Gastrezensionen August

 

 

 

Das dritte Buch der Erinnerung von Rose Snow

Seitenanzahl: 292

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Passt nicht zum Monatsthema.

 

 

 

 

Reszension:

Band 3 der Reihe.

Jo verbringt die Ferien mit ihrer Familie auf Mallorca. Dort versucht sie Adrian und ihren Kuss nach dem Theaterstück zu vergessen. Sie ist zutiefst enttäuscht von ihm und überzeugt, dass er endgültig auf der gegnerischen Seite steht.

Wieder Zuhause versucht sie weiterhin das Geheimnis um den Schlüssel herauszufinden, den nur so kann sie die Wächter besiegen. Adrian lässt auch nicht locker und versucht Jo von seinen guten Absichten zu überzeugen.

Währenddessen wird das Kind von Jos Vater und Finns Mutter geboren. Doch Jo kann die Gesellschaft der Kleinen nicht lange genießen, denn sie weiss nun, was es mit dem Schlüssel auf sich hat. Jo hat einen Plan und versucht, andere Seherinnen davon zu überzeugen. Doch sie gerät in Lebensgefahr. Kann Adrian sie retten?

Mir ist jetzt erst aufgefallen, dass auf dem Cover Gräser zu sehen sind. Wenn man die Bücher gelesen hat, versteht man auch deren Bedeutung. Insgesamt gefällt mir das schlichte Cover sehr gut.

Dieser Band war wieder atemberaubend und spannend bis zum Schluss. Ich liebe die Protagonisten, die mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind. Ich finde die gesamte Idee der Geschichte sehr gut und durchdacht.

Die Handlung ist aus Jos Sicht geschrieben, wodurch man ihre Gefühle und Handlungen besser nachvollziehen kann. Der Schreibstil ist, wie immer, sehr flüssig und angenehm zu lesen. Man merkt garnicht, wie viele Seiten man bereits verschlungen hat.

Fazit: Ein tolles Buch einer super Reihe!

5 von 5 Sternen

 

 

 

 

Die Schanin hat nur schwere Knochen!:Unerhörte Geschichten einer Familienpsychologin von Sophie Seeberg

Seitenanzahl: 336

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Passt nicht zum Monatsthema.

 

 

 

Reszension:

  1. Buch von Sophie Seeberg.

Wieder berichtet die Familienpsychologin von denkwürdigen, komischen und traurigen Erlebnissen aus ihrem Alltag.

So ist eine Mutter der Meinung, dass ihre Tochter nur schwere Knochen habe, obwohl das Mädchen die ganze Zeit tafelweise Schokolade futtert. Dann wieder sind die Familienstammbäume so verworren, dass man ohne eine bildliche Darstellung überhaupt nicht durchsteigt, z.B. wenn die Tochter von dem Vater ihres kleinen Bruders schwanger ist und die Mutter wiederum vom Ex-Freund der Tochter.

Die Erlebnisse sind immer in einzelnen Kapiteln verpackt und sind nicht immer nur komisch, sondern auch traurig, z. B. wenn die Eltern erst bei Gericht realisieren, dass ihnen nun endgültig die Kinder weggenommen werden.

Der Schreibstil ist sehr unterhaltsam und kurzweilig, driftet aber nichts in absurde ab.

Das Cover finde ich sehr gelungen. Es bedient zwar Klischees (tattowierte Mutter mit Kippe in pink und leo gekleidet), doch kann ich aus meiner eigenen Erfahrung als Jugendamtsmitarbeiterin nur sagen, dass die Klischees wirklich oft bedient werden.

Das 3. Buch der Autorin habe ich mir auch gleich gekauft und bin schon sehr gespannt.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Die Vintage-Prinzessin von Nicole Richie

Seitenanzahl: 352

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Es passt zum Monatsthema, weil: Das verwöhnte Luxusgirl Charlotte muss auf einmal in der „realen“ Welt zurechtkommen.

 

 

 

Reszension:

Charlotte Williams ist ein verwöhntes Luxusgirl, das sich von ihrem Luxusleben verabschieden muss, als sein Vater in einen Finanzskandal verwickelt wird.

