Gastrezensionen Oktober

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Wegen der enthaltenden Links zu Verlagen und Autoren kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG diesen Beitrag als Werbung.

 

 

 

Böse Seelen von Linda Castillo

Seitenanzahl: 352

Passt nicht zum Monatsthema.

(c) Fischer Verlag

 

 

 

 

Reszension:

Band 8 der Kate Burkholder-Reihe.

Ein neuer Fall für die Polizeichefin Kate Burkholder. Diesmal spielen die Ermittlungen nicht in ihrer Gemeinde Painters Mill, sondern in einer Amischen Gemeinde im Bundesstaat New York. Ein junges Mädchen wird erfroren im Wald gefunden. Niemand weiss, was sie mitten in der Nacht im Winter gemacht hat. Zudem scheint ein Pfarrer großen Einfluss auf die Gemeinde zu haben.

Doch die Dorfbewohner misstrauen den „Englischen“, also der normalen Bevölkerung, was die Ermittlungen erschwert. Kate Burkholder ist als Amische augewachsen und spricht Pennsylvaniadeutsch. Sie ist daher die perfekte Besetzung als verdeckte Ermittlerin in der Gemeinde.

Kate gibt sich als junge amische Witwe auf der Suche nach einer neuen, religiöseren Gemeinde aus. Schnell findet sie Anschluss in der Gemeinde, doch muss auch mit Kindheitserinnerungen kämpfen. Doch nicht alle finden es gut, dass Kate Staub aufwirbelt, zumal es einige Fälle von Selbstjustiz im Dorf gibt. Leise Vorwürfe gegen den Pfarrer werden laut, doch alle, die dies laut aussprechen werden bestraft.

Kate entdeckt, dass es nicht nur um Mord, sondern um noch viel, viel mehr geht. Doch nicht alle Menschen, denen sie vertraut, verdienen ihr Vertrauen. Als sie dies begreift, ist es schon fast zu spät…

Ich liebe ja die Kate Burkholder-Reihe. Mir gefällt es, dass sie früher eine Amische war und man viel über der amischen Kultur lernt. Auch die einzelnen Sätze in Pennsylvaniadeutsch machen die Geschichten authentischer. Zudem hat Kate viele Ecken und Kanten und kämpft immer noch mit den Erlebnissen ihrer Kindheit. Mit dem FBI Ermittler Tomassetti hat sie endlich ihr Glück gefunden, auch wenn er ebenso Traumatisches erlebt hat wie sie.

In diesem Band hat mir gut gefallen, dass die Ermittlungen nicht in der heimischen Gemeinde und mit fremden Ermittlern gespielt haben. Zudem gefiel mir Kate in der mir bislang unbekannten Rolle als Amische.

5 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

Wildeule von Annette Wieners

Seitenanzahl: 352

Passt nicht zum Monatsthema.

(c) Ullstein

 

 

 

 

Reszension:

Band 3 um die Friedhofsgärtnerin und ehemalige Polizistin Gesine Cordes.

Gesine ist geschockt, als bei einer Beerdigung nicht die erwartete Leiche, sondern der getötete Chef eines Bestattungsinstitutes im Sarg liegt. Die Polizei verdächtigt sofort Hannes, Gesines Kollegen und Chef seines eigenen Bestattungsinstitutes. Unglücklicherweise verstrickt sich Hannes auch noch in Lügen und Widersprüchen, bis sich selbst Gesine nicht mehr sicher ist, ob Hannes wirklich unschuldig ist.

Ihr Verhältnis zu Hannes ist momentan sowieso nicht das Beste. Sie hatten sich an Silvester gestritten und seitdem kaum noch miteinander gesprochen. Zudem spürt sie schon seit einer Weile, dass Hannes mehr von ihr möchte als nur Freundschaft, doch Gesine ist sich ihrer eigenen Gefühle nicht sicher.

Gesine beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und gerät in ein Netz aus Affären, Lügen und Geheimnissen.

