Rezension: Schneeweiße Rose

 

 

Schneeweiße Rose

Jennifer Alice Jager

sp

erschienen 02/2017

204 Seiten

 

 

 

Seit dem Tod der Mutter schmeißen Rose und Snow alleine das bescheidene Gasthaus am Rande des verwunschenen Waldes. Viele Gefahren drohen dort im Schatten der Bäume, aber die Schwestern wissen um die Versuchungen und leben so relativ sicher. Eines Tages sucht ein verletzter Fremder Unterschlupf und Hilfe bei ihnen. Mit der Zeit verliebt sich Snow in den attraktiven Chris, der sich nicht mehr an sein früheres Leben erinnern kann. Doch Chris zieht es wieder in den Wald. Snow versucht ihn zu retten und so geraten die beiden einfachen jungen Frauen  mitten in einen Kampf zwischen dem Zwergenkönig und der bösen Fee.

Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine recht freie Märchenadaption von Schneeweißchen&Rosenrot. Die Chemie zwischen den beiden Schwestern stimmt und ich habe vor allem den ersten Teil der Geschichte genossen, in dem deutlich wird, wie viel sie einander bedeuten und man merken kann, wie sie dem Leben ihr Stück vom Glück abzuringen versuchen. Chris st ein sehr geheimnisvoller Fremder, der einem sympathisch wird, aber auch ein bisschen oberflächlich bleibt. Die Geschehnisse im Wald sind rätselhaft und nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Vom Schreibstil her gefällt mir die Geschichte ebenfalls sehr gut. Etwas auszusetzten habe ich lediglich am letzten Teil, der mir zu schnell daherkommt und manchmal auch unverständlich bleibt.  Ich hätte gerne noch mehr über die böse Fee erfahren.

Das Happy End war zu erwarten und auch hier wird die Leserin nicht enttäuscht! Eine solide, kürzere Geschichte für alle Märchenliebhaber und die kalte Jahreszeit.

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