Rezension: Rebell- Gläserner Zorn

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Rebell – Gläserner Zorn

Mirjam H. Hüberli

Drachenmond Verlag

erschienen 10/2016

ca. 288 Seiten

 

 

 

Achtung: Teil 1 einer Trilogie 🙂

-> Und wieder einmal habe ich ein Buch atemlos und wie im Rausch gelesen. Dank Vorbestellung schon morgens um 6 auf meinem Reader habe ich Rebell – Gläserner Zorn knapp drei Stunden später beendet… und will MEHR von dieser Welt und besonders von Bo und Willow!

Aber erst einmal zum Inhalt:
Willow ist schon immer anders gewesen, denn wer sieht in den Augen seiner Mitmenschen schon deren eigenes Spiegelbild. Als Kind verlor sie ihre Eltern bei einem Unfall und lebt seitdem bei ihrer Großmutter. Zusammen mit ihrer besten Freundin studiert sie an der städtischen Uni und ist schrecklich verliebt in Noah, der endlich die ersten Schritte in Richtung feste Beziehung macht. Doch dann geschehen unheimliche und verstörende Dinge, WiIllow fühlt sich beobachtet und verfolgt – und ein schrecklicher Unfall zieht sie in eine fremde Welt, deren Existenz sie vorher für unmöglich gehalten hätte…

Willow ist ein symapthischer Buchcharakter, mit dem man sich schnell identifiziert: irgendwie anders, geborene Chaosqueen, beste Freundin, kompliziert verknallt. Ihre Andersartigkeit, dass sie in den Augen ihrers Gegenübers nicht ihr eigenes, sondern das Spiegelbild des anderen sieht, ist zu Beginn unerklärlich und sonderbar, hat aber kaum mehr Einfluss auf ihr Leben, da es für sie Normalität geworden ist.
Ihre beste Freundin Sam ist ebenfalls ein Original, heimlich Streber und unheimlich loyal. Sie steht Willow auch bei ihrer Vernarrtheit in Noah zur Seite.
Auch die anderen Figuren gefallen mir sehr: Noah, Sams Bruder, ihre Großmutter, die aber nur einen kleinen Teil der Geschichte einnehmen, denn dann tritt der große, düstere Unbekannte auf den Plan, über den ich hier nicht zu viel verrraten möchte. Nur eins: Ich stehe absolut auf ihn ;-). Bo ist der Hammer, und das nicht nur, weil ich den Namen spätestens seit der deutschen Übersetzung von Graceling so mag. Ein Wahnsinnscharakter, tief, düster und geheimnisvoll.
Auch die Charakterentwicklung kann mich überzeugen. Willow mus stark sein, Entbehrungen überstehen und ihre Vorurteile und Abneigungen überwinden. Dabei ist sie aber nie auf den Mund gefallen. Die offensichtliche Verletzlichkeit und diejenige, die nur zwischen den Zeilen sichtbar wird, lässt einen auf eine tief emotionale Art und Weise mitempfinden, was die Figuren durchmachen und welche Verluste und Ängste sie erleiden.
Die Sprache ist dabei immer frech und locker, sodass auch schlimmer Erfahrungen erträglich bleibe und die Gefühle gut übermittelt werden.
Mit dem Ende des ersten Teils kann ich gut leben, auch wenn ich mich mal wieder verfluche, ein Buch direkt am Erscheinungstag gelesen zu haben – da ist die Wartezeit dann so schrecklich lang.
Eine dicke Leseempfehlungen von mir und ein großes Kompliment ebenfalls an den „Covergott“ von Kopainski Artwork 😉

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