Rezension: Ein ganz besonderes Jahr

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Ein ganz besonderes Jahr

Thomas Montasser

Piper Verlag

erschienen 01/2016

ca. 192 Seiten

Bildquelle: Amazon

 

 

Eines Tages verlässt Valeries Tante Charlotte unvermittelt und unerklärt ihre Heimatstadt und hinterlässt nur eine Anweisung: Valerie soll sich um den Buchladen kümmern, Charlottes Lebenswerk. Und so findet sich die Studentin zwischen vergilbten Seiten wieder, in einem Laden ohne Kundschaft oder modernes Abrechnungssystem. Zu Beginn abgeschreckt und überfordert lässt sie sich auf das Wagnis ein und wird schon bad gefangen genommen von den Geschichten und Menschen, die in dieser Buchhandlung zusammentreffen und ihr Leben verändern …

Dieses Kleinod von einer Geschichte beherbergt so viele Welten auf den wenigen Seiten, dass ich mich wieder verführt fühle all die erwähnten Klassiker aufzuschlagen. Wer liebt sie nicht, diese Bücher, die von der Liebe zum gedruckten Wort handeln und zeigen, dass es auch noch heute möglich ist/wäre, sein Leben von einem Buch eine neue Richtung nehmen zu lassen. Die Sinnlichkeit auch der deutschen Sprache wird oft zum Thema gemacht. Valerie macht ein große Entwicklung durch, für die der Autor feine, leise Töne wählt und meinen Geschmack damit vollends trifft. Für ein paar erquickliche Lesestunden ist „Ein ganz besonderes Jahr“ geradezu prädestiniert.

In unseren schnelllebigen Zeiten brauchen wir diese kleinen Ruhepausen und Oasen der Besinnung auf das Wichtige, Schöne und Wertvolle im Leben.

Ein Plädoyer für den Erhalt der kleinen, verzaubernden Buchhandlung, die immer noch Menschen in ihren Bann ziehen und Leben verändern kann!

 

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