Die Story hat mir gut gefallen. Gesine ist eine Hauptprotagonistin mit Ecken und Kanten, denn wo gibt es schon Protagonisten, die zuerst Polizistin und später Friedhofsgärtnerin wurden? Zudem entwickelt Gesine sich weiter und lernt langsam den frühen Tod ihres Sohnes zu verkraften und Gefühle zuzulassen. Hannes lernt man in diesem Band von einer anderen Seite kennen. Früher hatte er nie Geheimnisse vor Gesine, doch nun verschweigt er ihr etwas und plant Dinge hinter ihrem Rücken. Die Entwicklung der Protagonisten über die bisherigen Bände hinweg ist interessant zu beobachten.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Darcy- Der Glückskater im Buchladen von Gesine Schulz

Seitenanzahl: 141

Passt zum Monatsthema, weil: Es den Kater Darcy geht, der sich weit weg von Zuhause verirrt hat und auf seinem Weg nach Hause verschiedenen Menschen begegnet, denen er Glück bringt.

(c) Verlag

 

 

 

 

Reszension:

Band 1 der „Glückskater Darcy“-Reihe.

Tamsin hat Pech im Job und in der Liebe. Da kommt es ihr nur recht, dass sie von einem Verwandten den Buchladen in den Cotswolds geerbt hat.

Tamsin macht sich daran, den etwas angestaubten Buchladen zu renovieren. Ein dreifarbiger Kater, der sich bei ihr eingenistet hat, leistet ihr dabei angenehme Gesellschaft.

Tamsin ist nicht gerade begeistert, als sie erfährt, dass zum Erbe auch ein Buchclub gehört, der seine regelmäßigen Treffen in ihrem Laden abhält. Sie ist noch weniger begeistert, als sie bemerkt, dass die Treffen weniger mit einem Buchclub, sondern eher etwas mit einem Kaffeklatsch zu tun haben.

Die Mitglieder des Buchclubs sind schon sehr kauzig. Da sind der ältere Nachbar, der unter einem Pseudonym erotische Bestseller schreibt, das junge Mädchen, das vor kurzer Zeit einen schweren Unfall hatte und u. a. auch noch ein äußert attraktiver Mann in Tamsins Alter.

Doch kurz vor der Neueröffnung des Buchladens muss Tamsin feststellen, dass sie mit ihren Neuerungen dabei ist den ehemaligen guten Ruf des Buchladens zu zerstören. In ihrer Not kann sie sich glücklicherweise auf den Buchclub verlassen.

Die Geschichte wird jeweils aus Tamsins und aus Darcys Sicht geschildert. Darcy sucht sich immer neue Familien zum Verweilen und bringt ihnen Glück. Auch Tamsin leistet er Gesellschaft und sorgt nebenbei dafür, dass die Eröffnung ein Erfolg wird. Doch am Ende juckt es in wieder in den Pfoten und er macht sich erneut auf den Weg.

Das Buch ist kurz und kurzweilig, aber nicht langweilig. Es plätschert angenehm vor sich hin und ist die perfekte Urlaubslektüre.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Die Wellington-Saga: Versuchung von Nacho Figuras

Seitenanzahl: 416

Es passt zum Monatsthema, weil: Es um die attraktive Tierärztin Georgina und den reichen Polospieler Alejandro geht.

(c) Random House

 

 

 

 

 

Reszension:

Band 1 der Wellington-Saga.

Georgina ist nach ihrem Tiermedizinstudium wieder zurück auf die Farm ihres Vaters gezogen. Ihre Mutter hat die Familie verlassen, als Georgina noch ein Kind war und führt nun irgendwo auf der Welt ein Leben im Luxus. Dafür ist auf der Farm nichts zu spüren. Georgina und ihr Vater haben ziemliche Geldsorgen und viele gerettete Tiere zu versorgen.

Sie ist nicht gerade begeistert, als ihr bester Freund sie zu einem Poloturnier nach Wellington in Florida einlädt. Aus Champagner und Luxusgütern macht sie sich nichts. Doch dann lernt sie den reichen Erben Alejandro kennen, der seine  Frau bei einem Reitunfall verloren hat und nun alleine seine Tochter aufzieht. Er ist der Kapitän einer Polo-Mannschaft, die derzeit nicht sehr erfolgsverwöhnt sind. Zwischen den Beiden knistert es sofort.

