Gastrezensionen April

 

 

 

 

Darkmere Summer

Helen Maslin

Seitenanzahl: 400

Bildquelle: Amazon

 

 

 

Es passt zum Monatsthema, weil: Leo, einer der Hauptprotagonisten, das Schloss Darkmere direkt am Meer geerbt hat. Er ahnt nicht, wie sehr das Meer die Geschichte des Schlosses beeinflusst hat.

Reszension:

Die Handlung wird aus zwei Perspektiven und Zeiten geschildert. Einmal von Kate, die in der heutigen Zeit lebt und einmal von Elinor, die um 1825 gelebt hat.

Kate hat ein Stipendium an einer angesehenen Schule ergattert. Doch dort ist sie eine Außenseiterin, da sie als Einzige nicht aus einer reichen Familie stammt.

Der abenteuerlustige Leo ist ihr heimlicher Schwarm und sie ist überglücklich, als er sie einlädt, die Ferien mit ihm und seinen Freunden auf seinem geerbtem Schloss Darkmere zu verbringen.

Darkmere liegt weit außerhalb an einer Küste, Telefonempfang und fließend Wasser gibt es dort nicht, sodass die Jugendlichen ganz auf sich allein gestellt sind. Sie genießen den Sommer und ihre Freiheit mit viel Alkohol. Kate weiss nicht so recht, was sie von Leos Verhalten soll. Er betrinkt sich die meiste Zeit, geht Risiken ein, meidet Kate die meiste Zeit, nur um sich dann wieder an sie ranzumachen.

Um Darkmere ranken sich Gerüchte. Es soll verflucht sein und jungen Männern der Familie den Tod bringen. Auch zwei Cousins aus Leos Familie sind dort schon ins Meer gestürzt und ums Leben gekommen.

Es passieren mehrere merkwürdige Dinge auf Darkmere, man könnte fast vermuten, dass es dort spukt. Kate findet durch Zufall Elinors Tagebuch und erfährt viel über deren trauriges Leben. In einer unheimlichen Nacht sieht sie Gestalten durchs Schloss wandern, die aussehen, wie die Personen, die Elinor in ihrem Tagebuch beschrieben hat.

Elinor ist nicht zu beneiden: Erst stand sie immer im Schatten ihrer wunderhübschen Schwester Anna, doch als diese bei einem Unfall verunstaltet wird, muss Elinior an Annas Stelle eine gute Partie machen. Überstürzt heirate sie den reichen St.Claire, dem das Schloss Darkmere gehört. Doch Elinior wird nicht glücklich. Ihr Ehemann kann sie nicht leiden und soll ein Schmuggler sein, das Hauspersonal hört nicht auf sie und dann erleidet sie auch noch eine Fehlgeburt. Als ihre Schwester Anna anreist, nimmt das Drama seinen Lauf… Am Ende ist Elinor tot.

Auch in der heutigen Zeit endet der Aufenthalt mit einem Todesfall: Leo stürzt von einer Klippe und ist sofort tot.

Von den Hauptpersonen fand ich Leo wirklich unsympathisch. Er wollte immer nur Alkohol trinken, seinen Spaß haben und mit dummen Aktionen auf sich aufmerksam machen. Kate gefiel mir, da sie ruhig und überlegt handelt und gerne liest. Die anderen Personen hinterließen bei mir keinen bleibenden Eindruck.

Der Erzählstil, sowie die Handlung haben mir sehr gut gefallen. Inzwischen habe ich nur so viele Bücher mit Zeitsprüngen gelesen, dass ich dies nicht mehr so spannend finde. Ich hatte auch wirklich den Eindruck, dass es auf Darkmere spukt. Schade fand ich nur, dass dies am Ende garnicht aufgelöst wurde. Man hat nicht erfahren, ob es dort wirklich gespukt hat oder ob die Jugendlichen es sich nur eingebildet haben. Somit war ich mit dem Ende etwas unzufrieden.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Die vierte Braut

Julianna Grohe

Seitenanzahl: 360

Bildquelle: Amazon

Passt nicht zum Monatsthema

 

 

Reszension:

Die junge Adelige Mayrin muss sich nach dem Tod ihrer Eltern und der zwei Brüder um ihre jüngeren Geschwister kümmern und arbeitet daher als Gouvernante. Als der König auf Wondringham Castle schwer erkrankt, ist es sein letzter Wunsch, dass seine vier Söhne heiraten. So wird landesweit ein Casting veranstaltet, bei dem sich adelige junge Frauen bewerben können. Mayrin wollte eigentlich nur ihre beste Freundin begleiten, doch durch ein Missverständnis wird sie plötzlich zur Teilnehmerin.

