Rezension: Ungenügend

 

 

Ungenügend

Asuka Lionera

Drachenmond Verlag

erschienen 02/2016

250 Seiten

 

Leon ist de Playboy der Schule, doch sein Herz gehört seit vielen Jahren nur einer Frau: seiner ehemaligen Nachhilfelehrerin Alex. Als seine Eltern der Beziehung auf die Schliche kamen, jagten sie Alex zum Teufel und die beiden sahen sich seitdem nie wieder.

Nun, fast vier Jahre später, drückt Leon, dank der einen oder anderen Ehrenrunde zu viel, immer noch die Schulbank, als plötzlich eine neue Lehrerin vor ihm steht: Alex! Ein Zusammensein erscheint nun aber unmöglicher denn je. Alex ist nicht nur seine Lehrerin, sondern inzwischen verheiratet.

„Ungenügend“ ist ein erfrischend erzählter New Adult-Roman mal aus der männlichen Perspektive! Direkt, ohne auch nur eine Sekunde ein Blatt vor den Mund zu nehmen, erfahren wir hier alles aus erster Hand von Leon, schonungslos und offen. Mir hat das wahnsinnig viel Spaß gemacht. Zwar mutet die Geschichte schon ein bisschen klischeehaft und unrealistisch an, aber trotzdem fliegen die Seiten nur so an einem vorbei. Kurzweilig, bissig und ohne Scham geht es hier ein bisschen direkter zur Sache, als man es im Allgemeinen gewöhnt ist.

Gekonnt wird hier mit schlüpfrigen Schülerfantasien gespielt und zur Abwechslung ist es mal der Kerl, der Lehrgeld bezahlen muss. Bis auf einige wenige unglaubwürdige Details ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Ausflug in eine männliche Gedankenwelt mit jeder Menge heißer Szenen.

One thought on “Rezension: Ungenügend

  1. Huhu Lina,
    klasse Rezension! Ich sehe schon, dir hat das Buch ähnlich gut gefallen. Ich erinnere mich noch an die eine Szene. Die war ganz schön heftig. Weißt du, welche ich meine (auf dem Lehrertisch).
    Aber ansonsten hat das Buch richtig Spaß gemacht. Lockerleichte Lektüre.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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