Die Presse belagert sie und sie erhält Morddrohungen. Von ihren reichen Freunden erhält sie keine Unterstützung.

So flüchtet sie zu ihrem ehemaligen Kindermädchen Millie nach New Orleans. Dort Inhaberin eines Vintage-Ladens wird ihre beste Freundin, sie findet Arbeit in einem Restaurant und bekommt die Chance als Sängerin durchzustarten. Doch ihr ehemaliges Leben holt sie auch dort wieder ein und ein Stalker verfolgt sie.

Ich hatte ein seichtes, nettes Büchlein erwartet, da ich mir von Nicole Richie nichts anderes vorstellen konnte. Der Anfang versprach auch nichts anderes und zog sich ein wenig, da die Vorgeschichte und der Finanzskandals ihres Vaters erst erzählt werden musste.

Die Handlung nahm dann Fahrt auf, als Charlotte in New Orleans ankam. Charlotte wurde als sehr nette und trotz des ehemaligen Reichtums sehr bodenständige Frau beschrieben, die mir gut gefallen hat. Ihre Versuche in New Orleans anzukommen habe ich sehr gerne gelesen und habe bei der Jagd nach dem Stalker mitgefiebert.

Das Buch hat mich überrascht, da es doch viel besser und lange nicht so seicht war, wie ich es mir vorgestellt habe.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

Inselträume von Sandra Lüpkes

Seitenanzahl: 336

Passt nicht zum Monatsthema.

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Reszension:

  1. Band der „Insel“-Reihe.

Eigentlich läuft es gut im Inselhotel von Jannike. Dann eröffnet ihr ihr Mitinhaber Danni, dass er und sein Mann den schwierigen Teenager Lasse als Pflegesohn aufnehmen werden. In der Beziehung zu Matheusz kriselt es gerade, deshalb lenkt Jannike sich mit dem Training für das große Inselwettschwimmen ab. Dabei stört es natürlich nicht, dass Trainer Nils sehr attraktiv ist und ein Auge auf Jannike geworfen hat. Doch die Inselbewohner bekommen noch ganze andere Sorgen. Ein Feuerteufel treibt sein Unwesen auf der Insel!

Und wieder hat die Autorin ein vergnügliches Inselabenteuer geschrieben. Mir gefallen die vielen Nebenhandlungen und –figuren, die am Ende doch alle irgendwie zusammenhängen. Ich finde es auch gut, dass sie die normalen Beziehungsprobleme von Jannike und Matheusz thematisiert. Zudem sorgen peinliche Momente für einige Schmunzler.

Die Gangstergeschichte rund um Lasse war vielleicht ein wenig dick aufgetragen, doch das Happy End hat mich wieder versöhnlich gestimmt.

Nun bin ich gespannt auf den 4. Band der Reihe!

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

Lasst Kinder wieder Kinder sein!: Oder: Die Rückkehr zur Intuition von Michael Winterhoff

Seitenanzahl: 240

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Passt nicht zum Monatsthema.

 

 

 

Reszension:

Der bekannte Kinderpsychologe und Autor des Buches „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ hat sich erneut mit der heutigen Kindererziehung auseinander gesetzt.

Er vertritt die Ansicht, dass unsere Welt u. a. durch die Medien so schnelllebig und sensationsheischend geworden ist, dass unser Körper ständig unter Stress steht und zu viel Adrenalin ausschüttet. Dadurch gelingt es uns nicht mehr auf unsere Intuition zu hören, da unser Körper nicht zur Ruhe kommt.

Er nannte einige Methoden der Medien, z. B. Schlagzeilen, die ständig Katastrophen ankündigen, welche dafür sorgen, dass unser Körper unter Stress steht.

Zeit ist knapp geworden, da immer mehr von uns erwartet wird. Der Mensch soll wie ein Uhrwerk funktionieren. Dieser Stress macht sich nicht nur bei den Eltern, sondern auch bei den Kindern bemerkbar.