Mit ihrer frischen und ungekünstelten Art bringt Mayrin frischen Wind in den Palast. Doch kann keiner der Prinzen ihr Herz erobern. Dennoch kommt sie Runde um Runde weiter. Was niemand ahnt: Mayrin hat ihr Herz schon längst an den geheimnisvollen Hauptmann verloren.

Zudem scheint Irgendjemand Anschläge auf die Teilnehmerinnen zu verüben. Nach einem Todesfall spitzt sich die Situation zu und Mayrins Geschwister werden entführt und schweben in großer Gefahr.

Das Cover ist, wie alle Cover vom Drachenmond, natürlich eine Augenweide. Die Story ist nicht neu und erinnert natürlich stark an Selection. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und war genau die richtige Lektüre für meinen Urlaub. Mir hat auch gefallen, dass Mayrin sich nicht in einen der Prinzen, sondern in einen Hauptmann verliebt hat. Auch wenn das Ende diesbezüglich noch eine Überraschung bereithält…

Fazit: Ein wunderschönes Buch zum Entspannen und Träumen. J

5 von 5 Sternen

 

 

 

 

Der Jahrbuchcode

Petra Mattfeldt

Seitenanzahl: 208

Bildquelle: Amazon

Passt nicht zum Monatsthema.

 

 

 

Reszension:

Der Schüler Niklas hat es verpasst, sich rechtzeitig zu den guten AGs anzumelden. Jetzt bleibt ihm nur noch die Teilnahme an der uncoolen Jahrbuch-AG übrig. Glück im Unglück, dass sein heimlicher Schwarm Lilly auch an der AG teilnimmt. Die anderen Teilnehmer sind der dicke Philipp und der unsympathische Eltis.

Bei der Zusammenstellung des Jahrbuchs macht Niklas eine merkwürdige Entdeckung: Auf jedem Foto der jeweiligen Klasse 10c der letzten Jahre ist immer der selbe Junge abgelichtet. Was ist sein Geheimnis? Und warum altert er scheinbar nicht? Die Jugendlichen versuchen dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Sie finden heraus, dass vor vielen Jahren ein Schüler spurlos verschwand. Und vor allem Niklas merkt, dass auch seine Familie etwas mit dem Verschwinden des Jungen zu tun hat und die Ereignisse von damals immer noch Auswirkungen auf die Gegenwart haben…

Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist ein kurzweiliges Jugendbuch mit netten Charakteren, einem flüssigen Schreibstil und einer kurzweiligen Story. Ich hätte mir nur gewünscht, dass aufgelöst wird, wer den verschwundenen Jugendlichen in die Jahrbücher reinkopiert hat. Aber vielleicht wird dieses Rätsel auch erst in den nächsten Bänden der Reihe aufgelöst.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Feenlicht und Krötenzauber: Die Sumpfloch-Saga

Halo Summer

Seitenanzahl: 192

Bildquelle: Amazon

Passt nicht zum Monatsthema.

 

 

 

Reszension:

Die Sumpfloch-Saga spielt in der magischen Welt Amuylett, in die es drei kleine Erdenkinder getrieben hat. Maria, Thuna und Lisandra wachsen in unterschiedlichen Verhältnissen auf, bis sie sich auf dem Internat „Sumpfloch“ begegnen. Zusammen mit dem Waisenmädchen Scarlett und der undurchschaubaren Berry teilen sie sich ein Zimmer.

Was die drei Erdenkinder nicht wissen: Sie besitzen geheime Fähigkeiten, die die Cruda (Bezeichnung für böse Hexe) für ihre Zwecke nutzen möchte. Nach und nach finden die Drei heraus, was sie für Fähigkeiten besitzen und wie man damit umgeht. Doch auch Scarlett hütet ein Geheimnis: Sie ist eine Cruda, doch dass darf niemand wissen. Nur Berry scheint ein falsches Spiel zu betreiben…

Gemeinsam kämpfen sie gegen die bösen Mächte, die Sumpfloch unter ihre Kontrolle bekommen und Amuylett zerstören wollen.

