Rezension: Nicht nur ein Liebesroman

 

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Bei dem rezensierten Buch handelt es sich um ein von mir selbst erworbenes Exemplar.

 

 

Nicht nur ein Liebesroman

Emma Mills

Königskinder Verlag

erschienen 10/2017

ca. 416 Seiten

(c) Königskinder

 

 

 

 

 

 

Die siebzehnjährige Sloane hätte nie gedacht, dass sie nach ihrem Umzug von New York nach Florida so schnell Freunde finden würde – vor allem nicht in der glamourösen Vera und ihrem Zwillingsbruder, dem ernsthaften und stillen Gabe. Durch sie beginnt Sloane, sich ganz allmählich zu öffnen. Und lernt bei ihrer Suche nach einem verschollenen Bild schließlich sogar, wie viel Liebe im Leben und in ihr steckt …

 

Nach „Jane&Miss Tennyson“ habe ich nun meinen zweiten Emma-Mills-Roman bei den Königskindern verschlungen und ich muss gestehen, dass ich diesen sogar noch ein bisschen mehr mochte. Sloane ist eine interessante Protagonistin, die ihre Einsamkeit hinter einer nur scheinbar harten Schale und jeder Menge Ironie und Sarkasmus verbirgt.

Dieser Roman ist nicht nur ein Liebesroman, wie der Titel schon sagt, vielmehr vor allem eine kleine Entwickluungsgeschichte und ein großer Freundschaftsroman, aber auch jugendlich, leichte Weise. Die Figuren haben alle schwere Schicksalsschläge zu verdauen und schaffen dies mal mehr, mal weniger gut.

Hinter anscheindender emotionaler Kälte, Oberflächlichkeit und Wut verbergen sich tiefe Verletzungen, die die Protagonisten im Laufe der Geschichte zulassen müssen, um sich einander öffnen und langsam heilen zu können.

Es war mir eine große Freude, diese langsamen Entwicklungen begleiten zu dürfen. Die Liebesgeschichte ist ganz niedlich, die Nebenhandlung um Emmas Vater mit Schreibblockade und Depressionen, der plötzlich in FanFiction zu einer wahrlich dämlichen Serie aufgeht, berührend.

Vielleicht ist das die Stärke des Romans, dass er es schafft, schwere Themen anzufassen, ohne dass man so leicht dahinter kommt und alles irgendwie nicht so düster scheinen zu lassen.

 

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