Rezension: Die Schöne und das Biest

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Die Schöne und das Biest

nach Jeanne-Marie Leprince de Beaumont

Illustrationen von Gabriel Pacheco

Bohem Press

erschienen 09/2015

ca. 32 Seiten

 

 

Stärker aber noch als der Tod, ist die Liebe.

„Die Schöne und das Biest“ – auch bekannt unter „Die Schöne und das Tier“ – ist ein französisches Volksmärchen, in der bekanntesten Version festgehalten von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont. Die schöne und sanftmütige jüngste Kaufmannstochter entschließt sich, bei einem fürchterlichen Biest zu Leben, um das Leben ihres Vaters zu retten. Mit der Zeit erkennt sie, dass das schreckliche Tier ein großes Herz hat und verliebt sich schließlich. Diese Liebe bricht den Fluch und das Biest wird zum Prinzen, mit dem die Schöne fortan glücklich zusammen leben kann.

Mich faszinieren die vielen verschiedenen Versionen, die es von diesem klassischen Märchenmotiv gibt. Auch Neuintrapretationen und -verfilmungen, die der alten Erzählung immer wieder neue Facetten hinzufügen.

Momentan beschäftigt mich da besonders das Biest in der Fernsehserie „Once upon a time“, in der Rumpelstilzchen diese Rolle ausfüllt. Nicht das Tierische, sondern die wilde, dunkle, bösartige Magie ist es dort, welche Rumpelstilzchen innerlich, wie auch äußerlich hässlich werden lässt und nur Belle erkennt, dass es auch eine warmherzige Seite an der Kreatur gibt.

An der hier vorliegenden klassischen Version vom Bohem-Verlag konnten mich die wunderbaren Illustrationen überzeugen. Mit den leichten Goldtönen schafft es Gabriel Pacheco Glanz und Schönheit selbst in der trostlostesten Landschaft darzustellen und eine Leichtigkeit, die die Fantasie beflügelt und das Buch zu einem kleinen Schmuckstück macht.

Immer wieder kann ich es in die Hand nehmen und schwelge wieder in den Bildern, die hier erschaffen werden. Die Atmosphäre ist einzigartig und den filmerischen Versionen bei Weitem überlegen.

Den Text gibt es als „Die Schöne und das Tier“ kostenfrei als eBook, aber nichts kann es wohl mit dieser Version und den Illustrationen aufnehmen.

Lasst Euch entführen 😉

Eine klare Empfehlung für jeden Märchenliebhaber!

 

 

 

 

3 thoughts on “Rezension: Die Schöne und das Biest

  1. Liebe Lina,
    Die Illustrationen sehen auf den ersten Blick wirklich interessant aus. Ich finde es spannend, wie Märchen immer wieder neu illustriert und dabei interpretiert werden.

    Viele Grüße
    Anna

  2. Hallo Lina,
    ich freue mich derzeit so sehr auf die „Die Schöne und das Biest“-Adaption „Das Reich der sieben Höfe“, so dass ich derzeit auch total im Märchenfieber bin. Das Original, was du in deiner Rezension vorstellst, habe ich noch nicht gelesen. Ich kenne bislang nur die Disneyversion und die habe ich auch so sehr gemocht. Ich meine in diesem Jahr kommt auch eine Neuverfilmung mit Emma Watson heraus. Freust du dich auch schon so sehr darauf?
    Der Klassiker klingt auf jeden Fall für mich interessant, alleine um mal zu sehen, wie sich die Ursprungsfassung so im Kontrast zu den ganzen „neueren Werken“ liest.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

    1. Gerade habe ich Das Reich der sieben Höfe beendet – und ich liebe diese Geschichte :D. Wünsche dir auch viel Spaß damit, ich esrte nun darauf, dass Der Kuss der Lüge endlich erscheint ;-). Die Disneyfilme liebe ich ebenfalls, auch die Weihnachtsgeschichte hat so tolle Lieder. Ob mir Emma Watson als Belle gefällt, wird sich zeigen. Den neuen Film gucke ich aber auf jeden Fall. Die Schöne und das Tier ist keine lange Geschiche und man bekommt sie als ebook kostenlos, schau doch mal rein. Liebe Grüße, Lina

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