Rezension: Die Rabenkönigin

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Die Rabenkönigin

Michelle Natascha Weber

Drachenmond Verlag

erschienen 10/2016

ca. 372 Seiten

Bildquelle& Klappentext: Drachenmond Verlag

 

 

 

 

Eine Königin, in deren Brust kein Herz schlägt.
Ein Prinz, gefangen hinter Spiegeln.
Das Spiel des Feenkönigs, das keine Sieger kennt.

Ein mächtiger Fluch lastet auf der königlichen Familie, so munkelt man in Sorieska. Seit Generationen hat niemand ein Mitglied des uralten Geschlechtes zu Gesicht bekommen. Und wer das Schloss auf dem Hügel erblickt, auf dessen Türmen Schwärme von Raben sitzen wie eine unheilvolle Wolke, möchte nur allzu gern glauben, dass es der Wahrheit entspricht.
Ein Jahr ist vergangen, seitdem Majas liebster Freund Elejas durch die Tore des Schlosses getreten und nicht wieder nach Hause zurückgekehrt ist. Und ebenso lange wispert das Blut der Feen in ihren Adern, dass ihm etwas geschehen sein muss.

Gegen den Willen ihres Vaters macht sie sich auf, Elejas‘ Schicksal zu ergründen. Begleitet von einem sprechenden Raben entschlüsselt Maja nach und nach die Geheimnisse des alten Gemäuers und seiner sonderbaren Bewohner. Doch zugleich gerät sie immer tiefer in den Sog der Gefahr, die hinter den Spiegeln lauert.

Für diesen Drachen habe ich mich entschieden, weil auf meinem FB-Blog die Wahl meiner Abonnenten eindeutig für diese Geschichte ausfiel. Die Rabenkönigin war in meiner ersten (und leider auch bisher einzigen) Drachenpost enthalten.

Das Cover ist düster und doch verspielt. Besonders gut gefällt mir der schwarze Rabe darauf, der ja auch in der Geschichte eine maßgebende Rolle spielen wird.

Maja ist ein toller Hauptcharakter,d ie alles für ihren besten Freund machen würde. Geschickterweise wird man schön lange darüber im Unklaren gelassen, ob nun aus Liebe oder „nur“ tief empfundener Freundschaft. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Spannungsbogen, was die romantischen Entwicklungen angeht.

Die ganze Atmosphäre ist wunderbar düster gehalten und nimmt einen gefangen. Das Schloss, die dunklen Feen und ihre Grausamkeiten .. beste Fantasy!

Eine meiner bösen Lieblingsfiguren war das Wechselbalg! Die meisten Nebencharaktere mochte ich ebenfalls sehr gerne. Der Schreibstil ist etwas blumig, wodurch mein Lesefluss ein bisschen gestört wurde, aber es passt hervorragend zum Verlauf und zur Atmosphäre des Buches.

Das gelungene Ende rundet die Geschichte ab und man wird als Leserin absolut zufrieden gestellt.

Für Liebhaber düsterer Fantasy mit romantischen Zügen sehr empfehlenswert.

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