Rezension: Dark Haze – Verloren bis zu dir

 

 

 

Dark Haze – Verloren bis zu dir

Svenja Lassen

sp

erschienen 01/2017

ca. 252 Seiten

 

 

Ophelia lebt ein privilegiertes Leben zwischen dem Eliteinternat in Berlin und dem Gutshof ihrer Familie in Posen.  Als sie für die Sommerferien nach Hause zurückkehrt, erscheint alles wie immer und sie verbringt einen idyllischen Tag mit ihrer kleinen Schwester Helena. Aber das dunkle Geheimnis ihres Vaters führt eine tödliche Bedrohung direkt zu ihnen. Allein auf sich gestellt muss Ophelia fliehen und wird in ihrer Verzweiflung von einem Mörder gerettet. Wie soll sie ausgerechnet ihm vertrauen können? Es entspannt sich eine Liebesgeschichte, die jenseits von Gut und Böse ist…

Die Ausgangssituation ist vielversprechend: Nach einem brutalen Mord muss Ophelia fliehen und kann nur knapp mithilfe eines fremden Mannes (und Mörders) entkommen. Die Gegensätzlichkeit ihrer Lebenswege und ihre wachsenden Gefühle zueinander erzeugen ein interessantes Spannungsfeld, dem man sich nur schwer entziehen kann. Die Geschichte ist kurzweilig und unterhaltend, ein paar Aspekte konnten mir aber nicht so sehr gefallen. Zum Beispiel, als Ophelia die wahre Identität ihrer Retters erfährt und verängstigt vor ihm wegrennt. Dabei wusste sie schon, dass er zum Mörder erzogen wurde und seinen Vater dafür abgrundtief hasst. Die Hundegeschichte fand ich dagegen bezaubernd – bin nun ein riesiger Jake-Fan.

An manchen Stellen fand ich die Brutalität auch zu abstoßend beschrieben, die Sexszenen waren mir auch ein bisschen  too much dafür, dass Ophelia noch nicht so viel Erfahrungen im Bett gemacht hat und ihre Familie kurz vorher verlor.

Gute Unterhaltung, aber man sollte nicht zu viel erwarten. Die Handlungsorte fand ich aber einfach nur super und das Ende war auch zufriedenstellend 😉

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