Rezension: Am tiefen Grund

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Am tiefen Grund

Diana Sweeney

Königskinder Verlag

erschienen 04/2015

ca. 272 Seiten

Bildquelle: Amazon

 

 

Ein Mädchen namens Tom ist die einzige Überlebende ihrer Familie. Eine grausame Flut hat die Stadt heimgesucht, Verwüstung und Tod mit sich gebracht und die Wenigen, die übrig blieben, rat- und haltlos zurückgelassen. Tom schwebt durch ihr Leben, ohne Anker, die Toten sind immer bei ihr. Ein ungeborenes Kind, ein treuer Freund und eine starke Großmutter, die immer zu ihr hält, dies alles fügt sch zu einer ungewöhnlichen Schönheit zusammen, die fließend ist wie das Wasser und mindestens genauso unfassbar.

Mich konnte Am tiefen Grund verzaubern. Ich verstehe auch, wenn jemand so gar nichts mit dieser Art von Geschichte anfangen kann, aber ich empfinde sie als zutiefst tröstlich. Nichts ist gewiss, außer, dass es immer weiter geht und die Toten bleiben nicht tot, sondern begleiten Tom auch weiterhin. Besonders schön fand ich Oskar, die Barbe aus dem Tierfachgeschäft und natürlich ist auch Jonah mein Liebling, der Junge, der genauso alleine zurückbleibt und doch für Tom immer da ist.

Alter und Jugend, Tod und Leben treffen hier auf eine traumhafte Weise aufeinander, die berauschend wirkt und selbst dem Schrecken den Schrecken nimmt.

Ein besonderes Buch. Ein Kleinod.

 

 

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