Zugegeben, ich hatte die ersten beiden Bände der Sumpfloch-Saga nur auf meinem Kindle, weil sie irgendwann mal auf 0,99 € heruntergesetzt waren. Der Titel kam mir irgendwie merkwürdig vor und auch die Inhaltsangabe (böse Hexen, Halbvampire,…?) kam mir nicht sehr vielversprechend vor. Doch ich wurde positiv überrascht! Wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, dass Sumpfloch anscheinend ein ziemlich heruntergekommenes Drecksloch mit merkwürdigen Gestalten ist, findet man wirklich Gefallen an der Geschichte.

Die Hauptcharaktere mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten gefallen mir sehr gut. Man weiss anfangs nicht genau, ob die einzelnen Personen gut oder böse sind und auf welcher Seite sie stehen. Die Handlung hat für mich immer wieder überraschende Wendungen, was es sehr spannend und interessant macht. Der Schreibstil der Autorin ist positiv hervorzuheben.

Die Vergleiche mit Harry Potter kann ich nicht nachvollziehen. Klar, natürlich spielt es in einer magischen Welt und auf einem Internat, da hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.

Mir hat der erste Band so gut gefallen, dass ich den Zweiten gleich danach gelesen habe. J

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Dunkelherz und Sternenstaub: Die Sumpfloch-Saga

Halo Summer

Seitenanzahl: 230

Bildquelle: Amazon

Passt nicht zum Monatsthema.

 

 

 

Reszension:

Der zweite Teil der Sumpfloch-Saga rund um Thuna, Maria, Lisandra und Scarlett.

Das neue Schuljahr beginnt mit einer Überraschung: Hans, ein früherer Kindheitsfreund von Thuna, besucht jetzt auch das Internat Sumpfloch. Thuna freut sich sehr, ihren Freund wiedergefunden zu haben. Doch irgendetwas ist merkwürdig an ihm. Manchmal hat Thuna das Gefühl, das er etwas vor ihr verbirgt, zudem interessiert er sich auffällig für die Geschichte der Schule.

Auch Berry taucht wieder auf. Doch sie ist verändert, ganz still, bescheiden und nicht mehr hintertückisch. Stillschweigend wird sie von den anderen in ihre Mitte aufgenommen.

Scarlett und Gerald kommen sich näher und werden ein Paar. Und auch Marias Stoffhase Rackiné kommt in der Pubertät und wird aufmüpfig.

Doch unheimliche Mächte bedrohen Sumpfloch und greifen die Schule an. Es kommt zum Kampf um Leben und Tod…

Der zweite Teil der Sumpfloch-Saga gefiel mir genauso gut wie der erste Teil. Die Geschichte ist unheimlich vielseitig und interessant, die Charaktere sind ausgeschmückt und tiefgründig.

Ich bin schon gespannt auf den dritten Teil. J

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Siren

Keira Cass

Seitenanzahl: 368

Bildquelle: Amazon

Es passt zum Monatsthema, weil: Die Story von der Sirene Kahlen handelt, die dazu verdammt ist, dem Meer 100 Jahre zu dienen.

 

 

Reszension:

Kahlens Familie stirbt bei einem Schiffsunglück. Sie überlebt als Einzige, doch dafür muss sie dem Meer 100 Jahre als Sirenen dienen. Kahlen kommt nur schlecht damit klar, dass sie dafür Menschen wissentlich ins Meer stürzen und damit töten muss.

Zusammen mit ihren „Schwestern“, den anderen Sirenen, zieht sie von einer Stadt in die nächste. Da ihre Stimmen anderen Menschen den Tod bringen würden, verständigen sie sich in der Öffentlichkeit durch die Gebärdensprache.