Ich fand das Buch nicht schlecht, allerdings reichte es bei weitem nicht an sein Erstlingswerk  „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ heran. Die meiste Zeit hat er seine Thesen und Erklärungen immer wieder wiederholt.

3 von 5 Sternen

 

 

 

 

Blogging Queen von Jutta Profijt

Seitenanzahl: 304

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Es passt zum Monatsthema, weil: Die Story von Lulu handelt, die einen Modeblog ins Leben ruft und großen Erfolg damit hat.

 

 

 

Reszension:

Stewardess Lulu erkrankt an einer Ohrenentzündung und ist wochenlang krankgeschrieben. Sie hat vorerst Flugverbot, wodurch auch die große Party auf den Maledieven zu ihrem 30. Geburtstag ins Wasser fällt.

Lulu ist deprimiert, doch eine Freundin bietet ihr an kostenlos auf deren luxuriöses Penthouse aufzupassen und auch das neu erstellte Programmdesign zur Erstellung eines Blogs auszuprobieren.

Lulu interessiert sich sehr für Mode und erstellt kurzer Hand unter falscher Identität einen Modeblog. Von nun an ist sie Millie, eine international erfolgreiche Geschäftsfrau, die über ihren Lifestyle und Mode berichtet.

Mit dem Erfolg hätte Lulu nicht gerechnet. Die Medien reissen sich um ihren Blog und alle fragen sich, wie die mysteriöse Millie wohl aussieht.

Doch plötzlich steht der Polizist Frank vor der Tür, der auf einem ihrer Blogfotos einen international gesuchten Betrüger entdeckt hat. Millie verstrickt sich immer mehr in Lügengeschichten und ihre falsche Identität droht aufzufliegen.

Die Handlung ist nicht anspruchsvoll, aber sehr süß, kurzweilig und humorvoll geschrieben. Die Hauptprotagonistin Lulu ist einem gleich sympathisch, auch weil sie oft in Fettnäpfchen tritt.

Insgesamt ist es eine liebevolle, süße Geschichte, die sich gut als Sommerlektüre eignet.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Sturmherz von Corina Bomann

Seitenanzahl: 528

Passt nicht zum Monatsthema.

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Reszension:

Alexa bekommt die Nachricht, dass ihre Mutter Cornelia im Koma liegt. Zu ihr hatte Alexa seit ihrer Kindheit ein eher schwieriges Verhältnis. Nun soll sie die die rechtliche Betreuung ihrer Mutter übernehmen. Durch Zufall findet Alexa einen alten Brief, der ihre Mutter in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.

Als junge Frau verlor sie augenscheinlich ihre große Liebe, einen Amerikaner namens Rick, in der Sturmflutkatastrophe, die damals über Hamburg hereinbrach.

Doch Rick hat überlebt und ist nun nach Hamburg zurückgekehrt um sich von Cornelia zu verabschieden. Dabei lernt Alexa auch seinen Sohn kennen und findet Gefallen an ihm. Nach und nach erfährt Alexa immer mehr über ihre Mutter und findet auch heraus, weshalb sich das Verhältnis zwischen ihr und ihrer Mutter während ihrer Kindheit so verschlechtert hat.

„Sturmherz“ beleuchtet ein Kapitel der deutschen Geschichte, das in Romanen eher weniger Beachtung findet. Die meisten historischen Romane spielen zumeist  im Ersten oder Zweiten Weltkrieg. Auch habe mir bislang kaum Gedanken über die tragischen Folgen der Sturmflutkatastrophe gemacht.

Mir fiel es schwer zu verstehen, wie Cornelia ihre Tochter so schlecht behandeln konnte, nur weil sie um das Leben trauert, das sie mit Rick hätte haben könnte. Für ihren Mann wäre es nur fair gewesen, wenn sie sich von ihm getrennt hätte.

4 von 5 Sternen

 

 

Die stille Braut von Barbara Wendelken

Seitenanzahl: 512

Passt nicht zum Monatsthema.

Reszension:

Band 2 der „Martinsfehn“-Reihe.