Als Georgina sein Lieblingspony rettet, bietet er Georgina einen Job in seinem Reitstall an. Georgina sagt zu und lernt ein neues Leben kennen. Doch hat ihre Liebe eine Chance oder stehen ihnen die Schatten der Vergangenheit im Weg?

Nach der Beschreibung hatte ich eher an eine Handlung im Stil von „Shades of Grey“ gerechnet. Ich war angenehm überrascht, als sich herausstellte, dass dies nicht der Fall ist. Es geht eher um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die verschiedenen gesellschaftlichen Schichten entstammen. Zudem ist Alejandro alleinerziehender Vater, dessen Tochter gerade Probleme bereitet. Auch seine Bruder bereitet ihm Kopfzerbrechen, da er eher an Champagner und hübschen Frauen als an Polo interessiert ist. Mir wurden die Probleme im Buch zwar zu schnell gelöst, sodass es insgesamt nicht sehr anspruchsvoll wirkte, dennoch hat es mich gut unterhalten.

Interessant finde ich, dass der Autor selbst Polospieler ist. Dadurch wirkt das Buch sehr authentisch, wenn es um die faszinierende Welt des Polospiels geht.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

Darcy – der Glückskater in Nachbars Garten von Gesine Schulz

Seitenanzahl: 135

Es passt zum Monatsthema, weil: Die Geschichte sich um den Kater Darcy dreht, der allen Menschen, denen er begegnet, Glück bringt.

(c) Verlag

 

 

 

 

Reszension:

Band 2 der Glückskater Darcy Reihe.

Emma hat sich von ihrem Freund getrennt und zieht mit ihrem 8-jährigen Sohn Benny in die Cotswolds. Sie macht sich Sorgen, wie er den Umzug verkraftet, denn Benny ist sensibler als andere Kinder und mag keine Veränderungen. Doch dann taucht im neuen Haus ein dreifarbiger Kater auf, der Bennys bester Freund wird und ihm bei der Eingewöhnung hilft.

Zum Glück ist da auch noch der hilfsbereite Nachbar Jeffrey, der sich prima mit Benny versteht und sich insgeheim in Emma verguckt hat. Seine letzte Freundin hat ihn gerade erst betrogen und verlassen. Doch er denkt er wäre nicht gut genug für Emma, weil er nur im Baumarkt arbeitet und sie Akademikerin ist. Ihre hochnäsige Schwester sieht dies ähnlich und versucht einen Keil zwischen die Beiden zu treiben. Doch am Ende finden sie doch noch zueinander. Darcy hat jemandem wieder einmal Glück gebracht.

Die Handlung wurde wieder abwechselnd aus der Sicht von Darcy, Emma, Benny und Jeffrey beleuchtet. Natürlich war alles wiederum sehr seicht, denn auf 135 Seiten kann man nun mal keine komplizierten und langwierigen Handlungsstränge aufbauen. Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Die Hauptprotagonisten Emma und Jeffrey waren mir gleich sympathisch und Jeffreys heimliches Hobby – das Erstellen von Kochvideos – fand ich total süß, weil man dies einem Baumarktmitarbeiter eher nicht zugetraut hätte.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

Das Seelenleben der Tiere: Liebe, Trauer, Mitgefühl – erstaunliche Einblicke in eine verborgene Welt von Peter Wohlleben

Seitenanzahl: 241

Es passt zum Monatsthema, weil: Der Autor und Förster spannende Einblicke in die Gefühlswelt von Tieren liefert.

(c) Verlag

 

 

 

 

 

Reszension:

Peter Wohlleben ist Förster und liefert viele Beobachtungen und Erfahrungen aus seinem Berufsleben. Er berichtet über die komplexen Verhaltensweisen der Wald- und Hoftiere und verbindet dies mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Tierliebhabern war natürlich schon vorher klar, dass Tiere Gefühle haben. Doch der Autor stellt auch interessante Fragen zur Diskussion: Haben eigentlich auch Insekten Gefühle? Ist es in Ordnung, dass wir einigen Lebewesen Gefühle zusprechen, anderen jedoch nicht?

