Rezension: Groupie wider Willen

 

 

 

Groupie wider Willen

Rose Snow

selfpub

erschienen 12/2016

ca. 280 Seiten

 

 

Eric ist ein Rockstar durch und durch: Drogen, Frauen, Party… daraus besteht sein Leben, doch es höhlt ihn langsam aus. Dann begegnet er Esther, in deren Augen er etwas erkennt und sie verändert alles für ihn.

Esther ist neu in der Stadt. Nachdem sie von ihrem Freund betrogen wurde, hat sie erst einmal die Nase voll von den Männern. Doch dann steht da dieser junge Mann vor ihr im Coffeeshop…

Der Roman ist abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten geschrieben und als Blogroman erschienen. Das merkt man ihm leider zu Beginn auch an, den er wirkt doch recht gestückelt und es dauert eine Weile, bis die Geschichte Fahrt auf nimmt, in Fluss kommt. Danach hat mich die Geschichte aber gefangen genommen und prächtig unterhalten. Die Gegensätzlichkeit der Charaktere und tiefen Wunden, die Eric in seiner Jugend erlitten hat, lassen eine emotionale Tiefe entstehen, die man am Anfang nicht erwartet. Gleichzeitig unterhalten die bissigen Dialoge und kleinen Abenteuer, die Eric und Esther auch unabhängig voneinander erleben. Wie sich ihre Wege, teils unbemerkt, kreuzen und welche Hindernisse sie überwinden müssen, müsst ihr selbst lesen.

Der Blogroman erzählt die Lebensgeschichte von Ben und Lee aus „8 Sinne“.

Ein kurzweiliger, frecher Trip mit lauter lustigen Querverweisen zu den anderen Büchern von Rose Snow.

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