Gastrezensionen November

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Wegen der enthaltenden Links zu Verlagen und Autoren kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG diesen Beitrag als Werbung.

 

 

 

 

Der verbotene Liebesbrief von Lucinda Riley

Seitenanzahl: 705

(c) Verlag

Es passt zum Monatsthema, weil: Die Journalistin Joanna ein Geheimnis entdeckt, dessen Schlüsselmomente sich in einen kleinem Dorf in Irland zugetragen haben.

 

 

 

 

 

Reszension:

Die Journalistin Joanna wird zur Beerdigung des berühmten Schauspielers Sir James Harrison und soll über die Zeremonie berichten. Dort begegnet sie einer geheimnisvollen älteren Dame, die ihr ein paar Tage später interessante Unterlagen und Briefe zukommen lässt. Sie lassen darauf schließen, dass die Schriftstücke von einem Liebespaar handelten, deren Beziehung unerwünscht und möglicherweise sogar gefährlich war.

Joanna wird neugierig und beginnt zu recherchieren. Dabei lernt sie Marcus, den charismatischen Enkel von Sir James kennen, welcher eine große Anziehungskraft auf sie ausübt. Doch kann Joanna ihm trauen oder spielt er ein falsches Spiel?

Je mehr Informationen Joanna über das geheimnisvolle Liebespaar sammelt, umso größere Kreise zieht ihre Mission. Bald ist nicht nur der nationale Sicherheitsdienst, sondern auch das britische Königshaus darin verwickelt. Das Ergebnis von Joannas Recherchen könnte eine Gefahr für die britische Monarchie darstellen. Deshalb soll Joanna an ihren Ermittlungen gehindert werden – um jeden Preis.

Ich bin ein großer Fan von Lucinda Riley und habe die meisten ihrer Bücher gelesen. An diesem Buch hat mir sehr gefallen, dass es keine Zeitsprünge enthielt, sondern die gesamte Handlung in der Gegenwart erzählt wurde. Insgesamt fand ich die Geschichte sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, was vor allem daran lag, dass nach und nach weitere Details der damaligen Liebesgeschichte und den zahlreichen Verstrickungen ans Licht kamen. Das Ergebnis von Joannas Ermittlungen war wirklich sehr brisant und ich konnte verstehen, weshalb so viele Menschen sie zum Schweigen bringen wollten. Das Ende fand ich dann aber doch etwas unrealistisch. Dennoch ist der Roman eines der besten Bücher der Autorin.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

Bauernhaus sucht Frau von Carole Matthews

Seitenanzahl: 464

(c) Verlag

Es passt zum Monatsthema, weil: Die Städter William und Amy beschließen aufs Land zu ziehen.

 

 

 

 

 

Reszension:

William und Amy sind ein erfolgreiches und vielbeschäftigtes Karrierepaar. Beide hetzen durch den Alltag, um ihre 2 Kinder, ihre Ehe und ihre jeweiligen Karrieren in der TV-Branche unter einen Hut zu bekommen. Als William einen Herzanfall erleidet, beschließen beide ihre Leben zu verändern und aufs Dorf zu ziehen.

Die arme Amy hat anfangs ziemlich mit William zu kämpfen, der ihr gesamtes Erspartes in ein renovierungsbedürftiges Bauernhaus investiert hat und nun ein Tier nach dem anderen anschleppt. Und so laufen bald halbblinde Hühner, der durchgeknallte Hund Hamish, die mordswütige Katze, alte Schafe und schließlich auch noch Ziegen und Schweine über den Hof. Die waschechte Städterin Amy und ihre zwei Kinder haben starkes Heimweh und müssen sich erst noch an ihr neues Leben in der Einöde gewöhnen. Doch gerade als sie beginnen sich dort wohlzufühlen, geschieht etwas Schreckliches, was alles auf den Kopf stellt…

Das Buch war recht vergnüglich und leicht geschrieben, doch ging mir anfangs William ziemlich auf die Nerven, der andauernd ein krankes Tier nach dem anderen anschleppte, ohne dabei Rücksicht auf Amy zu nehmen. Später nervte mich dann Hamish mit seiner Unerzogenheit und Zerstörungswut. Das mag aber daran lieben, dass ich als Hundebesitzerin keine unerzogenen Hunde mag. Ansonsten war das Buch ganz unterhaltsam und kurzweilig, auch wenn es keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen wird.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

 

Rocky Mountain Yoga von Virginia Fox

Seitenanzahl: 392

(c) Verlag

Es passt zum Monatsthema, weil: Die Handlung in dem malerischen Örtchen Independance in den Rocky Mountains spielt.

