Rezension: Paper Princess – Die Versuchung

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Paper Princess – Die Versuchung

Erin Watt

Piper Verlag

erschienen 03/2017

ca. 384 Seiten

Bildquelle: Amazon

 

 

Ella Harper schlägt sich alleine durchs Leben. Nach dem Tod ihrer Mutter nimmt sie (fast) jede Möglichkeit an, um Geld zu verdienen und einem Schicksal im Waisenhaus zu entkommen. Bis ein Fremder ausftaucht, der behauptet, ihr Vormund zu sein und sie in ein ganz anderes, schillerndes Leben entführt. Ella ist überwältigt von der Chance, die sich ihr bietet: eine gute Schule und Geld für ihr Studium. Aber mindestens genauso überwältigend sind die fünf Söhne des Milliardär Callum Royal, die ihr von der ersten Sekunde an das Leben schwer machen. Besonders Reed, der Zweitälteste, tribt sie zur Weißglut. Aber Ella wäre nicht allein so weit gekommen, wenn sie dem nichts entgegen zu setzten hätte. Trotzdem fühlt sie sich zu Reed hingezogen, aber kann aus dem Knistern unter diesen Umständen wirklich Liebe werden?

Ein Bestseller, der kontrovers diskutiert wird – entweder man liebt, oder man hasst ihn. Ich bin mit relativ geringen Erwartungen an die Geschichte herangetreten und wurde belohnt. Mir gefällt die Story um die taffe, aber nicht gefühlslose Ella und die Royal-Jungs. Sicher, schon die Ausgangsstuation ist ziemlich lächerlich, aber wenn man darüber hinwegsehen kann, bekommt man eine unterhaltsame, kurzweilige und heiße Story geliefert, die erstaunlicherweise recht wenig übertriebene Sexszenen aufweist. Da gab es schon geschmackslosere Bestseller im Young Adult/Erotik-Genre. Ich mochte Ella, ich mochte Reed und seine Brüder und auch wenn das Ende des ersten Teils sehr vorhersehbar ist (wenn man weiß, wie derartige Trilogien aufgebaut sind) konnte ich das Buch nicht weglegen und habe es in einem Rutsch gelesen. Und mich nachher ein wenig geärgert, dass ich mir nicht auch gleich Teil 2 zugelegt habe…

Wer anspruchsvolle Kost sucht, ist hier sicher falsch, aber wenn man ungefähr weiß, was man von einem derartigen Buch zu erwarten hat, wird man vielleicht auch positiv überrascht.

(Natürlich sind alle in dieser Geschichte zum Sterben attraktiv und sportlich – ja, das hängt einem schon zum Halse raus)

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