Rezension: Knochenjob

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Knochenjob!

Sarah Adler

Drachenond Verlag

erschienen 10/2016

ca. 300 Seiten

Bildquelle&Klappentext: Amazon

 

 

Drei wissenswerte Tatsachen

1. Dies ist eine Geschichte über den Tod.
2. Dies ist eine Geschichte über den Tod, der das Nasenbein gestrichen voll hat von rostigen Sensen und kratzigen Umhängen.
3. Dies ist eine Geschichte über den Tod, die folgende Dinge beinhaltet:
Das Leben
Das Schicksal
Eine Reise zur Zeit
Den todesmutigen Versuch, ein paar Menschen zu retten
Und ein zufällig gelüftetes Geheimnis, das alles über den Haufen wirft.

Aber lest selbst.

 

Vom Aufbau her ist die Geschichte richtig spannend gestaltet. Man beleitet den Tod durch eine waschechte Identitäskrise, die Evoution und wird schließlich Zeuge/Verursacher eines Ereignisses, dass das Leben auf der Erde entscheidet.

Mit viel Wortwitz erschafft die Autorin Figuren, die so  sicher einzigartig sind, Schauplätze, die man noch nie besuchen durfte und Nebenhandlungen, die verblüffen und einfach nur absurd komisch sind.

Gerade die Evolutionsstory mochte ich – wie der arme Tod die ganzen dicken Echsen um die Ecke bringen muss, immer wieder hinter Leben aufräumt und an seinem Job und vor allem dem schlechten Image hadert.

Das Cover ist eine Glanztat! Mehr muss ich dazu nicht sagen.

Gefallen hat mir Knochenjob! trotzdem nicht. Ich konnte nichts mit dem umständlichen Schreibstil anfangen, fand die Lektüre so anstrengend zu lesen, dass es mir den Lesegenuss gründlich zerschlagen hat.

Ich kann aber verstehen, warum dieser Drache so viele Fans hat – nur für mich war er leider absolut nichts.

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