Rezension: Blutwächter

 

Melody of Eden- Blutwächter

Sabine Schulter

Dark Diamonds

erschienen 02/2017

ca. 351 Seiten

 

 

 

Melody genießt ihre noch junge, aber schon sehr innige Beziehung zu Eden, ihrem Blutgefährten. In ihr neues Leben als Vampir  muss sie zwar noch herein wachsen, aber das Rudel unterstützt sie und gibt ihr Sicherheit. Was auch bitter notwendig wird, als Rufus mit seinen Angriffen auf die Bewohner der Stadt beginnt. Er hat nur ein Ziel: Eden und Melody zu töten und dabei die Existenz der Vampire öffentlich zu machen. Mit aller Kraft versuchen die Vampire der Nachtpolizei dies zu verhindern, aber der Kampf scheint aussichtslos … Soll Melody die Liebe, die sie gerade erst gefunden hat, so schnell schon wieder verlieren?

Auf die Fortsetzung von Blutgefährten habe ich schon sehnsüchtig gewartet. Bisher ist diese Trilogie mein Favorit aus dem DarkDiamonds-Programm.  Düster, reich an Action und wunderbar romantisch entführen die Abenteuer von Melody die Leserin in eine gefährliche Nacht, in der wilde Kreaturen hinter jeder Ecke lauern können und auch Vampire nicht unsterblich sind.

Die Charaktere sind einem sofort wieder nahe und man kann ohne Probleme an die Handlung anknüpfen. Eden öffnet sich immer mehr und ist nicht mehr der undurchschaubare, zurückhaltende Vampir, als den wir ihn kennen lernen durften. Diese Charakterentwicklung hat mir sehr gut gefallen, auch die Info, was er in seinem menschlichen Leben für einen Beruf hatte, fand ich sehr passend. Es erklärt auf jeden Fall, woher sein Beschützerinstinkt herrührt. Wobei ich hier noch betonen will, dass er erfrischend ist, wenn ein beschützerisch veranlagter Prota genug Selbstbeherrschung besitzt, sodass seine Angebetete ihre Kämpfe auch alleine austragen kann. Zu oft werden die weiblichen Protas in solchen Fällen bevormundet und überbehütet. Eden ist da mal eine positive Ausnahme.

Wir lernen ein paar neue, sehr interessante Nebenfiguren kennen. Neben dem schon bekannten Ensemble, das auch gebührend gewürdigt wird und ein paar echt tolle Auftritte hat, kommen die Vampirzwillinge Toja und  Karis ins Spiel. Die beiden haben ein ganz besonderes Talent und ich bin gespannt, welche Bedeutung sie im letzten Teil der Trilogie noch bekommen.

Die Handlung ist gefühlt etwas ruhiger als in Band 1, wobei das nur von mir subjektiv so empfunden werden kann. So wächst die Beziehung zwischen Eden und Melody, wird immer fester und hilft Mel dann auch, als sie sich ihrem Bruder stellen muss. Reichlich Emotionen bekommt man hier auf jeden Fall geboten. Die Action hat es dann aber in sich und das Finale haut einen um!

Mit Blutwächter ist Sabine Schulter eine sehr gute Fortsetzung gelungen, die die Handlung nahtlos aufgreift, viel zur Charakterentwicklung beiträgt und einen schon wunderbar auf Teil 3 einstimmt. Wer romantische und fantastische Geschichten liebt, sollte sich diese modernen Vampire nicht entgehen lassen!

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