Durch Zufall lernt Kahlen den Studenten Akinli kennen. Ihn stört es nicht, dass sie nicht spricht. Beide fühlen sich sofort zu dem anderen hingezogen. Doch durch ein Missgeschick sorgt Kahlen fast dafür, dass Akinli im Meer ertrinkt. Sie kann sich das nicht verzeihen und möchte ihn nicht mehr in Gefahr bringen, daher zieht sie mit ihren Schwestern fort und bricht den Kontakt zu Akinli ab. Doch dann werden beide schwer krank. Sind ihre Schicksale etwa miteinander verbunden?

Ich habe noch nie ein Buch über Sirenen gelesen und wurde positiv überrascht. Die Story wirkte wie ein modernes Märchen mit sympathischen Hauptprotagonisten, ein großen Liebe und einem tragischen Ende. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte war anders, als alles andere was ich vorher gelesen habe und hat mich sehr für sich eingenommen. Ein schönes Buch!

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

AchtNacht

Sebastian Fitzek

Seitenanzahl: 416

Bildquelle: Amazon

Passt nicht zum Monatsthema.

 

 

 

Reszension:

Ben Rühmann ist ein mäßig erfolgreicher Musiker und ständig Pleite. Seit seine Tochter bei einem Autounfall mit ihm querschnittsgelähmt wurde, ist sein Leben aus den Fugen geraten. Seine Ehe ging in die Brüche.

Dann musste er auch noch feststellen, dass sich seine Tochter vor kurzem augenscheinlich vom Dach ihrer Wohnung gestürzt hat und seitdem im Koma liegt. Ben möchte nicht glauben, dass sie wirklich ein einen Selbstmordversuch unternommen hat und vermutete einen Mordversuch.

Doch Ben hat erstmal größere Probleme: Durch Zufall findet er heraus, dass er, sowie eine Frau namens Arezu beider AchtNacht gezogen worden sind. Sie sind nun vogelfrei, auf ihren Kopf sind 10 Millionen Euro ausgesetzt und ein Mord würde straffrei ausfallen. Eine Hetzjagd beginnt, die Massen und die Medien flippen völlig aus. Zudem lässt ein geheimnisvoller Mann Ben schreckliche Aufgaben ausführen, ansonsten wird er Bens Tochter töten.

AchtNacht ist ein guter, solider Krimi, ganz im Stil von Fitzek. Ich weiss nicht, ob es daran lag, dass ich schon viele Bücher von ihm gelesen habe, aber irgendwie bot mir das Buch nichts Neues mehr. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn ich es als erstes Buch von Fitzek gelesen. Dennoch ist dies Meckern auf hohem Niveau, es ist ein gutes Buch. Den nächsten Fitzek werde ich auch noch lesen. 😉

4 von 5 Sternen

 

 

 

Sturmrose

Corina Bomann

Seitenanzahl: 560

Bildquelle: Amazon

Es passt zum Monatsthema, weil:

Es um eine junge Frau und einen alten Fischkutter mit spannender Vergangenheit geht.

 

 

Reszension:

Die junge Mutter Annabel Hansen zieht nach einer schwierigen Trennung mit ihrer kleinen Tochter an die Küste. Dort verliebt sie sich in den alten Fischkutter „Sturmrose“. Sie träumt davon, das Schiff zu restaurieren und daraus ein Café zu machen. Dabei lernt sie den geheimnisvollen und verschlossenen Christian kennen. Langsam kommen sich die Beiden näher. Bei der Renovierung entdeckt Annabel einen alten Brief aus DDR-Zeiten. Darin schreibt eine Frau ihrem Geliebten, dass sie doch nicht mit ihm gemeinsam in den Westen fliehen möchte. Annabel ist zutiefst gerührt und versucht mehr über die Frau herauszufinden. Dabei muss sie sich auch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen, denn Annabels Mutter wurde in der DDR verhaftet und Annabel zur Adoption freigegeben.

Mich hat das Thema sehr angesprochen. Ich habe noch nicht viele Bücher über die DDR gelesen und meistens war dann halt der Mauerfall das Thema. Doch hier wurde die Flucht per Boot in den Fokus gerückt. Zudem fand ich es auch sehr gut, dass es zwar Rückblicke in die Vergangenheit gab, doch nicht mittels Zeitsprüngen, sondern nur als Erzählung. Ich habe bereits so viele Bücher mit Rückblenden gelesen, dass ich davon erstmal genug habe.

