Rezension: Schicksalsbringer

 

 

 

Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung

Stefanie Hasse

Loewe Verlag

erschienen 07/2017

ca. 416 Seiten

Bildquelle: Amazon

 

 

 

Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ein geheimnisvoller Fremder ihr auf einem Jahrmarkt eine alte Münze zusteckte. Jahre später entdeckt sie die Münze wieder und verletzt sich an ihr, womit sie Ereignisse in Gang setzt, die sie nie für möglich gehalten hätte! Auf einmal gibt es zwei fremde junge Männer an ihrer Schule und unerklärliche Dinge gehen vor sich. Kiera birgt eine große Macht in sich und die nächsten Wochen werden ihr Schicksal entscheiden…

 

Spannende Jugendfantasy, eine gute Prise Lovestory und sympathische Protagonisten verspricht der neueste Jugendfantasyroman von Stefanie Hasse, der als Zweiteiler angelegt sein soll. In „Schicksalsbringer“ lernen wir Kiera kennen, eine junge Frau, deren Eltern sich gerade getrennt haben und deren Mutter deswegen etwas überfürsorglich erscheint. In ihrer Freizeit ist sie die Leadsängerin in der Band ihres besten Freundes Cody. Mit der Schicksalsmünze wird sie nun in ein Abenteuer geworfen, das zunächst zugroß für sie erscheint.

Mich konnte diese Geschichte leider nicht vollends überzeugen. Zwar fand ich das Setting toll und besonders Cody sehr nett, aber die Lovestory zwischen Phoenix und Keira bzw. die Dreiecksgeschichte zwischenend den beiden und Cody doch recht klischeebehaftet. Die Sprache war flüssig zu lesen, aber mich störten die eingeschobenen Tagebucheinträge mit der sehr einfachen Sprache und die kurzen Absätze, in denen ein unbekannter Beobachter zu Wort kommt, der den Figuren anscheinend nichts gutes will. So geht jede Menge Spannung gleich wieder verloren.

Die Grundidee ist sehr gut und wird auch interessant aufbreitet. Die Ausführung war für michpersönlich aber eher enttäuschend, weswegen ich den zweiten Teil eher nicht lesen werde.

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und macht einen großen Anteil des Reizes aus, den dieses Buch auf mich ausübte. Für ein jüngeres Publikum ist es vielleicht eher geeignet.

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