Die Kommissarin Nola van Heerden hat sich gerade von den Verletzungen ihres letzten Einsatzes erholt, als sie zu einer Leiche gerufen wird.

Eine weibliche Leiche wurde als Braut verkleidet an einem Badesee gefunden. Dabei handelt es sich um die Schülerin eines Internats für Gehörlose, die von 4 Jahren spurlos verschwand.

Es gibt noch weitere Tote im Laufe der Ermittlungen und Nola deckt dabei ein düsteres Geheimnis einiger Einwohner von Martinsfehn auf.

Ich mag die Krimis von Barbara Wendelken, dabei bin ich normalerweise kein Fan deutscher Kriminalromane, sondern bevorzuge englische oder amerikanische Krimis. Das Besondere an ihren Büchern ist, dass nicht der Mord an sich im Vordergrund steht, sondern die Auswirkungen dessen auf die Einwohner Martinsfehns. Intrigen und Verschwörungen werden gesponnen, Leute verdächtigen sich plötzlich gegenseitig und es herrscht ein Klima der Angst und des Misstrauens.

Da ich auch in Norddeutschland wohne, kommen einem zudem viele Orte bekannt war, was gleich für eine heimelige Atmosphäre sorgt.

Auch in diesem Band hat es die Autorin gekonnt geschafft, mich in Bezug auf den Mörder auf die falsche Fährte zu locken. Auf diese Auflösung war ich nicht gefasst gewesen, fand sie aber sehr gut!

4 von 5 Sternen

 

 

 

Girl in Black von Mara Lang

Seitenanzahl: 400

Es passt zum Monatsthema, weil: Es Lias Traum ist, selbst Modedesignerin zu werden. In Berlin beginnt sie bei einem Designer zu arbeiten.

Reszension:

Lia hat eine besondere Gabe: Sie ist ein Seelauge und kann die Gefühle anderer Menschen sehen und diese beeinflussen. Tattooartige Ranken erscheinen auf ihrer Haut, wenn sie ihre Gabe einsetzt. Doch ihre Gabe wird ihr zum Verhängnis: Nach dem Tod ihrer Mutter, die die gleiche Gabe besaß, möchte ihr Mafioso-Stiefvater und Chef eines Modelabels sie mit seinem Neffen verheiraten um ihre Gabe für seine Zwecke nutzen zu können. Lia kann kurz vor der Hochzeit nur knapp entkommen und flieht nach Berlin.

Dort taucht sie unter und beginnt unter falscher Identität bei einem Modedesigner zu arbeiten. Nach und nach arbeitet sie sich nach oben und bekommt sogar Gelegenheit ihr Talent unter Beweis zu stellen. Sie gewinnt neue Freunde und lernt Nevio kennen, der es schafft ihr Herz zu erobern.

Doch die Mitarbeiter ihres Stiefvaters sowie ihr Cousin stöbern sie auf und drohen auch ihren Freunden. Lia beschließt die Flucht nach vorn zu ergreifen, wenn sie nicht alles verlieren möchte, was sie sich so mühsam aufgebaut hat…

Das Cover sprach mich nicht sonderlich an, auch wenn die Ranken gut Lias Ranken dargestellt haben. Insgesamt war das Buch ganz nett, aber auch nicht mehr. Die Ranken, die bei Benutzung der Gabe auf Lias Armen erscheinen fand ich merkwürdig, Lias Art ganz ok, aber so richtig warm wurde ich nicht mit ihr. Die Mafiosi haben mich einfach nur genervt. Vielleicht stehen ich einfach nicht so auf den italienischen Einschlag bei Büchern.

Positiv anzumerken ist, dass die jeweiligen Entwürfe der Kleider immer sehr schön beschrieben wurden.

3 von 5 Sternen

 

 

 

Plötzlich It-Girl- wie ich aus Versehen das coolste Mädchen der Schule wurde von Katy Birchall

Seitenanzahl: 320

Passt zum Monatsthema, weil: Die 14-jährige Anna plötzlich von der Presse zum It-Girl deklariert wird, als ihr Vater der Freund einer berühmten Schauspielerin wird.

