Rezension: Mederia 2 – Kampf um Tetra

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Mederia 2 – Kampf um Tetra

Sabine Schulter

BOD

erschienen 06/2017

488 Seiten

Bildquelle:  Amazon

 

 

 

Die gemeinsame Reise von Lana und Gray endet nach vielen Wochen in Tetra, der großen Menschenstadt, in der die vertriebenen Völker der Dämonen und Ignis ebenfalls Zuflucht gefunden haben. Für Lana bricht eine schwere Zeit an, denn sie muss nicht nur den Verlust ihrer halben Familie überwinden, sondern auch den in sie gehegten Erwartungen gerecht werde und vielen Vorurteilen trotzen. Gray ist in seiner Rolle als zukünftiger König der Dämonen ebenfalls sehr eingespannt und sieht die Freundin daher zunächst seltener, als ihm lieb ist. Gleichzeitig branden die dunklen Wogen dies Krieges unaufhörlich gegen Tetras Mauern und es wird unumgänglich, dass Lana ihre Göttlichkeit mit in die Waagschale dieses Kampfes zwischen heller und dunkler Göttlichkeit wirft, der über das Schicksal der freien Völker Mederias entscheiden wird …

Mit diesem zweiten Band ist Sabine Schulter eine gelungene und spannende Fortsetzung gelungen, die andere Aspekte der Geschichte aufgreift, wesentlich gewaltvoller und brutaler ist und einen schon einstimmt auf die Reise, die es in Teil 3 zu bewältigen gilt. Zwischen den beiden Hauptfiguren ist ein starkes Band aus tiefer Freundschaft und Vertrauen entstanden, welches nun weitere Nuancen annimmt, was nicht ohne Verwirrung auf beiden Seiten vonstattengeht. Lana bleibt ein sympathischer Charakter, der ständig ehrgeizig an sich arbeitet und schließlich über sich hinauswächst. Gray als Dämon ist nicht nur von seiner Erscheinung her faszinierend, man lernt ihn nun auch im Umfeld seiner verbliebenen Familie kennen. Mit Famir, Sharie und den anderen Dämonen (Marie ist samt neugeborener Tochter auch wieder mit dabei) treten viele neue Charaktere hinzu, die die Geschichte bereichern.

Die Handlung spielt sich vorwiegend in Tetra ab, immer bedroht von einem stetig wachsenden Schattenheer vor den Toren der Stadt. Unheilvoll drängen die Truppen Fuenos jede Nacht gegen die Maueren und fordern viele Opfer. Neben der Gewalt und den Kriegshandlungen gibt es aber auch viel Neues über die Magie, die Lana innewohnt.

Mich faszinieren immer noch die vielen Völker Mederias, aber ich freue mich auch, dass es in Teil 3 wieder auf die Reise geht. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt angenehm und flüssig, sodass die Landschaften vor dem Auge entstehen und zum Leben erweckt werden.

Besonders gefallen konnte mir ein kleiner Ausflug, den Gray und Lana zur Erholung machen.

Das Cover passt perfekt zu Teil 2, weil Gray als Dämon einfach zu den vielen Kampfszenen und Auseinandersetzungen mit dem feindlichen Heer passt und man jetzt so viel mehr über seinen Seelenzustand erfährt. Außerdem ist das Blau einfach wunderschön.

Ich freue mich jetzt schon auf Teil 3! Es wird garantiert wieder spannend. Außerdem bieten die neuen Entwicklungen zwischen Gray und Lana jede Menge Erzählstoff, den ich nur zu gerne bald lesen würde.

Mederia – Kampf um Tetra ist epische High Fantasy mit Figuren, die loyal und aufopferungsvoll sind, über sich hinaus wachsen und die man gerne auf ihrem Weg begleitet. Außerdem faszinieren die vielfältige Welt mit ihrer rauen Schönheit und die verschiedenen Völkern neben den Fantasy-Elementen, die man in der Art nicht oft zu lesen bekommt.

 

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

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