Insgesamt ist das Buch kein Roman, sondern auch ein Sachbuch. Ich fand es sehr interessant und es gefiel mir, dass der Autor auch immer wieder seine Erfahrungen mit den eigenen Tieren miteingebracht hat. Ehrlich gesagt, habe ich jedoch Mühe, mich an den genauen Inhalt des Buches zu erinnern, dafür war es dann doch zu wissenschaftlich. Insgesamt jedoch eine interessante Lektüre für zwischendurch. Leser, die keine Tierliebhaber sind, dürften sich mit dem Buch etwas schwer tun.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

Inselfrühling von Sandra Lüpkes

Seitenanzahl: 336

Passt nicht zum Monatsthema.

(c) Rowohlt

 

 

 

 

Reszension:

Band 4 der „Insel“-Reihe.

Jannike und Mattheusz freuen sich riesig, denn Jannike ist hochschwanger mit Zwillingen. Gerade haben die Beiden ganz romantisch in Mattheusz`Heimat Polen geheiratet.

Doch Jannikes spießiger Vater Heinrich ist von der lauten und fröhlichen polnischen Verwandtschaft überhaupt nicht angetan. Als er beschließt in Jannikes Hotel für Recht und Ordnung zu sorgen, hängt dort der Haussegen schief. Vor allem mit Oma Maria hat Heinrich ein Problem. Er kümmert sich eigenständig um einen neuen Koch und möchte Oma Maria rauswerfen. Jannike hat aber ein ganz anderes Problem: Der letzte Sturm hat Teile der Dünen wegbrechen lassen, das Fundament des Leuchtturms und des Hotels sind einsturzgefährdet. Das Ganze erinnert an einen uralten Fluch, der die gesamte Insel in Gefahr bringen soll.  an Und dann steht auch noch der nächste Sturm an…

Auch der vierte und letzte Band der Reihe war wie gewohnt unterhaltsam und kurzweilig. Einzig Opa Heinrich hätte mich an Jannikes Stelle zur Weissglut getrieben und zum Schreien gebracht. Ich mag es, dass die anderen Protagonisten auch ihre eigenen Nebenhandlungen haben. So fehlte es natürlich auch nicht an Liebesgeschichten.

Der heimliche Star dieses Bandes war jedoch Oma Maria, die ihren Platz in der Küche nicht ohne Widerstand aufgeben möchte. Auch ohne Deutschkenntnisse kriegt sie mehr mit, als alle denken. Als Jannike in Not gerät und dringend Hilfe braucht, ist Oma Maria ruhig und besonnen zur Stelle. Ein wahrer Fels in der Brandung!

Dieser Band ist ein würdiger Abschluss der Reihe. Schade, ich habe die Inselbewohner wirklich ins Herz geschlossen!

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

Darcy- Der Glückskater und der Geist von Renfield Hall von Gesine Schulz

Seitenanzahl: 164

Es passt zum Monatsthema, weil: Die Handlung sich wieder um Glückskater Darcy dreht, der in diesem Band der jungen Witwe Freda zum Glück verhilft.

(c) Verlag

 

 

 

 

Reszension:

Band 4 der „Glückskater Darcy“-Reihe.

In diesem Band landet Darcy bei Freda, einer jungen Witwe, die auf dem Landsitz Renfield Hall lebt. Freda war weitaus jünger als ihr verstorbener Mann und ihre Stiefkinder sind schon längst ausgezogen.

Doch Fredas finanzielle Mittel sind ausgeschöpft. Renfield Hall ist renovierungsbedürftig, doch für die Reparaturen fehlt es Freda an Geld. Sie weiss nicht, wie sie dies alles noch stemmen soll. In ihrer Not überlegt sie sogar Renfield Hall zu verkaufen. Ihre Stiefkinder sind garnicht angetan über diese Idee.

Freda kommt dann auf die Idee ein Bed&Breakfast anzubieten. Gleich ihr erster Gast gibt ihr Rätsel auf. Wer ist die geheimnisvolle Frau, dies sich in Renfield Hall so auffällig gut auskennt?

