Rezension: Wie die Luft zum Atmen

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Wie die Luft zum Atmen

Brittainy C. Cherry

LYX

erschienen 01/2017

ca. 368 Seiten

 

 

 

Vor einem Jahr brach Elizabeths Welt zusammen, nun kehrt sie mit ihrer kleinen Tochter zurück in die Stadt, die lange Jahre ihre Heimat war. Nur langsam findet sie zurück in den Alltag mit den alten Freunden und Bekannten, zu sehr schmerzt ihr Verlust, zu gebrochen ist sie im Inneren. Nur ihr rätselhafter Nachbar Tristan lässt sie etwas fühlen, denn in ihm hat sie einen Gleichgesinnten gefunden. Aber alle anderen waren sie vor dem Mann, der schroff und unzugänglich wirkt. Er hat ebenfalls schreckliche Dinge erlebt, seine Seele ist vernarbt. Kann es für zwei so zerstörte Menschen doch noch ein neues Leben geben?

„Verliebt in Mr Daniels“ fand ich schon gut, aber an vielen Stellen zu dramatisch, übertrieben. Dieser neue Roman von Brittainy C. Cherry wirkt da viel erwachsener und realistischer in der Darstellung der bodenlosen Trauer, die die Figuren durchleben – und überleben. Auch der Klatsch, der über sie in Umlauf gebracht wird, ist wie dem echten Leben entnommen.

Der Schreibstil ist angenehm und sehr gefühlvoll. Durch die wechselnde Ich-Perspektive erhält man einen tiefen Einblick in de verletzen Seelen der beiden Protagonisten. De Schilderung von Tristans Verlust kann einem das Herz brechen und es berührt, wenn man erleben darf, wie diese  beiden zerstörten Menschen einander Halt geben und wieder ins Leben zurück finden.

Einziger Wermutstropfen bleibt für mich die Auflösung am Ende. Ich hätte es nicht so dramatisch gebraucht, mir gefallen da die leisen Töne besser.

Eine absolute Leseempfehlung  für alle, die gefühlvolle Geschichten lieben!

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