Rezension: Nachtland

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Die Seiten der Welt #2: Nachtland

Kai Meyer

Fischer Jugendbuch

erschienen 06/2015

ca. 592 Seiten

Bildquelle: Amazon

 

 

Der Widerstand konnte die Entschreibung erfolgreich verhindern, zu dem Preis, dass Severin verbannt wurde. Furia und ihre Mitstreiter sehen sich aber weiterhin einer Aufgabe gegenüber, die nicht zu lösen scheint. Ihr Kampf ist aussichtslos und schon bald müssen sie sich fragen, was zu opfern sie bereit sind.

 

Eine Geschichte, die mich zeitgleich abstößt und in sich zieht… Ich hatte schon mit dem ersten Band der Trilogie so meine Probleme. Normalerweise kann ich mich in die Bücher von Kai Meyer einfach fallen lassen, nicht jedoch in diese hier. Die Welt ist übervoll mit tollen Ideen (die Origamis, der Schimmelrochen, die Exlibris), manchmal vielleicht zu voll. Aber diese Fülle hat im zweiten Teil sehr zum Gesamtbild beitragen können, weswegen sie mich in ihrer Komplextät nicht mehr so gestört hat wie bei Band 1. Dank des Vorgängers kannte man auch die Figuren zu Genüge, sodass es nun gleich actionreich starten konnte und trotzdem noch genug Raum für die Entwicklung der Beziehungen der Figuren untereinander gibt.

Kai Meyer ist immer schonungslos und auch dieses Mal müssen seine Protagonisten bluten und schwere Verluste überwinden. Trotzdem gibt es immer wieder anrührende Stellen, die Hoffnung machen. Diese Balance hat das Leseerlebnis für mich zum Guten wenden können. Ich vergöttere Pip und durch Duncan bekommt auch Isis noch menschlichere Züge.

Den dritten Band habe ich schon hier, bin mir aber noch nicht sicher, ob ich gleich weiter lesen kann. Diese Welt ist nämlich nur in kleinen Stücken bekömmlich ;-). Etwas Großes bleibt sie dennoch.

 

 

 

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