Rezension: Das Protokoll

 

 

Frost&Payne – Das Protokoll

Luzia Pfyl

greenlight press

erschienen 01/2017

ca. ?? Seiten

 

 

Der fünfte Teil der Frost&Payne-Serie beginnt unheilvoll: Die beiden stecken seit einer Woche im Gefängnis und Michael kann sie dieses Mal leider nicht raushauen. Doch dann erhalten sie Hilfe und unerwarteter Seite. Während sie sich von den Strapazen zu erholen versuchen, treten unangenehme Wahrheiten an Licht, Payne wird von seiner Frau zur Rede gestellt und Frost nimmt sich das Protokoll des Mörders vor …

Dieser Band hat zwar weniger Action zu bieten als die beiden vorangegangenen Teile, dafür wird den Figuren emotional allerhand abverlangt. Man leidet als Leser förmlich mit, wenn Lydia erschöpft von den Strapazen im Gefängnis zusammenbricht und Payne sich mit den Scherben seiner Ehe befassen muss. Es ist aber auch zu merken, dass die beiden und Helen immer weiter zusammen wachsen und ein sehr gutes Team abgeben, welches hoffentlich bald unerwarteten Zuwachs bekommt.

Das Geheimnis um den Erschaffer der Mechanischem Kinder wird weiter Stück für Stück enträtselt, auch in die Polizeiarbeit  und deren Fortschritte erhält man Einblick. Mit Besorgnis muss man die Entwicklungen bei den Dragons beobachten: Michael entkommt nur knapp einem Attentat und erfährt endlich mehr über den Tod seines Vaters und die Hintergründe eines gefährlichen Verrats. Der kommende Band wird da sicherlich mit Toten aufwarten – über die Zahl mag man noch gar nicht spekulieren, aber bei den Docks ist es gerade brandgefährlich für jeden.

„Das Protokoll“ war wieder ein unterhaltsamer Teil der Serie, der einem die Figuren noch mehr ans Herz wachsen lässt und ganz kribbelig macht auf das (wahrscheinlich gewaltvolle) Midseason-Finale!

 

Ich danke dem Verlag und der Autorin für das Rezensionsexemplar!

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