Rezension: Das Herz der Quelle

 

 

Sternensturm – Das Herz der Quelle

Alana Falk

Arena Verlag

erschienen 01/2017

376 Seiten

 

 

Es sollte der größte Moment in Lilianas Leben sein: Ihr wird eine Quelle zugeteilt, die sie fortan zu einer vollwertigen Magierin macht und es ihr ermöglicht, viele Menschenleben zu retten. Doch dann ist es ausgerechnet Chris, der ihre Quelle wird und alles, was die Magier repräsentieren, zu hassen scheint. Und dessen vorheriger Magier bei einem Unglück umkam. Wie soll Liliana ihm vertrauen können? Ein drohendes Unglück schweißt sie dennoch zusammen.

Später: Liliana hat Chris verloren und versucht mit allen Mitteln, ihn wieder zu bekommen. Damit sie eine Katastrophe aufhalten kann. Damit endlich wieder alles gut wird. Doch ihre Schritte werden genauestens verfolgt und bald wird sie vor eine schmerzhafte Wahl gestellt…

Diese Geschichte war völlig anders, als ich es erwartet habe. Die ersten zweihundert Seiten habe ich mich deshalb schwer mit ihr getan und wurde erst dann tiefer in die Geschehnisse gesogen.  Die Erzählstränge waren mir erst zu verworren und es passierte mir zu wenig. Auch die Charaktere waren mir zu undurchschaubar. Erst ab der Hälfte hatte ich mich an Liliana gewöhnt. Seth dagegen war als Figur wesentlich spannender – wenn auch bis zum Ende unberechenbar. Aber das ist es doch, was die Geschichte überhaupt am Laufen hält und mich vielleicht auch weitere Teile lesen lässt.

Neuseeland als Handlungsort ist wunderbar. Die raue Natur lässt Magie möglich erscheinen und macht die Gefahr durch Naturkatastrophen real. Die Katakomben und U-Bahntunnel unter Rom waren ebenfalls faszinierend.

Der Schreibstil ist angenehm und das Cover einfach nur ein Traum. Bei diesem Buch war ich ein Cover-Opfer, wobei mich auch die Fantasykomponente interessierte. Die Idee mit Magiern und Quellen, die ihnen diese Magie zur Verfügung stellen, aber innerhalb der Geheimgesellschaft unterdrückt werden, ist neuartig und bieten viele Spannungsfelder. nach einem holprigen Start hat mir die Geschichte auch gut gefallen und ich würde zumindest über Seth gerne mehr lesen.

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