Rezension: Carthago

 

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Bei dem rezensierten Buch handelt es sich um ein von mir selbst erworbenes Exemplar.

 

 

Carthago 1 – Die Laguna auf Fortuna

Christophe Bec

Splitter Verlag

erschienen 02/2010

56 Seiten

(c) Splitter Verlag

 

 

 

 

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts löst die Verknappung der Öl- und Erdgasressourcen eine weltweite Krise aus, die einen Wettlauf zur Entdeckung der letzten Vorkommen in Gang setzt. Die Menschen beginnen, die letzten unbekannten Gebiete des Planeten zu erforschen, die Meerestiefen. Bei der Bohrung in einer Unterwasserhöhle werden die Taucher von einem lebenden Fossil angegriffen, einem Megalodon, dem prähistorischen Vorfahren des weißen Hais – das größte Meeresraubtier, das jemals auf Erden lebte! Und dies ist nicht die letzte ausgestorbene Spezies, die die Ozeanographin Kim Melville entdeckt… Eine wissenschaftliche Sensation. Und eine Entdeckung, die das ökologische Gleichgewicht des Planeten und das Überleben der Menschheit in Frage stellen könnte.

 

Was mich an diesem Comic reizt, ist offensichtlich: unerforschte Tiefen, düstere Vertuschungsaktionen und wahrlich grandiose Bilder längst ausgestorbener Urzeitwesen. Die menschlichen Urängste werden Angesichts solcher unvorstellbarer Monstrositäten hinlänglich bedient.

Die Zeichungen des Urvaters der weißen Haie und der anderen Unterwasserdinos sind wirkliche Eyecatcher und erfreuen mich eins ums andere Mal. Auch der Grundaufbau der Geschichte ist vielversprechend. Besonders gespannt bin ich auf die Weiterführung des Handlungsstrangs um das kleine Mädchen mit der unnatürlichen Verbindung zum Wasser. Die Cover der nächsten Teile stimmen mich da sehr hoffnungsvoll. Text und Bilder stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander.

 

Was mir nicht so gefallen hat, ist, dass so viele Erzählstränge angerissen werden und man am Ende ziemlich ind er Luft hängt. Sicher, für einen Comic ichts ungewöhnliches und schon gar nicht für den Beginn einer Reihe, aber doch irgendwie unbefriedigend.

 

Insgesamt aber bisher eine lohnenswerte Reihe, die ich fortsetzten werde.

 

 

 

Carthago 2.0: Die Challenger Tiefe

Christophe Bec

Splitter Verlag

56 Seiten

(c) Splitter Verlag

 

 

 

Auch im zweiten Band der Serie geht es bildgewaltig weiter: Kim Melville wird Zeuge weiterer Wunder der Natur und man erfährt mehr über den 100jährigen aus den Karparten, der seine Finger überall im Spiel hat, wo es um Kryptozoologie geht.

Die Megalodons sind faszinierend wie eh und je und auch Kims Tochter wird einen noch überraschen. Was mich aber am ersten Band schon gestört hat, geht hier munter weiter. Es werden einfach zu viele Erzählstränge angesprochen, als dass die Geschichte wirklich vorankommen könnte, was mich jetzt ein bisschen ärgert, da ich nun hier sitze und wissen möchte, wie es weiter geht.

Wen das nicht stört, der enthält eine Geschichte voller Wunder und atemberaubende Illustrationen.

 

 

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