Freda bietet schließlich auch Kaffenachmittage an. Als ein Gast meint einen Geist gesehen zu haben, wird der Andrang immer größer. Fredas finanzielle Probleme scheinen sich gelöst zu haben.

Dieser Band wurde wieder aus der Sicht von Darcy und Freda geschildert. Auf 164 Seiten wurde liebevoll und kurzweilig geschildert, wie es der gutmütigen Freda dank Darcy gelingt ihr Leben wieder in sichere Bahnen zu lenken. Dank des guten Besucherandrangs hat sie gesicherte Einnahmen und mit ihrer neuen Mitbewohnerin versteht sie sich blendend. Natürlich war auch dieser Band nicht sehr anspruchsvoll, ist aber eine süße und unterhaltsame Geschichte zum Ausspannen nach einem anstrengenden Arbeitstag.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Fallbeispiele für Hundetrainer von Kristina Ziemer-Falke

Seitenanzahl: 192

Es passt zum Monatsthema, weil: Es Beispiele für verschiedene Verhaltensprobleme bei Hunden sowie Lösungsansätze schildert.

(c) Verlag

 

 

Reszension:

Die Autorin leitet mit ihrem Mann ein deutschlandweit anerkanntes Ausbildungszentrum für Hundetrainer. In diesem Buch nennt sie verschiedene Beispiele von Verhaltensproblemen bei Hunden.

Einige geschilderte Hunde sind aggressiv gegen Menschen oder Artgenossen, können nicht alleine bleiben, sind unsauber oder bewachen übertrieben Gegenstände. Es sind reale Fälle, die aus Datenschutzgründen verfremdet wurden.

Zuerst wird immer die jeweilige Ausgangsituation geschildert, dann erste Beobachtungen der Autorin. Die Aufschlüsselung der Situation und das Ergründen, weshalb der Hund so handelt, ist mitunter richtige Detektivarbeit.

Gut fand ich auch, dass an dieser Stelle Arbeitsmöglichkeiten, wie z. B. das Zeitdiagramm aufgezeigt werden.

Danach werden Lösungswege erarbeitet und die Zwischenstände der Arbeit mit Hund und Besitzer aufgezeigt. Denn Verhaltensprobleme löst man nicht innerhalb von 5 Minuten, auch die Besitzer müssen mitarbeiten. Das dies nicht immer problemlos funktioniert, wird in diesem Bach anhand eines Beispiels deutlich gemacht.

Ich fand dieses Buch wirklich sehr interessant, für Hundelaien mag es allerdings noch zu viele Fachbegriffe enthalten. Hundebesitzern kann ich es nur wärmstens ans Herz legen und für (angehende) Hundetrainer sollte es zur Pflichtlektüre gehören!

5 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

 

Ihr einziges Kind von Barbara Wendelken

Seitenanzahl: 528

Passt nicht zum Monatsthema.

(c) Verlag

 

 

 

Reszension:

Band 3 der Martinsfehn-Reihe.

Ein neuer Fall für die Kommissare Renke und Nola: Der Arzt und frischgebackene Vater Cord Cassjen wird ermordet in seinem Haus aufgefunden. Seine weitaus jüngere Frau Silvana und der Säugling sind verschwunden. Silvana, die nach der Geburt an einer Psychose litt und sich und ihr Baby von allen Seiten bedroht sah, ist dringend tatverdächtig. Niemand weiss, ob sie auch dem Kind etwas antun könnte…

Es gibt verschiedene Handlungsstränge und einige Protagonisten, die sich verdächtig verhalten und ein mögliches Motiv hätten.

Man lernt die gesamte Familie mit allen Stärken und Schwächen kennen. Vor allem Cords Stiefmutter Margit, sticht als Unternehmerin mit starkem Charakter hervor. In diesem Band wird der Fokus auch auf Renkes Kampf mit seinen Geühlen gelegt. Er macht eine Therapie um den Tod seiner Frau und seiner Tochter zu verkraften Er hat Gefühle für Nola, hat jedoch gleichzeitig auch das Gefühl, dass er seine tote Frau betrügen würde.