Reszension:

Anna hat es nicht leicht im Leben: Ihre Mutter tingelt als Reisejournalistin quer durch die Welt, weshalb sie bei ihrem Vater in London aufwächst. Die hat ein wenig Bekanntheit durch ein Buch über Panzer erlangt. Nun darf er als Journalist Promis interviewen, wobei er die berühmte Schauspielerin Helena kennen lernt. Sie und ihre Tochter, das bekannte It-Girl Marianne, werden nun Teil der Familie. Von einen Tag auf den anderen steht nun auch Anna im Rampenlicht und das, obwohl sie alles andere als cool ist. Anna ist nämlich ein ziemlicher Tollpatsch und tritt von einem Fettnäpfchen ins Nächste.

Doch der Erfolg hat auch seine Schattenseiten: Plötzlich wollen die coolsten und angesagtesten Leute der Schule mit Anna befreundet sein. Anna fühlt sich geschmeichelt und vergisst dabei ihre wahren Freunde, bis es fast zu spät ist. Kann sie ihre Freundschaft noch retten?

Die Handlung ist aus der Sicht von Anna und in Form eines Tagebuchs geschrieben. Der Schreibstil ist sehr humorvoll und selbstironisch und erinnert mich an die „Plötzlich Prinzessin“-Bücher, die ich früher sehr gerne gelesen habe. Man kann Anna ihr Verhalten gegenüber ihren wahren Freunden Danny und Jess nicht lange nachtragen, da sie letztendlich doch noch die richtige Entscheidung trifft und sich bei ihren Freunden entschuldigt.

Mir hat dieses Buch so gut gefallen, dass ich mir gleich die zwei nächsten Bände geholt habe. J

5 von 5 Sternen

 

 

 

Teamwechsel: Grover Beach Team 1 & 2 von Anna Katmore

Seitenanzahl: 400

Passt nicht zum Monatsthema.

Reszension:

Band 1 und 2 in einem Buch. In Buch 1 wird die Story aus der Sicht von Liza und in Band 2 aus der von Ryan geschildert.

Liza Matthews kann es kaum abwarten bis ihr bester Freund Tony aus dem Fussballcamp wiederkommt. Sie ist heimlich in ihn verliebt und möchte ihm dies gestehen. Doch Tony hat nur noch Augen für ein Mädchen aus dem Fussballteam. Liza möchte nicht nur tatenlos zusehen und bewirbt sich trotzig für die Frauenmannschaft – und wird auch noch genommen!

Ryan Hunter, der attraktive Kapitän der Fussballmannschaft gibt ihr Nachhilfe in Fussball. Liza fühlt sich zu ihm hingezogen, glaubt aber immer noch an ihre Liebe zu Tony. Als Tony dann noch ausplaudert, dass Liza für Ryan Teil einer Abmachung war, eskaliert die Situation.

Im zweiten Band erfährt man aus Ryans Sicht noch mehr Hintergrundinformationen, die seine Verhaltensweisen und Reaktionen nachvollziehbarer machen.

Mir hat das Buch total gut gefallen. Zwar war das ganze eine Lovestory und natürlich gab es ein Happy End, aber die Story war nicht so kitschig und platt wie ich es erwartet hatte. Ich fühlte mich sofort gut unterhalten, der Schreibstil war sehr kurzweilig, die Charaktere sympathisch und die männlichen Protagonisten sehr heiß. 😉

Den nächsten Band der Grover Beach Team Reihe habe ich mir gerade bestellt. J

5 von 5 Sternen

 

 

 

Ugly-Pretty-Special 2: Pretty- Erkenne dein Gesicht von Scott Westerfeld

Seitenanzahl: 400

Es passt zum Monatsthema, weil: Tally nun zu einer perfekten „Pretty“ umoperiert worden ist und ihr Leben mit schönen Klamotten und Partys verbringt.

Reszension:

Band 2 der Ugly-Pretty-Special Reihe.

