Lesetagebuch: ES

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Ich habe ES gelesen und darüber auf meinem FB-Blog ein Lesetagebuch geschrieben.

 

ES

Stephen King

Heyne

erschienen in dieser Ausgabe 08/2017

1534 Seiten

Bildquelle: Amazon

 

 

 

In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.

Mein #Lesetagebuch: #IchUndES

199/1534
Ich werde mich bemühen, hier zu harte Spoiler zu vermeiden, aber schon einmal darauf eingehen, worum es in der Storyline gerade geht.
Den ersten Teil habe ich nun schon gelesen – und es ist Wahnsinn, wie schnell das ging! Ich bin auf jeden Fall wesentlich leichter in die Geschichte gekommen als z.B. bei Mr Mercedes. Es fängt mit einem Shocker an, danach wird sich auf die Charaktere konzentriert. Unterschwellig spürt man aber schon ein bisschen den Grusel und das Grauen, welches unter Derrys Oberfläche lauert.
Mich beeindruckt, wie gekonnt King Charaktere und Lebensläufe entwirft. Seine Figuren wirken immer zu real und nur allzu menschlich. Allein diese Realitätsnähe ist manchmal schon ekelig 😁🤣.
Und wie so oft lernen wir auch hier rein menschliche Monster kennen, die bisher guseliger sind als Pennywise … mal einem Jungen ihre Initialen in den Bauch ritzen oder einen jungen Mann aus Menschenhass und Homophobie 7m in die Tiefe stürzen.

Bisher hat mich ES voll 🤗 – und ich sehe auch schon einen kleinen Lesefortschritt, wenn ich mir so anschaue, wo mein Lesezeichen nun klemmt.

Am Wochenende musste ich meine abteilungsinterne Fortbildung vorbereiten … erkennt ihr, von wem das schöne Gebiss stammt?

 

Quasi Halbzeit #Lesetagebuch #IchUndES

748/1534
Jetzt fallen mir die Augen zu – eigentlich wollte ich heute bis S. 800 lesen, so wird es erst morgen soweit sein, dass ich wirklich die Hälfte dieses Monsterbuchs verschlungen habe.
Inzwischen habe ich ein richtiges Gefühl für Derry und seine tief verwurzelte böse Seite bekommen. Mike Hanlons Recherchearbeit fördert ja einiges zutage, was unter den Teppich gekehrt wurde.
Richtig witzig hingegen finde ich, was aus dem Club der Verlierer in der großen, weiten Welt geworden ist . Und wie die alte Geschichte doch Einfluss auf ihr gesamtes Leben genommen hat – wirklich losgelassen hat Derry sie nie!
Grusel kann ich es aber noch nicht nennen. Mal sehen, was Pennywise auf den nächsten paar hundert Seiten noch so zu bieten hat …🤡🤡🤡

… ich will endlich in die Kanalisation…

 

Mit großen Schritten nähere ich mich dem Finale. #IchUndES sind inzwischen best buddies oder so 🤡🤡🤡

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Da ich nun auch weiß, wie ES nach Derry kam, bin ich gespannt, was für eine Rolle die Schildkröte noch spielen wird. Nachdem sie so oft erwähnt wurde …
Die Zwischenspiele gefallen mir auch immer besser, weil man so noch mehr Gruseliges aus der Vergangenheit der Stadt erfährt.
Kings Sprache ist so bildhaft, dass ich die Barrens förmlich vor meinen Augen entstehen.. die Kanalrohre.. Pennywise‘ Augen im Dunklen.
Leider ist ES auch etwas anstrengend zu lesen, weshalb ich leider nie so viel schaffe, wie ich gerne würde, weil mir die Augen schnell zufallen. Gibt momentan auf der Arbeit einfach zu viel zu tun .

 

ES ist geschafft ! 🤡🤡🤡
1534/1534 S.

 

Nun aber zu meinen letzten Eindrücken zu #IchUndES 🤡
Was mich wirklich erstaunt hat, ist die Tatsache, dass ich trotz des enormen Umfangs niemals gelangweilt war. ES war anders, als ich erwartet hatte und dennoch konnte mich diese Geschichte fesseln. Besonders die Kinder sind mir ans Herz gewachsen und deswegen freue ich mich umso mehr auf den Film! Der alte aus den 90ern ist ebenfalls schon bestellt .
Ein bisschen erschreckend fand ich, als wie wenig gruselig oder grausam ich dieses Horror-Buch empfunden habe. Mir ist dabei nämlich erst bewusst geworden, wie abgestumpft man von den ganzen amerikanischen Thriller-Splattern inzwischen ist (oder wie Dennis Scheck wieder sagen würde: GewaltPornos ). Diese Gewalt zum Selbstzweck langweilt mich inzwischen nur noch, weswegen ich derartige Bücher gar nicht mehr lese. ES war dagegen erfrischend vielseitig, spielte vor allem mit den Ängsten, die im Kopf entstehen. Der doch etwas surrealistische Schluss mit Schildkröte hat mich neugierig gemacht auf die anderen Kings, auf das ganze Universum, was sich um seine Geschichten entfaltet.

Und als gestern hier der Sturm tobte mit einer wahnsinnigen Lautstärke und Gewalt, der auch bei uns dicke Eichen umstürzen ließ, fühlte ich mich doch ein wenig nach Derry versetzt, wie dort die Dächer zum Schluss den Einwohnern um die Ohren fliegen…

Ich kann nur jedem raten, sich einfach mal unvoreingenommen an ES heranzutrauen. Mann muss sich nur die Zeit nehmen!

Liebe Grüße,
Lina

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