 

 

 

 

Reszension:

Band 1 der „Rocky Mountain“-Reihe.

Yogalehrerin Jaz verlässt abrupt Freund, Job und Wohnung in der Stadt, als sie feststellt, dass ihr Freund sich mit den falschen Leuten eingelassen hat und Jazs Ersparnisse stehlen möchte um seine Schulden zu begleichen.

Sie flieht mit ihrem Pudel Rocky zu ihrer Großmutter nach Independance in den Rocky Mountains. In dem großen Haus nahe am Wald kommt sie seit langem endlich mal wieder zur Ruhe und kann sich Gedanken um ihre Zukunft machen.

Nach einiger Vorbereitungszeit eröffnet sie ein Yogastudio, welches großen Anlang bei den Einwohnern findet. Jez lebt sich ein, findet Freunde und verliebt sich in den Sheriff. Alles könnte perfekt sein, wenn nicht ihr Exfreund immer noch auf ihr Geld aus wäre. Jez gerät in große Gefahr…

Der Beschreibung nach habe ich nicht mit einem anspruchsvollen Buch, sondern eher mit leichter Lektüre gerechnet. Dies stimmt auch, dennoch ist das Buch sehr vergnüglich zu lesen. Die Charaktere sind einem gleich sympathisch, sogar Paula, die kratzbürstige Schwester des Sheriffs. Der fiktive Ort Independance sowie die umliegende Natur werden sehr anschaulich und liebevoll beschrieben, sodass man sich gleich wohlfühlt. Mir hat es auch gefallen, dass auch die jeweiligen Geschichten der Nebencharaktere beschrieben wurden, sodass nicht nur Jazs Leben im Vordergrund stand.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

Aquila von Ursula Poznanski

Seitenanzahl: 432

(c) Verlag

Passt nicht zum Monatsthema.

 

 

 

Reszension:

Die Studentin Nika wacht nach einer Party ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage auf. Doch nicht nur ihrer Erinnerungen sind weg, auch Handy, Schlüssel und Pass sind verschwunden. In ihrer Hosentasche steckt ein Zettel mit kryptischen Sätzen, die auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben. Zudem fehlt auch noch jede Spur von ihrer Mitbewohnerin Jenny.

Nika streift ziellos durch die Straßen Italiens und versucht das Rätsel zu lösen. Hilfe bekommt sie von Stefano, der mehr als nur Freundschaft für Nika zu empfinden scheint. Doch dann wird Jenny`s Leiche gefunden und Nika muss befürchten, dass sie etwas Furchtbares getan hat…

Ich mag die Bücher von Ursula Poznanski und war auch von diesem Buch wieder sehr angetan. Der Fall war so verstrickt und alle Indizien sprachen für Nika, sodass ich mir nicht vorstellen konnte, dass Nika wieder heile aus der Sache rauskommt. Ich habe mit Nika mitgelitten, die ihren eigenen Gedanken und Erinnerungen nicht mehr trauen konnte und dankbar war, für jeden Erinnerungsfetzen, der wieder auftauchte.

Die Auflösung des Falls fand ich sehr clever konstruiert und wäre selber nicht auf den „Mörder“ gekommen.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

 

Von einer, die raus zog von Hilal Sezgin

Seitenanzahl: 270

(c) Verlag

Es passt zum Monatsthema, weil: Die Autorin von ihren Umzug von der Stadt aufs Land berichtet.

 

 

 

 

Reszension:

Die Autorin hatte ein angenehmes Leben in der Stadt mit allen Annehmlichkeiten. Dennoch kündigte sie ihren Job und zog in ein kleines Dorf in der Lüneburger Heide, obwohl sie noch nicht einmal ein Paar Gummistiefel besaß.

Zu dem kleinen Haus, welches sie sich gemietet hatte, gehören auch eine kleine Herde Schafe. Hilal kann sich anfangs nicht wirklich für sie erwärmen, doch je mehr sie sich an das ruhige Landleben und die Tiere mit allen ihren Eigenheiten  gewöhnt hat, desto stärker wachsen sie ihr ans Herz.

