hinterlassen, als alle ahnen…

Auch im Nightingale Hospital gibt es Grund zum Tratschen: Die neue Nachtschwester Violet scheint ein Geheimnis zu verbergen.

Die Nightingale Schwestern sind eine wahre Entdeckung! Ich liebe diese Reihe einfach! Band 3 und 4 warten bereits darauf, gelesen zu werden und die nächsten Bände werde ich mir auch noch anschaffen.

Die Geschichten drei Hauptpersonen Millie, Dora und Helen werden immer abwechselnd in den Vordergrund gerückt, sodass man genug Hintergrundinformationen erhält. Dadurch, dass die Drei unterschiedlichen Gesellschaftsschichtenentstammen, lernt man auch viel über die damaligen Lebensumstände der Bevölkerung. Der Schreibstil ist locker und leicht, das Buch liest sich in einem Rutsch. Man könnte die Reihe auch als „Grey`s Anatomy vor ca. 100 Jahren in Buchform“ beschreiben. Ein wahrer Juwel!

5 von 5 Sternen

 

 

 

Nemesis-Hüterin des Feuers von Asuka Lionera

Seitenanzahl: 400

Es passt zum Monatsthema, weil: Evelyn, in Gamerkreisen als Nemesis bekannt, in einem Computerspiel landet, aus dem sie nicht wieder herausfindet.

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Reszension:

Evelyn ist eine professionelle Gamerin und bekommt die Möglichkeit, als eine der Ersten eine neuartige Technologie auszuprobieren. Sie bekommt  einen Chip in den Nacken eingesetzt, mit dem sie in dem PC Spiel landen kann. Doch die Sache hat einen Haken: Sie landet als Nemesis im Spiel und kann sich nicht mehr ausloggen! Sie wurde von der Göttin Gaia als Hüterin des Feuers auserwählt und muss die vier Wächterin finden um die Göttin aus ihrem Schlaf zu erwecken.  Nur so kann sie das Spiel beenden und wieder nach Hause kommen.

Nemesis trifft Vincent und Lucian, ihre ersten Wächter und findet heraus, dass sie bestimmte Fähigkeiten hat. Die Beiden helfen ihr, diese zu trainieren. Schon von Anfang an ist da eine ganz besondere Anziehungskraft zwischen Lucian und Nemesis, doch sie brauchen mehrere Anläufe, um sich über ihre Gefühle klar zu werden.

Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den übrigen Wächtern. Doch es droht Gefahr: die Luft- und Wasservölker greifen das Erdvolk immer wieder an. Nemesis und ihre Wächter müssen sich zur Wehr setzen.

Dieses Buch war so ungewöhnlich, dass ich immer noch nicht weiss, ob ich es mag oder nicht. Die Story und neu, ungewöhnlich und gut konstruiert. Ich bin mur nur nicht sicher, ob es für meinen Geschmack zu viel Fantasyelemente gab. Dies spiegelt jedoch nur meine eigene Meinung wieder.

Die Welt eines PC Spiels wurde gut getroffen, dennoch waren die Protagonisten sehr menschlich. Natürlich gab es einen „Bad Boy“ namens Lucian, der der Hauptprotagonistin den Kopf verdreht und eine weibliche Figur, mit der Evelyn nicht gut klarkam. Ein wenig eklig fand ich nur die Beschreibung der Hüter der Erd- und Luftvölker, die Krallenfüße und Schwimmhäute hatten. 😛

Es wurde sehr schon dargestellt, wie Evelyn sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und mit ihrer Aufgabe wächst. Auch erfuhr man später, dass Nemesis im Vergleich zu anderen Hütern eine sehr fürsorgliche Hüterin war, die sich gut um ihre Wächter gekümmert hat.

Das Cover finde ich übrigens wahnsinnig toll, genauso habe ich mir Nemesis auch vorgestellt. Sie wirkt wie eine richtige Kämpferin. J

4 von 5 Sternen

 

 

 

Ich fürchte mich nicht von Tahereh Mafi

Seitenanzahl: 336

Passt nicht zum Monatsthema.

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Reszension:

Die 17-jährige Juliette wird in einer kleinen Kammer gefangen gehalten. Sie ist schon lange alleine, denn alle meiden ihre Gesellschaft. Ihre Berührungen sind tödlich und nachdem sie damit versehentlich einen kleinen Jungen getötet hat, wurde sie weggesperrt. Doch eines Tages bekommt sie Gesellschaft: Adam teilt sich nun mit ihr die Zelle. Er scheint keine Angst vor ihr zu haben und was noch unglaublicher ist: Er kann sie anfassen, ohne Schmerzen zu erleiden oder zu sterben! Doch der skrupellose Machtinhaber Warner möchte Juliettes Fähigkeiten für seine Zwecke nutzen und seine Gegner mit Juliettes Hilfe foltern und töten lassen. Juliette wiedersetzt sich, doch sie kann ihm nicht endlos standhalten. Gemeinsam mit Adam, in den sie sich inzwischen verliebt hat, flieht sie. Unterwegs sammeln sie noch einige Freunde Adams auf, bis sie schließlich im Omega Pint, dem Stützpunkt der Rebellen landen. Hier erfährt Juliette schließlich, dass sie nicht die Einzige mit ungewöhnlichen Fähigkeiten ist.

Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich. Juliettes innerste Gedanken werden immer durchgestrichen dargestellt, im Gegensatz zu dem tatsächlich Gesagtem. Dadurch wird das widersprüchliche und ihre innere Zerrissenheit sehr gut dargestellt. Zum Beispiel sehnt sie sich eigentlich danach, von jemandem liebevoll berührt zu werden, was leider nicht möglich ist, da sie damit jemanden töten würde. Deshalb sagt sie immer, dass alle ihr fern bleiben sollen.

Warner konnte ich überhaupt nicht ausstehen. Ich stelle mir ihn so wie Christoph Waltz in Inglorious Basterds vor: sehr galant und höflich, dabei jedoch eiskalt und berechnend.

Ein Buch, das sich von der Masse abhebt und zu Recht so viel Beachtung erhalten hat.

4 von 5 Sternen

 

 

 

Cyberworld 3.0: Evil Intensions von Nadine Erdmann

Seitenanzahl: 269

Es passt zum Monatsthema, weil: Die Handlung von den Freunden Will, Ned, Jamie, Zack und Jamie und der Cyberworld handelt.

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Reszension:

  1. Band der Reihe.

Ned, Will, Jamie, Jemma und Zack hatten sich auf entspannte Osterferien gefreut. Zacks Eltern kommen sogar aus New York zu Besuch, doch die Wiedersehensfreude hält sich in Grenzen. Ned lernt Jemmas beste Freundin Charlie besser kennen und kann die Signale seines Biokörpers noch nicht richtig deuten. Langsam bahnt sich zwischen den Beiden etwas an.

Jamies und Jemmas Vater Robert ist indessen ziemlich im Stress. Ein schwieriger Fall verlangt ihm als Anwalt alles ab. Doch dann eskaliert die Situation: Zwei Männer brechen in das Haus ein und nehmen Jamie und Jemma als Geisel. Dadurch soll Robert erpresst und dazu gebracht werden, einen Vergewaltiger freizusprechen. Doch dies liegt leider außerhalb seiner Macht. Mit Hilfe der Cyberworld wollen Jamie und Jemmas Freunde den Erpressern das Handwerk legen.

In diesem Band der Reihe hielten sich die Protagonisten nicht so viel in der Cyberworld auf, wie man es aus den letzten Bändern gewohnt war. Nachdem mich der letzte Band etwas enttäuscht hatte, hat mich der 3. Band jedoch wieder versöhnt. Diesmal wurde viel Wert auf die zwischenmenschlichen Beziehungen gelebt, Charlie rückte näher in den Blickpunkt und bekommt einen festen Platz als eine der Hauptprotagonisten.

Zacks Eltern lassen einen nur den Kopf schütteln. Für sie scheint es völlig abwegig und unverständlich zu sein, dass ihr Sohn sich in einen Menschen mit einer Behinderung verlieben kann.

Robert Bennet erhielt diesmal auch mehr Platz in der Handlung. Er wirkt sehr warmherzig und ernsthaft um seine Kinder besorgt. Mir gefällt es auch, dass er Zack wie seinen eigenen Sohn behandelt.

5 von 5 Sternen

 

 

 

 

Cyberworld 4.0: The Secrets of Yonderwood von Nadine Erdmann

Seitenanzahl: 369

Es passt zum Monatsthema, weil: Es im LiveAction Erlebnispark Yonderwood spielt, der Rollenspiel und Cyberworld miteinander verbindet.

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Reszension:

  1. Band der Reihe.

Will, Ned, Charlie, Jamie, Zack und Jemma erhalten die Einladung, den LiveAction Erlebnispark Yonderwood vor der Eröffnung zu besuchen. Das lassen sie sich natürlich nicht nehmen. Auch Charlie, die seit ein paar Monaten Ned zu Liebe auch in der Cyberworld unterwegs ist, ist diesmal mit von der Partie.

Die Gruppe spielt eine Truppe Studenten, die von ihrem Professor gebeten worden sind, bei der Auflösung der befremdlichen Vorkommnisse in Yonderwood behilflich zu sein. Gemeinsam versuchen sie, die Dämonen der Vergangenheit zu bekämpfen. Doch dann tauchen alte Bekannte auf und machen ihnen auch in der Realität das Leben schwer…

Ich fand es gut, dass diesmal auch Charlie mit dabei war, sie bringt etwas frischen Wind in die Bude. Gleichzeitig ist sie ein Neuling in der Cyberworld und verdeutlicht, dass dort eben nicht alles so einfach ist, wie es sich anhört.

Am Ende wurde es doch sehr ernst, da Zack schwer verletzt worden ist. Gleichzeitig erfuhr man in Rückblicken, wie Jamie und Zack ihre Liebe zueinander entdeckt haben. Die Beiden sind ein süßes Paar und ich finde es gut, dass sich die Autorin für ein homosexuelles Pärchen in einer Jugendbuchreihe entschieden hat. Auch die alltäglichen Probleme und Missverständnisse, die in einer Beziehung auftreten könne, werden oft behandelt.

Das Konzept von Yonderwood ist einfach genial! Am liebsten würde ich selbst dort hinreisen und mitmachen. Die Idee, Rollenspiele und Cyberworld miteinander zu verbinden, ist einfach super! Ein Kompliment an die Autorin für diesen tollen Einfall!

5 von 5 Sternen

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