Rezension: Küss mich bei Tiffany

 

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Kiss&Crime 2 – Küss mich bei Tiffany

Eva Völler

one Verlag

erschienen 09/2016

ca. 336 Seiten

 

 

 

Emmy schwebt im 7. Himmel! Sie begleitet Pascal – zusammen mit Oma Gerti – nach New York, wo er eine internationale kriminalistische Zusammenkunft besucht, Emmy aber natürlich von einem Urlaub mit Shopping, Sightseeing.. und einem Besuch bei Tiffany träumt. Denn wo könnte ihr Pascal einen romantischeren Antrag machen? Auf dem Flug macht Emmy dann aber die Bekanntschaft eines holländischen Regisseurs, der behauptet, dass er in Neapel Zeuge eines Mordes wurde und nun die Mafia hinter ihm her sei. Emmy glaubt ihm und so werden sie in New York in ein gefährliches Verwirrspiel rund um Diamanten und vertauschte Koffer verwickelt…

Schon „Zeugenkussprogramm“ fand ich ziemlich witzig, dort störte mich aber manchmal Emilys nervige Art. Davon findet man nichts im Nachfolger, der ein knappes Jahr später einsteigt. Emmy und Pascal sind ein eingespieltes Paar, das leider nicht viel Zeit miteinander verbringen kann und so freuen sich beide auf die freien Abende in New York. Als Pärchen super süß und noch fast ekelerregend verliebt 😉 stolpern sie aber wieder in einen verzwickten Fall. Die neuen Charaktere verwickeln sie in ein Verwirrspiel, voll von unterschwelligen Abneigungen und abgekarteten Spielchen. Besonders lustig war Pascals anfängliche Überzeugung, dass die Bedrohung, von der Dicky immer wieder anfängt, nur ein Hirngespinst sei und sein Erschrecken, als sich die ganze Mafiasache als wahr herausstellt. Die klischeehaft dargestellten Stereotypen sind der Hit: die schweigsamen FBI-Agenten, die immer das Auto wechseln oder Linda, ehemaliges Pornosternchen, das nun die etwas „dickliche“ wahre Liebe gefunden hat und keine Kohlenhydrate isst.

Der Fall ist spannend, Sightseeing gibt es nebenbei auch ein bisschen und Pascals Frust, dass sie einfach nicht dazu kommen das Kingsize Bett an seine Belastungsgrenzen zu führen, einfach nur göttlich. Das Sahnehäubchen ist und bleibt natürlich Oma Gerti! So eine Oma bräuchte man selbst. Ihre Schmonzetten-Auszüge machen Lust auf Schundromane… ich meine natürlich historische Liebesroman mit Anspruch – bis Kapitel vier :-P…

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