Die Autorin hat den Fall wirklich sehr geschickt und äußerst verzwickt aufgebaut. Ich konnte mir wirklich nicht vorstellen, wie sich die ganzen Handlungsstränge zu einem großen Ganzen wieder zusammenfügen lassen, aber sie hat es geschafft. Zwischendurch fand ich es schon fast etwas zu verwirrend mit den ganzen Verdächtigen, die alle etwas zu verbergen hat.

An den Martinsfehn-Bänden gefällt mir auch, dass sie in Ostfriesland spielen, irgendwie macht es das Buch gleich viel sympathischer und gemütlicher.

Fazit: Ein solider und spannender Krimi!

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

Seitenanzahl: 512

Es passt zum Monatsthema, weil: Die Geschichte von drei verschiedenen Familien in drei unterschiedlichen Zeitepochen erzählt wird, die alle über die Bienen miteinander verbunden sind.

(c) Verlag

 

 

 

 

 

Reszension:

England 1852: Der Biologe William liegt mit Depression im Bett. Er sieht seine Forschungen als gescheitert an, sein Mentor hat sich von ihm abgewendet. Doch als ihm ein Buch über Bienen in die Hand fällt, schöpft er neue Kraft und macht sich daran, den perfekten Bienenstock zu entwickeln. Er ahnt nicht, welche Widrigkeiten ihn aufhalten werden.

Ohio, 2007: George ist bereits in 3. Generation Imker. Sein Traum ist es zu expandieren und das Geschäft an seinen Sohn Tom abzugeben. Dieser möchte jedoch lieber Journalist werden. Doch eines Tages geschieht das Unglaubliche: Die Bienen verschwinden.

China, 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Blüten, da es längst keine Bienen mehr gibt. Die Arbeit ist hart und mühselig. Für ihren Sohn Wie-Wen wünscht sie sich ein besseres Leben. Als Wie-Wen einen mysteriösen Unfall hat und verschwindet, droht sie alles zu verlieren.

Dieses Buch ist anders als die meisten Bücher und zeigt ein erschreckendes Zukunftsszenario. Es regt zum Nachdenken über uns und unserem Umgang mit der Natur, auf die wir letztendlich angewiesen sind, an. Man fragt sich die ganze Zeit, ob in den nächsten Jahrzehnten wirklich alle Insekten von der Erde verschwunden sind. Die Schilderung der düsteren und verlassenen Städte und der mutlosen Menschen in China hat bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Jeder von uns sollte dieses Buch lesen und danach überlegen, was jeder Einzelne von uns gegen das Insektensterben tun kann. Denn ohne Insekten kann die Menschheit nicht überlegen.

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

Das vierte Buch der Erinnerung von Rose Snow

Seitenanzahl: 349

Passt nicht zum Monatsthema.

(c) Amazon

 

 

 

 

 

Reszension:

Band 4 der Buch der Erinnerung-Reihe.

Die Jägerschaft ist vernichtet und endlich kann so etwas wie Alltag in Jos Leben einkehren. Zusammen mit ihrem Freund Adrian, Finn, Conny und Pippa macht sie Urlaub in der Toskana. Doch dann geschehen merkwürdige Dinge und Jo hat immer wieder schreckliche Albträume.

Die Hüterinnen finden heraus, dass es noch eine Prophezeiung gibt. Zudem haben es einige Jäger geschafft, ihre Erinnerungen zu behalten. Sie wollen nun Rache. Jo ist in großer Gefahr!

Auch in diesem Band habe ich gleich wieder wohl gefühlt. Ich mag den Schreibstil von Rose Snow, auch die Charaktere sind mir sehr sympathisch. Die merkwürdigen Vorkommnisse im Ferienhaus sorgten schon fast für einen Hauch Gruselfaktor. In diesem Band hat die Beziehung zwischen Conny und Finn mehr Raum erhalten, zwischen den Beiden funkt es gewaltig.

Der große Showdown am Ende war wirklich super spannend und verwirrend. Ein würdiger Abschluss für eine tolle Reihe!

4 von 5 Sternen

 

 

 

 

 

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