Rezension: Sorell&Telheria

 

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Sorell & Telheria: Mederias erste Ignis

Sabine Schulter

neobooks

erschienen 12/2016

ca. 73 Seiten

 

 

 

 

Die junge Telheria führt ein entbehrungsreiches Leben. Täglich treibt sie sich für ihre Familie bis an den Rand der Erschöpfung, hilft sie doch ihren Eltern, genug für ihre kleinen Geschwister und die Miete zu verdienen. Sie glaubt nicht mehr, dass Glück etwas Bleibendes sein kann. Eines Abends trifft sie nahe der Klippen auf Sorell, einen Mann, der ihr wieder ein bisschen Glück und Liebe zurückgibt. Doch auch dieses Mal soll das Glück nicht von Dauer sein …

Diese Kurzgeschichte ist ein Spin-off zur Mederia-Trilogie und erzählt die Geschichte der ersten Ignis. Jenes Volk hat mich schon in „Aufziehende Dunkelheit“ mit am meisten fasziniert, umso schöner, dass wir hier mehr zu ihnen erfahren. Telheria ist eine aufopferungsvolle, hart arbeitende Frau, die sofort alle Sympathien hat. Sie ist eine vorbildliche Tochter, auch wenn sie eindeutig zu viel gibt und sich so sehr schindet, dass ihre Gesundheit angegriffen wird. Aber man spürt die Liebe zu ihren kleinen Geschwistern und kann ihr Handeln absolut nachvollziehen. Sorell ist nicht nur geheimnisvoll, sondern auch so voller Lebensfreude und Humor, dass er mit seiner warmherzigen Art ein sicherer Hafen für Telheria wird, wenn sie nicht mehr weiter weiß.

Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich, die Gefühle der Figuren werden einfühlsam beschrieben. Man ist sofort wieder in dieser Welt gefangen und erliegt der Schönheit der wilden Klippen. Das Cover ist traumhaft schön und passt vorzüglich zum Inhalt (und zur Mederia-Trilogie).

Die Kurzgeschichte entführt den Leser wieder in die wunderschöne, aber auch harte Welt von Mederia. Die Faszination und Schönheit des Landes wird dabei genauso deutlich wie die Entbehrungen des einfachen Lebens.

Eine süße, einfühlsame Liebesgeschichte und ein spannendes Kapitel in der Entstehung eines der außergewöhnlichen Völker dieser Welt – für jeden, der „Mederia: Aufziehnde Dunkelheit“ gelesen und geliebt hat, eine tolle Möglichkeit noch mehr zu erfahren.

Ich danke Sabine Schulter für das Rezensionsexemplar!

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