Rezension: Selkie

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Selkie

Antonia Neumayer

Heyne

erschienen 04/2017

ca. 512 Seiten

Bildquelle: Amazon

 

 

 

 

Als Kates Bruder sich einer geheimnisvollen Organisation anschließt und Kate versucht, ihn vor dieser zu retten, stürzt sie sich in ein ungeahntes Abenteuer, welches ihr Leben verändern wird: Die Orkney-Inseln sind schon ihr ganzes Leben ihre Heimat, aber die Nordsee verbirgt Geheimnisse, die sich Kate nicht zu erträumen gewagt hätte. Als sie sich auf dem Kutter der Fremden versteckt, die Gabriel fortbringen wollen, trifft sie auf Ian. Dann fallen Schüsse und mit dem Sprung an Ians Seite in die kalte Flut beginnt Kates großes Abenteuer…

Das Cover war das erste, was mich an diesem Roman begeistert hat. Es fängt die Stimmung einfach toll ein und ist ein wahrer Hingucker. Auch die Geschichte konnte mich durchaus überzeugen, vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich heirbei um einen Debütroman handelt. Die Stimmung ist fantastisch, düster und kalt wie die stürmische Flut rund um die entlegenen Inseln zwischen Schottland und Island. Die Selkies fand ich ausgezeichnet dargestellt, auch, dass sich die Liebesgeschichte nur bisher anbahnt und nicht überstürzt wird. Hier geht es in erster Linie um Kates Liebe zu ihrem Bruder und ihren Kampf um seine Freiheit.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Bilder, die erzeugt werden, sind stimmungsvoll und erschaffen eine tolle Atmosphäre. Man kann quasi die kalte Gischt auf der Haut und den Wind in den Haaren spüren.

Manchmal hätte ich den Charakteren wie z.B. Alaric und Jack noch etwas mehr Tiefe gewünscht, denn sie sind zweifellos faszinierend, aber ich glaube, dass da noch was kommen könnte. Die Geschichte wirkt nämlich erst wie ein Auftakt zu noch mehr.

Emotional konnte mich Selkie zwar nicht immer mitnehmen, aber ansonsten war das Buch serh kurzweilig, phantastisch und spannend. Ich will mehr davon!

Mein Dank gilt dem Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

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