Sie berichtet von den ersten Lämmchen, verletzten Hühnern, Ziegen, Katzen und weiteren Tieren, sowie von einer tollen Dorfgemeinschaft, in der jeder für jeden da ist und man sich gegenseitig hilft.

Natürlich gibt es auch schwierige und traurige Situationen, doch man merkt, wie sehr der Autorin ihr neues Leben gefällt und dass sie es um keinen Preis der Welt eintauschen wollen würde.

Ich fand das Buch sehr vergnüglich und unterhaltsam geschrieben. Ich lebe zwar auch auf dem Land, habe aber keine Schafe und Ziegen hier rumlaufen. Man spürt richtig, wie sehr der Autorin ihre Tiere ans Herz gewachsen sind und bewundert ihr Engagement. Dieses Buch sollte jeder lesen, der einen Umzug aufs Land plant!

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

Das Wolkenschloss von Kerstin Gier

Seitenanzahl: 464

(c) Verlag

Es passt zum Monatsthema, weil: Es in einem kleinen Hotel inmitten der Schweizer Berge spielt.

 

 

 

 

Reszension:

Das siebzehnjährige Zimmermädchen Fanny liebt seine Arbeit im Traditionshotel „Wolkenschloss“. Dort trifft sie allerhand faszinierende Gestalten: den furchterregenden Hotelbesitzer, seinen überaus sympathischen Sohn Ben, den Gast und Fassadenkletterer Tristan, usw. Als der sagenumwobene Silvesterball ansteht, kommt es zu merkwürdigen Geschehnissen: Ist ein Gastkind wirklich vom Grandhotelkidnapper entführt worden? Wer hat den berühmten Nadescha-Diamanten gestohlen? Und welche Rolle spielt Fanny in den ganzen Geschehnissen?

Das Cover ist ein totaler Hingucker. Es ist sehr detailliert und liebevoll gestaltet und zeigt das Wolkenschloss und seine Gäste.

Anfangs fand ich dass das Buch etwas langsam in Gang kommt. Doch bald wurde ich von der wunderschönen und heimeligen Atmosphäre des Buches eingenommen. Dafür sorgen vor allem die warmherzigen und ausführlich beschriebenen Charaktere, die alle ihre jeweilige Eigenheiten besitzen.

Mir hat es auch gefallen, dass die Tätigkeiten im Hotel so ausführlich beschrieben wurden, so konnte man sich richtig in Fanny hineinversetzen und bekam richtig Lust auch einmal Urlaub im Wolkenschloss zu machen. J

An die Silber-Trilogie reicht das Buch zwar nicht heran, es hat mich dennoch wunderbar unterhalten und ist sehr empfehlenswert.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

Die zwei Leben der Florence Grace von Tracy Rees

Seitenanzahl: 464 Seiten

(c) Verlag

Es passt zum Monatsthema, weil: Das Landei Florence aus seinem geliebten Cornwall zu Verwandten in die Stadt zieht um eine vornehme Dame zu werden. Doch Cornwall und die wunderschöne Natur dort kann sie einfach nicht vergessen…

 

 

 

Reszension:

Florence, genannt Florrie, lebt mit ihrer Großmutter in ärmlichen Verhältnissen in Cornwall. Sie liebt die Natur und läuft am liebsten barfuss durch das Moor. Als ihre Großmutter stirbt, zieht Florrie zu ihr vorher unbekannten Verwandten in die Stadt.

Fortan heißt sie Florence und wird von ihrer hartherzigen „gezähmt“, da diese eine vornehme Dame aus ihr machen möchte. Niemand in der Familie akzeptiert sie oder versteht ihre Sehnsucht nach Cornwall. Florence muss viele Kämpfe mit ihrer Tante und ihrer bösartigen Cousine Annis ausfechten und wird sogar eingesperrt.

Einer, der wenigen Menschen, der sie versteht ist ihr Cousin Turlington. Vom ersten Treffen an besteht eine ganz besondere Verbindung zwischen den Beiden. Doch das Leben hält noch einige Schicksalsschläge für Florence bereit.

„Die Reise der Amy Snow“ war eines der besten Bücher, das ich jemals gelesen habe. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an dieses Buch der Autorin. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Am Anfang zog sich das Buch ziemlich und war so zäh zu lesen, dass ich es sogar zur Seite legte. Als ich später weiterlas, wurde es besser und wurde am Ende doch noch ganz gut. Aufgrund dessen gebe ich dem Buch doch noch 4 von 5 Sternen.

 

 

 

 

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