Auch wurden die alltäglichen Sorgen einer alleinerziehenden Mutter geschildert. Der Vater ihrer süßen Tochter meldet sich erst nie bei ihr und steht dann plötzlich vor der Tür um das geteilte Sorgerecht zu fordern.

Die Umgebung wurde liebevoll beschrieben und die Hauptpersonen waren mir auch gleich sympathisch, sodass das Buch wirklich ein wahrer Lesegenuss war.

4 von 5 Sternen

 

 

Aquamarin 

Andreas Eschbach

 

Seitenanzahl: 408

Bildquelle: Amazon

Es passt zum Monatsthema, weil: Es von der Stadt Seahaven direkt am Meer handelt und Saha feststellt, dass sie eine ganz spezielle Verbindung zum Meer hat.

 

 

Reszension:

Von klein auf wurde Saha eingetrichtert, dass sie sich vom Meer fernhalten soll. Damit ist sie eine Außenseitern im Küstenort Seahaven. Zudem hat Saha geheimnisvolle, schlitzförmige Verletzungen an ihren Flanken. Sie hat nie weiter darüber nachgedacht, bis sie eines Tages fast ertrinkt und die wahre Bedeutung dieser Schlitze entdeckt: Sie kann unter Wasser atmen! Niemand darf von diesem Geheimnis erfahren, sonst wird Saha der Zone verwiesen.

Saha versucht zu verdrängen, wer sie ist. Doch bei einer großen Schulveranstaltung kommt ihr Geheimnis ans Licht – mit schrecklichen Folgen. Und plötzlich ist nicht nur ihr Leben in Gefahr.

Ehrlich gesagt habe ich nicht viel von dem Buch erwartet und nach einem Buch über Meerjungfrauen war mir auch nicht. Doch ich wurde positiv überrascht! Saha war mir sofort sympathisch und die gesamte Handlung war sehr logisch aufgebaut. Meerjungfrauen bzw. Meeresbewohner wurden nicht als etwas mystisches angesehen, sondern wurden von Menschen geschaffen. Dies ist ein ganz neuer Blickwinkel auf das Thema. Außerdem gefiel mir, dass logisch erklärt wurde, weshalb Saha die Gebärdensprache beherrscht und dass die Meerbewohner so mit den Menschen kommunizieren können.

Ich habe das Buch in ein paar Tagen verschlungen und war ganz enttäuscht, als ich gesehen habe, dass es keinen zweiten Band gibt. Schade, die Handlung hätte ganz bestimmt das Potenzial für eine tolle Reihe!

4 von 5 Punkten

 

 

 

Indigosommer

Antje Babendererde

Seitenanzahl: 360

Bildquelle: Amazon

Es passt zum Monatsthema, weil: Es von einem Surftrip an den Küstenort La Push und den Vorkommnissen handelt.

 

 

Reszension:

Smilla ist als Austausschülerin bei der Familie von Alec und Janice zu Gast. Sie begleitet die Geschwister sowie deren Freunde auf einem Surftrip nach La Push. Der Ort dürfte allen „Twilight“-Fans bekannt sein. La Push ist die Heimat der Quileute.

Die Freunde von Alec und Janice machen einen ziemlich oberflächlichen Eindruck, bis auf Mark, der ein eher schweigsamer Typ ist und auf den Janice ein Auge geworfen hat. Smilla kommt sich unter ihnen wie ein Außenseiter vor. Gleich zu Beginn kommt es zu einer merkwürdigen Begegnung im Supermarkt. Zwei Einheimische bedrohen die Gruppe und auch Alec und seine Freunde erwecken den Eindruck die Beiden zu kennen. Darauf angesprochen schweigen sie jedoch.

Seit sein Bruder bei einem Surfunfall ums Leben kam ist der Einheimische Conrad voller Wut und Hass. Er möchte den Tod seinen Zwillingsbruders rächen und macht Alec und seine Freunde dafür verantwortlich.

