Rezension: Die Feder eines Greifs

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Drachenreiter – Die Feder eines Greifs

Cornelia Funke

Dressler

erschienen 09/2016

ca. 400 Seiten

 

 

„Diese Geschichte ist für all die, die den Mut haben, zu beschützen statt zu beherrschen, zu behüten statt zu plündern und zu erhalten statt zu zerstören“ – Cornelia Funke

19 Jahre nach ihrem sensationell erfolgreichem Jugendbuch „Der Drachenreiter“ kehrt Cornelia Funke noch einmal zu den geliebten Figuren zurück und lässt sie ein neues, magisches Abenteuer bestehen.

Zwei Jahre sind vergangen, seitdem Ben, Barnabas, Lung und ihre Freunde Nesselbrand besiegen konnten. Zwei Jahre, in denen sie in einem friedlichen Fjordtal eine Heim- und Zufluchtsstätte für Fabelwesen aufbauen konnten. Doch nun steht eine weitere unmögliche Herausforderung bevor: Die Fohlen des letzten Pegasus sind bedroht. Nur die Sonnenfeder eines Greifs kann sie vor dem sicheren Tod retten. Gemeinsam mit Lola, Fliegenbein und Hothbrodd machen sich Ben und Barnabas auf die gefährliche Suche – ohne Lung um Hilfe zu bitten, denn der Greif ist das grausamste aller Fabelwesen und der ärgste Feind der Drachen…

Cornelia Funke schafft es, die liebsten Kindheitserinnerungen wieder heraufzubeschwören und sie mit neuen Bildern und Wesen aus der Welt des Drachenreiters zu bevölkern. Welches erzählerisches Talent, die Vielfalt und Grenzenlosigkeit ihres fantastischen Universums in solch bildhafte Worte zu fassen! Die magische, exotische Insel, auf der die letzten Greife herrschen, ist ein fremdartiger und atmosphärischer Handlungsort und ihre grausamen Könige räumen auf mit der Vorstellung, dass der Mensch als einziger pure Mordlust und Gier zu seinen Charaktereigenschaften zählen darf. Trotzdem zeigt sich einmal mehr, das Freundschaft, Loyalität und der Glaube an das, was man zu bewahren und retten versucht, das Unmögliche möglich machen und sich Freundlichkeit und Mut auch in einer Welt voll von Gewalt, Grausamkeit und Gier lohnen.

„Um Großes zu erreichen, sind zwei Dinge nötig: ein Plan und nicht genug Zeit, ihn umzusetzen.“ – Leonard Bernstein

Geschmückt wird dieses atmosphärische Abenteuer von einer Vielzahl von Illustrationen, die den Reichtum dieser Welt zeigen. Beim ersten Aufschlagen des Buches war ich überwältig von der Masse an Bildern. Man spürt die Liebe und die Arbeit, die der Verlag diesen Kunstwerken entgegengebracht hat, die ebenfalls Cornelia Funkes Feder entstammen. Wan hat man schon einmal die Chance, die Fabelwesen und Romanfiguren so zu sehen, wie sie den Gedanken der Erschafferin entsprungen sind?

Cornelia Funkes Schreibstil ist bildgewaltig und liebevoll wie immer. Ein Lesegenuss, der mich viele Stunden aus dem Alltag entführen konnte!

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

3 thoughts on “Rezension: Die Feder eines Greifs

    1. Den Drachenreiter in der neuen Coverversion werde ich mir auch noch holen müssen. Dabei lese ich ihn dann wieder, das letzte Mal muss viele, viele Jahre her sein.

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