Rocky Mountain Lion

 

 

 

Rocky Mountain Lion

Virginia Fox

Dragonbooks

erschienen 12/2016

ca. 346 Seiten

 

 

 

Achtung: Teil 9 einer Reihe

Quinn liebt ihren Job. Als Wildhüterin kann sie in der freien Natur abschalten und die Sorgen um ihre Eltern, die Zuhause nicht mehr alleine zurechtkommen, für einige Stunden vergessen. Allerdings kommt ihr der neue Kollege suspekt vor. Er scheint den liebenswürdigen Trottel nur zu spielen, aber was könnte seine Absicht dahinter sein.

Archer sollte sich eigentlich auf seine Mission konzentrieren. Für das FBI ermittelt er undercover gegen einen Wilderer-Ring, die es auf die seltenen Pumas abgesehen haben. Trotzdem geht ihm seine Kollegin Quinn nicht aus dem Kopf. Aber kann diese wunderschöne und taffe Frau etwas mit den Wilderern zu tun haben? Schließlich kennt sich kaum einer in den Bergen so aus wie sie…

Rocky Mountain Lion ist bereits der neunte Teil der Rocky Mountain-Reihe von Virginia Fox. Dieses Mal geht es um Quinn, die nach Indepenence zurückgekehrt ist, damit sie bei ihren Eltern nach dem Rechten sehen kann. Quinn ist eine starke Frau, die aber damit überfordert ist, sich um Job und Eltern gleichzeitig zu kümmern. Ihre Sorgen und Gewissensbisse werden einfühlsam thematisiert. Demenz und ihre Auswirkungen sind ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft und es hat mich gefreut, dass hier ein realistisches Bild erschaffen wird und auch die Scham und das schlechte Gewissen abgebildet werden, die die überforderten Angehörigen befällt.

Archer ein Wissenschaftler mit militärischer Erfahrung und deshalb auch so ideal für die Beratertätigkeit und den Undercovereinsatz für’s FBI. Allerdings ist er ein eher leidlicher Schauspieler, sodass Quinn in schnell im Verdacht hat zu den Wilderern zu gehören. Die anfänglichen falschen Verdächtigungen auf beiden Seiten und die wachsende Zuneigung sind sehr unterhaltsam und gefühlvoll beschrieben. Es macht richtig Spaß, wenn die beiden sich kabbeln.

Vor der atemberaubenden Kulisse der winterlichen Rocky Mountains wird dem Leser neben der Liebesgeschichte noch ein spannender Kriminalfall um rücksichtslose, gefährliche Wilderer geboten.

Mir hat besonders gut gefallen, dass es so viel um die Tiere und die über viele Fäden miteinander verbundene Gemeinschaft von Independence geht. Da fühlt man sich gleich ganz heimisch. Der Ausblick auf den zehnten Band der Serie, Rocky Mountain Gold, hat mich dann auch schon mit Neugier erfüllt: Zelda, die neue Apothekerin, sieht sich plötzlich ihrer so lange tot geglaubten Jugendliebe Cruz gegenüber…

Ich danke der Autorin Virginia Fox für das Rezensionsexemplar! Obwohl ich die Vorgängerromane noch nicht kannte, war es ganz leicht, sich in Independence einzufühlen.

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