Gastrezensionen Dezember

 

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Wegen der enthaltenden Links zu Verlagen und Autoren kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG diesen Beitrag als Werbung.

Bei dem rezensierten Buch handelt es sich um ein von mir selbst erworbenes Exemplar.

 

 

 

 

Nimm dich in acht von Mary Higgins Clark

Seitenanzahl: 364

(c)

Passt nicht zum Monatsthema.

 

 

Eine junge Frau verschwindet auf einer Kreuzfahrt spurlos. In ihrem Gepäck wurde ein Ring mit der Aufschrift „Du gehörst zu mir“ gefunden. Deren Mutter trauert immer noch und möchte aufklären, was damals geschehen ist. Die Psychologin Susan Chandler findet heraus, dass noch mehr verschwundene Frauen auf Kreuzfahrten gibt, die im Besitz eines solchen Ringes waren. Sie beginnt zu recherchieren und macht dadurch den Mörder auf sich aufmerksam…

Ich habe schon einige Bücher von Mary Higgins Clark gelesen. Dieses war nicht herausragend, jedoch immer noch ein solider, spannender Thriller. Immerhin hat es die Autorin geschafft, dass ich im Laufe des Buches einfach alle Männer verdächtig fand. 😉

Fans von Mary Higgins Clark werden auch von diesem Buch begeistert sein.

4 von 5 Sternen

 

 

 

Origin von Dan Brown

Seitenanzahl: 672

(c)

Es passt zum Monatsthema, weil: Der bekennende Atheist Edmond Kirsch der Welt eine bahnbrechende Entdeckung mitteilen möchte, die alle Religionen bedrohen könnte. Er wird ermordet, kurz bevor er seine Entdeckung veröffentlichen konnte. Doch Robert Langdon kämpft mit allen Mitteln dafür, dass Edmunds Tod nicht umsonst war und seine Entdeckung der Welt offenbart wird.

 

 

Reszension:

Der Futurologe und bekennende Atheist Edmund Kirsch hat eine bahnbrechende Entdeckung gemacht, die er der Weltöffentlichkeit in einer spektakulären Veranstaltung verkünden möchte. Die Entdeckung könnte alle Weltreligionen in Gefahr bringen, daher hat sich Edmund mit seiner Ankündigung auch einige Feinde gemacht.

Doch mitten während der Veranstaltung und kurz vor der Verkündung seiner Entdeckung wird Edmund erschossen.  Der Mörder kann fliehen. Robert Langdon möchte nicht, dass der Tod seines Freundes umsonst war und macht sich zusammen mit Ambra Vidal, der Museumsleiterin und Verlobten des spanischen Kronprinzen, auf die Suche nach Edmunds Entdeckung. Unterstützt werden sie herbei von Winston, der künstlichen Intelligenz, die Edmund erschaffen hat. Dabei werden sie nicht nur von einem Killer verfolgt, auch dem spanischen Königshaus und somit den gesamten staatlichen Einsatzkräften können sie nicht mehr trauen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Man war sofort drin in der Geschichte und auch ich war die ganze Zeit neugierig auf die bahnbrechende Entdeckung, die Edmund gemacht hat. Als diese am Ende enthüllt wurde, fand ich, dass die Weltreligionen sich zu Recht davor gefürchtet haben. Ich fand die Idee mit Winston als Helfer sehr gut, da dies in den vorherigen Bänden noch nicht vorkam. Die Handlung war spannend und clever konstruiert bis zur letzten Seiten. Ich hätte mir in diesem Band ein wenig mehr Symboldeutung gewünscht. Der Fokus lag spürbar auf den neuen Technologien, wodurch meiner Meinung nach der Charme der vorherigen Robert Langdon Bände ein wenig verloren ging.

4 von 5 Sternen

 

 

 

QualityLand von Marc-Uwe Kling

Seitenanzahl: 385

(c)

Es passt zum Monatsthema, weil: Der Maschinenverschrotter Peter Arbeitsloser sich gegen das System in QualityLand auflehnt und sich mit einem Trupp ausrangierter Maschinen und Roboter auf dem Weg zum Chef aller Chefs macht.

 

 

Reszension:

In naher Zukunft in QualityLand: Der Alltag wird von Algorithmen berechnet und vorgegeben. Fehler gibt es nicht. Die Menschen tragen die Nachnamen nach dem Beruf der Mütter, die diese zum Zeitpunkt der Geburt ausübten. Daher heißt Peter auch Peter Arbeitsloser. Durch gute Berufe o. ä. können Menschen Punkte erwerben und gewisse Annehmlichkeiten und Vorteile erwerben. Dies trifft allerdings nicht auf Peter zu. Dieser arbeitet als Maschinenverschrotter. Per Datingapp werden Paare zusammengestellt, für wahre Liebe ist kein Platz. Einkäufe werden den Menschen ohne Bestellung nach Hause geschickt, schließlich weiss der Algorithmus genau, was man sich wünscht.

Peter gerät erstmals mit dem System aneinander als ihm ein Vibrator in Delfinform zugeschickt wird. Er hat sich diesen nie gewünscht und möchte ihn zurück geben. Dies ist jedoch nicht möglich, schließlich macht das System keine Fehler. Niemand glaubt ihm, dass er den Vibrator nie haben wollte.

Zusammen mit einem verliebten Liebesroboter, einer Drohne mit Flugangst, einem Kampfroboter mit posttraumatischer Belastungsstörung und weiteren ausrangierten Robotern macht sich Peter auf den Weg um den Vibrator zurückzubringen. Eine unterhaltsame und lehrreiche Reise beginnt.

Ich habe noch nie zuvor eine Satire gelesen. An den Stil musste ich mich erst gewöhnen. Es wird der Zustand unserer Gesellschaft überspitzt  dargestellt, was einen sehr zum Nachdenken anregt. Hoffentlich wird unser Leben nie so technisch und „berechenbar“ wie es in diesem Buch dargestellt wird.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Der Ball spielende Hund von Agatha Christie

Seitenanzahl: 320

(c)

Passt nicht zum Monatsthema.

 

 

Reszension:

Ein neuer Fall für Hercule Poirot.

Die wohlhabende Emily Arundell stürzt die Treppe ihres Landhauses hinunter und verletzt sich dabei. Alle glauben, dass sie auf dem Ball ihres Terriers ausgerutscht sei. Emily hat jedoch ihre Verwandten im Verdacht. Sie schreibt Hercule Poirot ihre Sorgen. Als dieser den Brief erhält, ist die alte Dame jedoch bereits verstorben.

Hercule Poirot beginnt zu ermitteln. Alle Verwandten haben finanzielle Sorgen und hätten somit ein Motiv. Emily hat keine Kinder, daher würden ihre Nichten und ihr Neffe erben.

Die Empörung bei der Testamentseröffnung ist groß, als stattdessen die Gesellschafterin von Emily Arundell das gesamte Vermögen erbt. Hatte etwa auch sie ein Motiv?

Nachdem ich das Remake von „Mord im Orient Express“ im Kino gesehen hatte, hatte ich Lust auf weitere Fälle von Hercule Poirot. „Der Ball spielende Hund“ ist ein eher unbekannterer Fall von ihm. Dies mindert jedoch nicht die Spannung. Ich liebe die älteren Ermittlungsfälle wie Miss Marple, Hercule Poirot oder auch Mord ist ihr Hobby (als Serie). Da werden die Fälle noch mit Köpfchen und nicht mit den neuesten, ultramodernen Techniken gelöst.

Auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Poirot ermittelt gewohnt intelligent und gewitzt, während ich überhaupt keine Ahnung hatte, wen ich den jetzt verdächtigen sollte, weil ich einfach alle verdächtig fand. Sehr spannend!

4 von 5 Sternen

 

 

 

Throne of Glass- Die Erwählte von Sarah J. Maas

Seitenanzahl: 496

(c)

Es passt zum Monatsthema, weil: Die Assassinin Celaena Sardothien bekommt vom Prinzen das Angebot aus dem Sklavenlager zu entkommen. Dafür muss sie jedoch in einem Wettkampf um Leben und Tod gewinnen und Champion des ihr so verhassten Königs werden.

 

 

Reszension:

Band 1 der „Throne of Glass“-Reihe.

Einst war sie die gefürchteste Assassinin des Landes. Nun muss Celaena Sardothien harte Arbeit in einem Sklavenlager verrichten. Doch sie bekommt das Angebot das Lager zu verlassen und Champion des Königs zu werden. Nach vier Jahren als Handlanger bzw. Auftragsmörderin würde sie die Freiheit erlangen.  Dafür muss sie in einem Wettkampf um Leben und Tod gegen andere Auserwählte antreten. Celena nimmt das Angebot an, auch wenn ihr der brutale und rücksichtlose König zuwider ist. Ganz im Gegensatz zu Kronprinz Dorian, an dem sie Gefallen findet. Doch auch Chaol, Chef der Leibgarde, lässt ihr Herz schneller schlagen. Doch nicht nur der Wettkampf und die brutalen Gegner halten Celaena auf Trab: Im Schloss tauchen mehrere übel zugerichtete Leichen auf. Etwas scheint dort Jagd auf die Teilnehmer des Wettkamps zu machen. Auch Celaena ist in Gefahr.

Ich persönlich hätte mir das Buch nie gekauft, da ich das Cover total schrecklich und nicht ansprechend finde. Der weiße Hintergrund lässt das Buch billig wirken und die Kriegerin bzw. Celaena wirkt wie eine Comiczeichnung. Allerdings wurde die Reihe in vielen Buchgruppen so gelobt, dass ich es mir dann auch mal ausgeliehen habe. Ich wurde sehr überrascht! Die Story und Hauptprotagonisten gefallen mir viel besser als bei „Das Reich der sieben Höfe“ und das, obwohl mir die Reihe auch sehr gut gefallen hat. Celaena ist brutal und kompromisslos, was angesichts ihrer Vergangenheit auch kein Wunder ist. Dennoch mag ich ihre Art. Auch Dorian und Chaol sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ein absolutes Highlight!

5 von 5 Sternen

 

 

 

Throne of Glass – Kriegerin im Schatten von Sarah J. Maas

Seitenanzahl: 523

(c)

Es passt zum Monatsthema, weil: Celaena nun Champion des Königs ist und seine Feinde töten soll. Doch sie widersetzt sich und ermöglicht ihnen insgeheim die Flucht.

 

 

Reszension:

Band 2 der „Throne of Glass“-Reihe.

Celaena hat es geschafft und den Wettkampf gewonnen. Sie ist nun Champion des Königs und seine Auftragskillerin. Doch was niemand ahnt: Celaena täuscht die Morde nur vor. Insgeheim ermöglicht sie ihnen die Flucht. Dies verheimlicht sie vor allen, sogar vor Chaol. Dabei kommen sich die beiden immer näher. Die Freundschaft von Celaena und Nehemia wird auf eine harte Probe gestellt, denn Celaena hat das Gefühl, dass Nehemia ihr etwas verheimlicht. Celaena weiss nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist.

Auch Band 2 hat mir wieder super gefallen. Es sind viele merkwürdige Dinge im Schloss vorgefallen, jeder hat Geheimnisse vor dem anderen, der König wird immer brutaler und mittendrin steht Celaena die trotz ihrer schwierigen Lage noch versucht Menschen zu retten und sich ihre Menschlichkeit zu bewahren.

5 von 5 Sternen

 

 

 

 

Familie Olivers Weihnachtsgeschichte von D. B. Granzow

Seitenanzahl: 200

(c)

Passt nicht zum Monatsthema.

 

 

Reszension:

Das Elternhaus der sechs Geschwister Joe, Macie, Chris, Jill, Kate und Louis soll verkauft werden. Die Geschwister wollen das letzte Weihnachtsfest im Elternhaus zusammen verbringen. Doch die vielen ungelösten Konflikte untereinander behindern die friedliche Weihnachtsstimmung.

Das Cover ist wunderschön und bringt richtig die gemütliche Weihnachtsstimmung rüber. Auf insgesamt 200 ist eine nette, kleine Weihnachtsgeschichte verpackt. Mich haben allerdings die vielen Charaktere ein wenig verwirrt, vor allem, da sich alle vorher schon immer begegnet sind und diese Situationen dann  auch wieder aus der Perspektive von anderen Personen geschildert werden. Ich hätte mir auch ein friedlicheres Ende gewünscht, aber das ist wohl Geschmackssache. Insgesamt jedoch eine süße Weihnachtsgeschichte.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Throne of Glass – Erbin des Feuers von Sarah J. Maas

Seitenanzahl: 657

(c)

Es passt zum Monatsthema, weil: Das Geheimnis um Celaenas Herkunft wurde enthüllt. Nun bereitet sich sie in Wendlyn darauf vor in naher Zukunft den König zu besiegen und das Reich zu befreien.

 

 

Reszension:

Band 3 der „Throne of Glass“-Reihe.

Das Geheimnis um Celaenas wahre Herkunft wurde enthüllt. Celaena ist nun in Wendlyn und soll dort im Auftrag des Königs die Königsfamilie ermorden. Dies bringt sie jedoch nicht über sich. Den Tod Nehemias kann sie nur schwer verarbeiten und ihr Lebensmut verlässt sie zusehends. Antriebslos und entmutigt dümpelt sie vor sich hin. In diesem Zustand findet sie Rowan, ein Krieger der Herrscherin Maeve. Celaena handelt mit Maeve einen Deal aus und muss sich ihren magischen Kräften stellen. Und das ausgerechnet mit Rowan als Lehrer, der alles andere als zugänglich ist.

Gleichzeitig bereiten sich am anderen Ende des Reichs die Hexenclans mit Hilfe des Königs auf eine Rückeroberung ihres früheren Reiches vor.

Ich fand diesen Band mit Abstand am schwächsten. Die Geschichte rund um die Hexen hat mich überhaupt nicht interessiert. Ich fand die Hexen grausam, brutal und äußerst unsympathisch. Rowan fand ich zu Beginn auch nicht sehr sympathisch, zum Ende hin hat sich dies glücklicherweise geändert. Dennoch musste ich mich durch diesen Band ein wenig durchquälen.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Throne of Glass – Königin der Finsternis von Sarah J. Maas

Seitenanzahl: 784

(c)

Es passt zum Monatsthema, weil: Celaena kehrt in die Hauptstadt zurück. Jedoch nicht als Celaena, sondern als Aelin Galathynius, rechtmäßige Königin von Terrasen. Und sie hat noch einige offene Rechnungen zu begleichen.

 

 

Reszension:

Band 4 der „Throne of Glass“-Reihe.

Celaena alias Aelin kehrt zurück um Adarlan aus den Fängen des Königs zu befreien und einige offene Rechnungen zu begleichen. Dazu gehört auch ihr früherer Mentor. Mit anderen Verbündeten, u. a. Chaol, der über Aelin hinweg zu sein scheint, verbirgt sie sich im Untergrund und versucht den König zu sabotieren, Verbündete zu finden und Dorian zu befreien. Dafür muss sie ein letztes Mal in die Rolle der Assassinin Celaena schlüpfen.

Dieser Band hat den schwachen dritten Band wieder ausgeglichen. Mir hat der Rachefeldzug von Aelin alias Celaena äußerst gut gefallen. Auch die Hexen wurden mir in diesem Band sympathischer, da sie begannen zu hinterfragen und nicht einfach nur sinnlos abzuschlachten. Nun muss ich leider noch ein halbes Jahr auf den nächsten Band warten.

5 von 5 Sternen

 

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