Tally ist nun zur Pretty geworden. Ihr altes Leben als Ugly erscheint ihr wie ein Traum aus einer fernen Vergangenheit. Sie sieht toll aus, hat einen lieben Freund namens Zane und geht auf aufregende Partys.

Doch Tally merkt, dass irgendetwas nicht stimmt. Ihre früheren Freunde aus ihrer Vergangenheit als Ugly nehmen Kontakt zu ihr auf. Sie entdeckt, dass die Regierung ihnen Substanzen ins Essen mischt, die die Prettys stumpf und vermeintlich glücklich werden lässt. Nur Adrenalin lässt die Menschen etwas klarer werden. Tally plant mehrere Aktionen, die möglichst viele Menschen zumindest kurzzeitig „aufwecken“ lassen sollen. Zudem versammelt sie mit Zane einige rebellische Prettys um sich um aus Prettytown zu entkommen. Doch Tallys Rebellion bleibt von der Regierung und vor den Specials nicht unbemerkt…

Ich fand es ein wenig erschreckend, wie wirkungsvoll die Operation bei Tally war und dass sie wirklich zu einer fast „hirnlosen“ Pretty geworden ist.

Ehrlich gesagt, kann ich mich nicht mehr an alle Einzelheiten aus Band 1 erinnern, da ich ihn vor etwas längerer Zeit gelesen habe. Deshalb weiss ich auch nicht mehr genau, wie ihre Beziehung zu David geendet hat. Tally und Zane ergeben allerdings ein schönes Paar zusammen ab.

Den Handlungsstrang mit den Menschen aus dem Reservat hätte man sich meiner Meinung nach auch sparen können. Vielleicht ergibt dies ja in Band 3 wieder mehr Sinn. So fand ich es einfach unnötig.

Das Ende hat mich nicht zufrieden gestellt bzw. ich hätte mir ein Schöneres gewünscht. Als Special möchte ich Tally nun wirklich nicht sehen. Hoffentlich geht die Story in Band 3 dann endlich gut aus und ich bekomme mein Happy End. 😉

4 von 5 Sternen

 

 

 

Plötzlich It-Girl 2: Wie ich versuchte, die größte Sportskanone der Schule zu sein von Katy Birchall

Seitenanzahl: 288

Es passt zum Monatsthema, weil: Die Medien sich immer noch um das neue It-Girl Anna reissen.

Reszension:

Band 2 der „Plötzlich It-Girl“-Reihe.

Anna versucht weiterhin sich an den plötzlichen Ruhm als It-Girl zu gewöhnen. Doch die Medien machen es ihr nicht leicht und werfen ihr vor, dass sie berühmt sei ohne ein Talent zu besitzen. Anna macht sich auf Sinnessuche und ist frustriert, weil sie an sich keine besonderen Talente entdeckt. Wie das Schicksal es will, wird sie dann zur neuen Kapitänin der Sportmannschaft „Papageientaucher“ gewählt und soll ihr Team zum Sieg beim Schulwettkampf führen. Doch leider ist Anna total undsportlich und äußerst tollpatschig. Zum Glück bietet James an, ihr beim Training zu helfen.

Zudem möchte Anna auch noch Connor beeindrucken und für sich gewinnen. Doch der verbringt plötzlich viel Zeit mit Stephanie, einer neuen Mitschülerin. Hat Anna überhaupt noch eine Chance bei Connor?

Wie gewohnt ist dieser Band auch wieder urkomisch, weil Anna von einem Fettnäpfchen in den Nächsten trampelt und ihre verrückte Familie nicht dazu beiträgt normaler zu wirken. Nur der Hund „Hund“ wirkt ein wenig zu „unhündisch“ und zum Teil wenig realistisch in seinem Verhalten. Normale Hund sind nun einmal nicht wie Lassie.

Ich finde es sehr liebenswert, wie Annas Freunde und ihre Familie sie ermutigen, zu ihr stehen und ihr zeigen, dass sie das bemerkenswerte Talent besitzt andere Menschen für etwas zu begeistern und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Und mal ganz ehrlich: Ein klein wenig Anna steckt doch in jedem von uns, oder?

5 von 5 Sternen

 

 

 

Plötzlich It-Girl – wie ich beinah die Promi-Hochzeit des Jahres ruiniert hätte von Katy Birchall

Seitenanzahl: 320

Es passt zum Monatsthema, weil: Es wieder um It-Girl Anna und ihre leicht verrückte berühmte Familie geht.

Reszension:

Band 3 der „Plötzlich It-Girl“-Reihe.

Die Geschichte rund um It-Girl Anna und ihre verrückte Familie geht weiter. Diesmal geht es für Anna nach Italien auf Klassenfahrt, leider mit Erzfeindin Sophie und ohne ihren Freund Connor.

Auch in Italien lässt sie die Peinlichkeiten nicht aus. Zudem macht sie sich Sorgen um ihre Familie: Ihr Vater steht der Hochzeit mit Helena doch nicht mehr so zuversichtlich gegenüber, dabei sind die Einladungen doch schon längst verschickt! Und Mariannes Musikerfreund Tom hat sie überraschend für ein dürres Model verlassen. Natürlich kommt Anna ihrer neuen Stiefschwester zur Hilfe und lässt sich dabei von ihren treuen Freunden Jess, Danny, Stephanie und James helfen.

Auch Anna macht sich Gedanken über ihre Beziehung zu Connor: Wollte er wirklich nur nicht mit nach Italien um in Ruhe an seinem neuen Comic zu arbeiten oder stecken andere Gründen dahinter?

Annas chaotische und tollpatschige Art kam auch in diesem Band wieder toll rüber. Allerdings war diesmal das Flair anders, da die Handlung größtenteils in Italien spielt. Mir haben die vorherigen Bände dadurch besser gefallen. Irgendwie fand ich die Handlung auch diesmal nicht so spannend. Anna ist im letzten Band erst endlich mit Connor zusammengekommen und nun kriselt es schon? Geht das nicht ein bisschen zu schnell? Dadurch, dass die Familie diesmal so „auseinandergerissen“ war, gab es auch nicht so viele witzige Dialoge wie in den ersten beiden Bänden.

Dennoch war es immer noch ein witziges und unterhaltsames Buch!

4 von 5 Sternen

 

 

 

Der Maik-Tylor verträgt kein Bio: Neues aus dem Alltag einer Familienpsychologin von Sophie Seeberg

Seitenanzahl: 304

Passt nicht zum Monatsthema.

Reszension:

Das 3. Buch von Sophie Seeberg.

Auch in ihrem 3. Buch berichtet die Familienpsychologin Sophie Seeberg wieder gewohnt humorvoll von denkwürdigen Erlebnissen während ihrer Tätigkeit.

Väter mit Selbstschussanlagen im Garten, Großeltern, die ihre Enkel kidnappen und Mütter, die der festen Überzeugung sind, dass ihr Kind keine Bio-Nahrungsmittel verträgt: Die Fälle sind so irrsinnig, dass man immer heimlich nach der versteckten Kamera lugt.

Mittlerweile war ich wohl durch ihre vorherigen Bücher etwas abgestumpft. Auf jeden Fall konnte mich die Fälle nicht mehr ganz so schocken wie bei der Lektüre der Vorgänger.

Die Autorin hat bewusst Fälle ausgewählt, die gut enden. Aus meiner eigenen Berufserfahrung weiss ich auch, dass es gerade bei Pflegekindern nicht garantiert ist, dass sie sich später im Leben gut zurechtfinden.

Die Stumpfheit und der mangelnden Intellekt mancher Eltern ist teilweise kaum nachzuvollziehen. Da sagt eine Mutter vor Gericht aus, dass es garnicht so schlimm sei, wenn ihre Tochter zu Pflegeeltern käme, sie hätte sich ja jetzt einen Hund gekauft.

Ich habe dieses Buch an einem Nachmittag durchgelesen und hoffe, dass Frau Seeberg uns auch weiterhin an ihren Berufserfahrungen teilhaben lässt. 😉

4 von 5 Sternen

 

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