Rezension: Erwachen des Lichts

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Bei dem rezensierten Buch handelt es sich um ein von mir gekauftes Exemplar.
 
 
Erwachen des Lichts
Jennifer L. Armentrout
HarperCollins
erschienen 06/2017
432 Seiten
Bildquelle: HarperCollins
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Seth, der Apollyon, wütet auf Befehl der olympischen Götter unter des Anhängern des Ares, der einen Götterkrieg angezettelt hat, zum Glück aber vernichtet werden konnte. Nun bekomt er einen neuen Auftrag: Er soll eine unscheinbare Sterbliche in Sicherheit bringen – Josie.
Doch Josie ist alles andere als eine normale Sterblich. Sie ist die Tochter Apollons, des Sonnengottes höchstpersönlich und soll mit anderen Halbgöttern das Schicksal des Olymps besiegeln…
 
 
Antike Götter scheinen ein neuer Trend im Jugendfantasybereich zu sein. Ich selsbt habe schon die Göttlich-Trilogie von Josephine Angelini gelesen, die den Trojanischen Krieg als Hintergrundstory hat und dieses Jahr den ersten Teil von Marah Wolfs neuer Trilogie (Liebe mich nicht). Percy Jackson sollte ein alter Bekannter sein, seine Geschichte schaffte es schließlich sogar nach Hollywood.
Mich interessieren die alten Geschichten aus dem antiken Griechenland und Rom – mein Abithema in Latein waren so auch passenderweise Ovids Metamophosen – weswegen ich mich an diese neue Reihe von J.L. Armentrout herangewagt habe.
 
Die Charaktere und deren Einführung war eigentlich ganz in Ordnung. Seths Gewissenskonflikt fand ich gut herausgearbeitet, auch wenn er natürlich mal wieder zusätzlich göttlich gut aussehen muss. Etwas genervt haben mich im Verlauf Josies andauerende Erinnerungen an seine ausgezeichneten äußeren Attribute.
Josie ist eine normale junge Frau mit einer psychisch kranken Mutter. Auch hier war sehr ansprechend und differenziert herausgearbeitet, was für einen enormen emotionalen Stress es bedeutet, einen psychisch Kranken in der Familie zu haben, wie früh man da selbst erwachsen werden muss und was für Sorgen einen umtreiben.
 
Erin, Josies beste Freundin, war für mich der glanzvollste Nebencharakter! Sie ist klasse.
 
Die Handlung ist kurzweilig, zwischendurch rasant und lässt den Protagonisten kaum Atempausen. Für mich gab es jedoch auch sehr viele Wendungen, die vorauszusehen waren. Trotzdem wurde ich gut unterhalten – wirklich mitgerissen hat mich die Geschichte aber nicht. Besonders von der Lovestory weiß ich noch nicht, ob sie mich langfristig begeistern kann.
 
Ein eher durchschnittliche Geschichte, die mich kurzfristig unterhalten hat, aber nicht andauernd im Gedächstnis bleiben wird.
 
 
 
 
 

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