Ausgerechnet in Conrad verliebt sich Smilla und schafft es tatsächlich in aus seinem dunklen Loch zu reissen. Doch am Ende kommt es noch zu einer Tragödie…

Die Autorin schafft es hervorragend die unterschiedlichen Mentalitäten der eher oberflächlichen Surferclique und den ärmlich aufgewachsenen Quileuten zu verdeutlichen. Ich war etwas schockiert wie rassistisch und voller Vorurteile die Gruppe war. Nur Smilla war eine löbliche Ausnahme und interessierte sich für die Quileute-Kultur, die anderen waren nur auf ihren Spaß bedacht.

Ein angenehmen zu lesender Schreibstil und eine interessante Story machen das Buch zu einem erwähnenswerten Leseereignis!

4 von 5 Sternen

 

 

 

Die Bucht

Sarah Alderson

Seitenanzahl: 384

Bildquelle: Amazon

Es passt zum Monatsthema, weil: Es auf der Insel Nantucket spielt und die Hauptpersonen sich die ganze Zeit auf irgendwelchen Strandpartie stümmeln.

 

Reszension:

Ren hat es geschafft! Trotz mangelnder Kenntnisse hat sie einen Job als Au-pair auf Nantucket, der Insel der Reichen und Schönen bei einer netten Gastfamilie ergattert. Dort lernt sie auch den süßen Jeremy und seine Clique kennen. Zufällig begegnet sie dem abweisenden und geheimnisvollen Jesse, der sofort ihr Interesse weckt. Doch alle anderen warnen sie vor ihm, da er letztes Jahr im Gefängnis war. Und dennoch fühlt sich Ren zu ihm hingezogen und auch Jesse ist viel netter als gedacht und schenkt Ren seine Aufmerksamkeit. Doch warum warnen sie alle vor Jesse? Und was ist letzten Sommer passiert und hat dafür gesorgt, dass Jesse ins Gefängnis kam? Gleichzeitig kommt es zu einer Mordserie an Kindermädchen auf der Insel. Ist Ren etwa die Nächste?

Die Oberflächlichkeit von Jeremys Clique wurde sehr gut dargestellt, auch wenn die Nebencharaktere dadurch etwas platt wirkten. Ren war mir sofort sympathisch, weil sie sich nicht von dem bösen Gerede abschrecken lässt und zwischendurch ziemlich gute Sprüche loslässt.

Mir hat das Ende sehr gut gefallen, da dort alle Handlungsstränge zusammenliefen. Es wurde aufgedeckt, was letzten Sommer geschah und wer die Morde an den Kindermädchen begangen hat, sowie welche Rolle die Charaktere darin einnahmen.

4 von 5 Sternen

 

 

 

Paper Princess

Erin Watt

Seitenanzahl: 384

Bildquelle: Amazon

Passt nicht zum Monatsthema.

 

 

Reszension:

Seit dem Tod ihrer alleinerziehenden Mutter ist die 17-jährige Ella auf sich allein gestellt. Ihren Vater hat sie nie kennen gelernt. Eines Tages steht ein Mann vor ihrer Tür und behauptet der beste Freund ihres kürzlich verstorbenen Vaters und ihr Vormund zu sein. Der steinreiche Callum Royal ist nun Ellas Vormund und sie zieht nun zu ihm und seinen 5 äußerst attraktiven Söhnen. Doch sie wird nicht mit offenen Armen empfangen. Die Jungs geben ihr unmissverständlich zu verstehen, dass sie nicht willkommen ist und sie sie für ein Flittchen halten. Vor allem Reed macht ihr das Leben schwer und doch wirkt er irgendwie anziehend auf sie. Reed scheint es ähnlich zu gehen.

Ich hielt das Buch für eine billige Kopie von Shades of Gray und Crossfire und nach den schlechten Erfahrungen mit Trinity von Audrey Carlan hatte ich gar keine Lust auf ein weiteres Buch dieses Genres.

Kurz gesagt: Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen und mir die nächsten beiden Bände bestellt. 😀

Natürlich war das Buch literarisch nicht sehr anspruchsvoll, dennoch hat es mich wunderbar unterhalten. Ella ist eine tolle Hauptprotaginistin mit einem starken Charakter und die Royal-Söhne sind die perfekte Mischung aus gutaussehendem Arschloch und nettem großen Bruder.

Jetzt fiebere ich den nächsten Bändern entgegen. J

5 von 5 Sternen

 

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