Rezension: So rot wie Blut

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So rot wie Blut (Lumikki-Trilogie1)

Salla Simukka

Arena Verlag

erschienen 09/2014

ca. 304 Seiten

 

Lumikki weiß, wie sie nicht auffällt. Als Einzelgängerin hält sie sich aus allem raus – bis sie die tropfnassen Geldscheine auf einer Wäscheleine entdeckt, das Blut nur unzureichend abgewaschen. Was als dummer Streich beginnt, hat bald tödliche Konsequenzen und Lumikki steckt mitten drin in einer gefährlichen Auseinandersetzung. Denn mit gnadenlosen Drogendealern ist nicht zu spaßen …

Dieser Jugendthriller ist etwas Besonderes: Lumikki reizt mich als Protagonistin. Sie hat eine schreckliche Vergangenheit hinter sich, in der sie das Opfer war, aber mit Erfindungsreichtum und Selbstdisziplin hat sie sich ein selbstständiges Leben aufgebaut. Auch wenn darin kaum andere Menschen Platz haben. Umso schöner sind die zarten Freundschaftsbande, die sie langsam aufbaut. Die Rückblicke in ihre Vergangenheit machen einen neugierig auf Lumikkis Wahrheit und die weiteren Teile der Trilogie.

Ein wahrer Augenschmaus ist das Cover. Ich bin gespannt, welche Bedeutung die Märchen noch haben werden, schließlich ist Lumikki nach Schneewittchen benannt und es wird öfter Bezug auf die Grimm’schen Volksmärchen genommen.

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