Rezension: Der beste Freund meines Bruders

 

Der beste Freund meines Bruders

Miranda J. Fox

sp

erschienen 02/2017

286 Seiten

 

 

 

 

Die 17-jährige Ariana hat ein Problem: Schon seit Jahren steht sie auf den besten Freund ihres Bruders, der in ihr aber nur das kleine Mädchen von damals zu sehen scheint. Mit dieser Rolle hat sie sich abgefunden, kann sich aber auch nicht auf jemanden an ihrer Highschool einlassen. Als Caleb sie, um seiner nervigen Exfreundin zu entgehen, kurzerhand als seine neue Flamme vorstellt, geraten die Dinge aber in Bewegung und Ariana wird zur Zielscheibe des allgemeinen Interesses – und zum Hassobjekt von Calebs weiblichen Fanclubs. Und dann benimmt sich der bisher unerreichbare Caleb in ihrer Nähe plötzlich anders als sonst…

Der Einstieg in diese kleine Liebesgeschichte für zwischendurch fiel mir leicht. Der Sprachstil ist locker – manchmal vielleicht etwas zu locker – und sehr gut zu lesen. Ich habe das Buch in einem Rutsch durch gehabt. Ariana ist eine sehr junge, unerfahrene Protagonistin mit einer großen Klappe und einer Schwäche für den besten Freund ihrer Bruders, den sie schon ihr ganzes Leben lang kennt. Manchmal kommt sie etwas naiv und nervig rüber und zu gleichgültig dem Frauenverbrauch gegenüber, den ihr Bruder und Caleb haben. Ansonsten ist sie ein nettes Mädchen mit interessanten Hobbies und Leidenschaften.

Caleb ist der typische Frauenschwarm, ein attraktiver, sportlicher Student, der mir für seine knapp Anfang zwanzig manchmal schon zu erwachsen dargestellt wurde. Sonst bleiben bei ihm keine Wünsche offen. Ariana gegenüber ist er rücksichtsvoll und vorsichtig, sich dabei seiner Zuneigung sicher und sammelt auch durch seinen Beschützerinstinkt Punkte (auch wenn er es manchmal übertreibt).

Die Entwicklung der Beziehung war so süß und weniger überstürzt, als ich es bei einer derartigen Story erwartet hätte (da hatte wohl wer Angst vorm großen Bruder ;-)). Dieser Aspekt hat mir sehr gut gefallen.

Inzwischen habe ich schon einiges der Autorin gelesen. Im Vergleich zu ihren anderen Liebesgeschichten fand ich Ariana zu Beginn etwas zu nervig, aber die Entwicklung und das Ende haben mich dann doch überzeugt.

Eine süße Lovestory, passend zum Valentinstag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *